Matusseks Papst-Reise: Inquisition und Wissenschaft

Der Papst on tour in Spanien. Der überzeugte Katholik Matthias Matussek begleitet Benedikt XVI. an den einst düsteren Ort der spanischen Inquisition - wo dem Kirchenoberhaupt jubelnde Nonnen und bunte Wissenschaftler huldigen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,781318,00.html
  1. #110

    ich mein,

    Zitat von ökos teuer Beitrag anzeigen
    Quelle Webseite - M. Matussek

    http://www.matthias-matussek.de/biographie/

    """ Seine Frau lernte Matussek 1990 im Roten Rathaus kennen, wo sie, von Sprachstudien aus Moskau kommend, ein Praktikum absolvierte. Zwei Jahre später zogen sie um nach New York, was damals in etwa gleich weit von Ost- wie West-Berlin lag, also durchaus neutraler Boden war.
    In New York entstanden nicht nur der gemeinsame Sohn sondern auch ausgedehnte Reportagen ........ """

    Meinen Sie, so jemand muss sein Image http://www.expertenwatch.de/matthias-matussek/ verbessern wenn er zu diesem Themenbereich schreibt.
    die Leutchen, in/von den Medien werden eh total überschätzt, kaum ist einer Nachrichtensprecher, wird er auch gleich ein Volksverbesserer und die schlauen Artikel, na ja, man kann sie lesen, aber zB der erwähnte Spiegelartikel von M über den Papst, fand ich nun nicht besonders, ein Reisebericht mit dem Versuch schlau zu erscheinen ! Ironie ist , wenn man über sich selber lacht, zB!
  2. #111

    ..

    Zitat von 8bitnirvana Beitrag anzeigen
    Für mich ist ein Rätsel, wie erwachsene Menschen einen Papst verehren können, der einer intoleranten, dogmatischen und nicht zuletzt rassistischen Vereinigung vorsteht (versuchen sie mal als Frau in der katholischen Kirche was zu werden).

    Nächstenliebe, Toleranz, Friede und Barmherzigkeit geht auch ohne irgendwelche Götter.
    Ich glaube ein wenig Dogma und Intoleranz sind heute gefragt, wenn z.B. wahllos Menschen in der U-Bahn verprügelt werden. Intoleranz kann in bestimmten Fällen auch Mut und Dogma feste Überzeugung genannt werden.
  3. #112

    Freiheit

    ich glaube ein grosses Problem heutzutage ist das Religion nicht als ein Instrument der Befreiung verstanden wird. Freiheit des Einzelnen endet da wo die Freiheit des anderen eingeschränkt wird. Da wir als soziales Wesen ständig mit unseren Mitmenschen zu tun haben, müssen da Kompromisse gemacht eingegangen werden. Anders gesagt: total frei ist wer allein auf einer Insel lebt, aber wird derjenige glücklich sein? Religion ist ein System von zwischenmenschlichen Kompromissen die eine maximale positive und negative Freiheit für den einzelnen darstellen sollen. positive Freiheit: du darfst das und das tun, negative Freiheit das darfst du nicht tun.
    Wenn man die westlichen Gesellschaften heute betrachtet kommt man nicht umhin festzustellen das lobbyartig einzelne Gruppen mehr Freiheit wollen und damit automatisch das gesamte System infrage stellen. Jedes mehr an Freiheit für den einen ist minutiös mehr Unfreiheit für den anderen.
  4. #113

    Das fragen Sie sich noch? Sie beschreiben es doch selbst:

    Zitat von Kunibaer Beitrag anzeigen
    Ich finde es von Mal zu Mal irritierender, wie Intolerant und verbohrt die doch nach eigenen Aussagen so freien und aufgeklärten "Nicht-Gläubige" sind.

    Ich bin Christ, katholisch. Ich habe glaube, dass ein Moslem oder ein Buddhist ebenso "in den Himmel kommen kann" (sehr vereinfacht ausgedrückt) wie ein Atheist, ein Agnostiker oder ein Christ, solange er nach dem universellen und nicht von einer Religion abhängigen Weisheit "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg' auch keinem anderen zu" lebt.

    Ich bin überzeugt von den Gesetzen der Physik, sehe es als erwiesen an, dass die heutigen Menschen und die heutigen Affen einen gemeinsamen Vorfahren hatten und finde es immer wieder faszinierend, wie die Ontogenese die Phylogenese wiederholt (Haeckel, sie wissen schon...). Das bedeutet aber nicht, dass für ((den) einen) Gott kein Platz wäre, im Gegenteil, gerade wie alles zusammenpasst ist für mich der beste Gottesbeweis.

