"Für eine Raumauslastung von 90% verantworte ich alles!"
;o)
Zwei schräge Vögel
dapdZu viele Konferenzteilnehmer pro Raum? Zu weite Wege zwischen den Veranstaltungsorten? Rechenkünstler lösen solche Probleme mittels mathematischer Optimierung. Wie man den Alltag damit leichter machen kann, wird gerade auf einer Fachkonferenz in Berlin demonstriert.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...851157,00.html
"Für eine Raumauslastung von 90% verantworte ich alles!"
;o)
Zwei schräge Vögel
»Die Sonne brennt unerbittlich und bringt selbst gestandene Mathematiker ins Grübeln. Wie bewege ich mich am besten über das Gelände der TU Berlin, um möglichst wenig zu schwitzen? Gehe ich besser langsam, bin dabei aber länger in der sengenden Hitze unterwegs? Oder lieber schweißtreibend schnell, um das kühle Uni-Hauptgebäude früher zu erreichen?«
Garantiert supotimal wäre es, in der prallen Sonne zu grübeln oder ein Computerprogramm zu schreiben. ;-)
Mathematik scheint für viele Menschen ein Schreckgespennst zu sein. Das ist schade, ist doch Mathematik nicht nur ein sehr spannendes und unterhaltsames Thema, Mathematik ist auch ein hervorragendes Mittel, um Dinge vorherzusagen oder zu gestalten:
http://www.der-prozess.de/Mathebuch.htm
Macht Spass, darin zu lesen.
Grüsse
Ein Mathematik-Begeisterter
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In der Mathematik gibt es keine Autoritäten.
Das einzige Argument für die Wahrheit
ist der Beweis.
K. Urbanik
Ein ähnliches Optimierungsproblem kenne ich aus meiner Schulzeit. Wir bekamen in den 60-er Jahre ein funkelnagelneues Schulgebäude. Darin sollte jede Klasse ein eigenes Klassenzimmer bekommen. Zusätzlich waren spezielle Räume für für den Fachunterricht in Physik, Chemie, Erdkunde, Musik und Kunst vorgesehen. Kaum war das Gymnasium fertig, da war es auch schon wieder zu klein, denn zu der Zeit fand ein regelrechter Run aufs Gymnasium statt, und es mussten zusätzliche Parallelklassen eingerichtet werden. Dafür waren aber keine Räumlichkeiten vorhanden. Also wurden die Fachunterrichtsräume zusätzlich als normale Klassenräume verwendet. Das hatte zu Folge, dass in den Pausen eine regelrechte Völkerwanderung stattfand. Man konnte ja nicht den Musikunterricht im Chemieraum abhalten, da die ätzenden Chemikalien für die teuren Musikinstrumente nicht förderlich gewesen wären. Und wenn der Physikraum belegt war, musste der Physiklehrer irgendwo für den Mathe-Untericht eingeplant werden. Zusätzlich musste die Personalplanung des Lehrkörpers so gestaltet werden, dass sich für Lehrer und Schüler möglichst wenige "Hohlstunden" ergaben.
Diese ganze Planung musste damals noch ganz ohne Computer gemacht werden.
Das hatte dann zu Konsequenz, dass der Französisch-Lehrer fachfremd und widerwillig auch mal Englisch-Unterricht abhalten musste, was man als Schüler deutlich am Unterrichtsstil bemerkte. Auch der Lateinlehrer lies offensichlich mal im Kollegium wissen, dass er schwimmen konnte. Prompt wurde er zusätzlich zum Schwimmunterricht verdonnert.