Plagiate gibt es natürlich in allen wissenschaftlichen Disziplinen. Und in den Naturwissenschaften sind es dann eher die manipulierten Messdaten statt Textplagiate, die zu Betrugsfällen führen.
Und natürlich ist der relative Anteil der Absolventen rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge unter Politikern relativ hoch.
Ich sehe aber auch eine Verantwortung der entsprechenden Fach-Professoren. Sie begünstigen vielfach ein Abdriften von Abschlussarbeiten in den entsprechenden Fächern in die feuilletonistische, essayistische Richtung.
Wie sonst gilt unter den Schulfächern "Politik" als ein "Laberfach". Und ähnliche Tendenzen zeigen die entsprechenden Studienfächer.
Also, liebe Professoren, fordert Eure Studierenden zu einer klaren Wissenschaftssprache (das kann nicht der Schreibstil der Tageszeitung sein), sauberer Methodik und Empirie auf. Und legt darauf bei Euren Prüfungen großen Wert. Das ist wichtiger als ein schickes Thema.
Dies macht im Ergebnis den Plagiatoren das Leben schwerer und dient letztlich der Reputation der rechts-, wirtschafts-und sozialwissenschaftlichen Fächer.
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