    Ich sehe mich also als wirklich toleranten Menschen an, der von den Erkenntnissen der Wissenschaft fasziniert und begeistert ist. Und der an Gott glaubt. Warum, frage ich mich, werde ich von den ach so toleranten Nicht-Gläubigen deshalb als Idiot, Trottel, Kranker... angesehen?
    "Credo quia absurdum est!" (Augustinus) …*DAS ist die WAHRE Sünde wider den HEILIGEN Geist. (Nietzsche).
    Nach Ihrem Märchenbuch wurden die Menschen aus dem Garten Eden vertrieben, weil sie vom Baum der Erkenntnis (nicht nur) des Guten und des Bösen gegessen haben. Wenn wir also schon für den Gebrauch des Verstandes "bestraft" wurden, dass wir (nicht alle, z.B. Herr Ratzinger nicht) unser "Brot im Schweiße unseres Angesichts" essen müssen – warum machen Sie dann von Ihrem Verstand keinen Gebrauch? Damit sie wieder in den Garten Eden aufgenommen werden, wo sie nicht denken oder lieben, nur fressen, verdauen und schei*en dürfen? Was für eine jämmerliche Existenz - und zwar schon hier auf Erden - und jedes mit einem Gehirn und Vernunft ausgestatteten Wesens unwürdig!
    Härtere Formulierungen erspare ich Ihnen und mir.
  5. #114

    urknall des papstes

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    ...kurz nach dem Urknall gabs noch keine Protonen und Neutronen :)
    hat der mann auch nie behauptet. :-))
  6. #115

    Auch der Papst besitzt die Wahrheit nicht!

    "Er zitiert Platon. Er spricht von einer Wahrheit, die "über unsere Reichweite hinausgeht" Wir können sie suchen, aber nicht besitzen."

    Richtig. Aber warum behauptet der Papst dann, diese Wahrheit zu besitzen? Er verbreitet sogar verbindliche "Lehren" über etwas, was er überhaupt nicht wissen kann.

    Merkt er seinen Widerspruch denn nicht?

    Der Papst hat vom Grund der Existenz, vom Sinn des Lebens, von einem evtl. Jenseits exakt genauso viel Ahnung wie wir alle: Null. Und worüber man nichts weiß, darüber sollte man schweigen.
  7. #116

    Weiss-gar-nix

    Zitat von Kalaharry Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, ist in den letzten 1000 Jahren kein einziger geschiedener und wiederverheirateter, also dauerhaft im Zustand der verderblichen Sünde des Ehebruchs und Konkubinates (nach katholischer Lesart!) lebender Mensch selig, oder gar "heilig" gesprochen worden. Für Beispiele wäre ich also dankbar. Vermutlich wird die Strategie aber nicht aufgehen. Nimmt man es streng, dann darf Matussek nicht einmal die "heilige" Kommunion empfangen, denn vom Abendmal ist er laut Katechismus ausgeschlossen..
    Was reden Sie denn in einem Atemzug von der hl. Kommunion und dem Abendmal?! Vielleicht erst was lernen bevor Sie plärren.
  8. #117

    nee

    Zitat von güti Beitrag anzeigen
    Ja wenn man keine Kultur hat und nicht versteht warum der Papst oder der Dalailama auf eine bestimmte Art und weise gekleidet sind
    Egal wie der gekleidet ist, er bleibt ne lächerliche Figur!

    "die restlichen 20 Prozent durch Sponsoren gedeckt sind?" Es gibt da noch genug Bekloppte die für die Götzenanbetung Geld geben? Info für diese Menschen: Ihr kommt trotzdem nicht ins himmlische Paradies, es gibt nämlich keins.

    Lustig ist, das die Jubel-Prozessinsspinner genau so aussehen wie die mit denen ich schon als Kind nicht spielen wollte.
    Um Euch den Spass an einer Antwort zu nehmen, ich hatte viele Freunde.

    Matussek wird in seiner Religionsbesudeltheit immer lächerlicher. Sabbert er eigentlich beim Schreiben solcher Traktate?

    Für alle die meinen Text für böse halten, ist er nicht, er ist nur wahr! Das könnt ihr von Eurem Märchenbuch nicht behaupten!
  9. #118

    Show-Time auf dem Buckel der Armen

    Eine Rede an den Weltjugendtag direkt aus dem Vatikan hätte genügt. Aber nein, man gibt unnötig irre Millionebeträge aus für eine Propagandareise um seinen Pomp und seine Macht zu zeigen, zu einem Zeitpunkt, wo gerade Millionen Menschen am Verhungern sind. Das ist nicht praktizierender Glaube, das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Früher schickten die Päpste Kreuzzüge gegen die „Ungläubigen“, heute lässt er sie verhungern! Währenddessen macht der Papst eine Reise und lässt sich bejubeln. „Das ist keine «marginale» Sache“, wie Vatikan-Redner Federico Lombardi die Anti-Papst-Aktionen der letzten Tage gelassen nannte. Das ist Ignoranz und Grössenwahn!
  10. #119

    .

    Zitat von Sonja67 Beitrag anzeigen
    Ich glaube ein wenig Dogma und Intoleranz sind heute gefragt, wenn z.B. wahllos Menschen in der U-Bahn verprügelt werden. Intoleranz kann in bestimmten Fällen auch Mut und Dogma feste Überzeugung genannt werden.
    Es kommt auf die Inhalte an, von denen man fest überzeugt ist. Und da schwankt das Christentum zwischen sträflich naiv, lächerlich absurd und schlichtweg verachtenswert.