Mathe in der Alltagssprache: Unser gemeinsamer Nenner

Wir rechnen Pi mal Daumen, versuchen die Quadratur des Kreises oder machen Winkelzüge: Vor der Mathematik gibt's kein Entrinnen - selbst in der Alltagssprache ist sie omnipräsent. Eine Forscherin hat jetzt ergründet, was hinter Formulierungen wie "etwas drei Meilen gegen den Wind riechen" steckt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...688576,00.html
  1. #40

    Phi

    Zitat von roji11 Beitrag anzeigen
    Fehlt nur noch die Zahl Phi, damit auch die Künstler, Mystiker und Verschwörungstheoretiker ihre Freude haben.
    Künstler und Architekte brauchen diese Zahl u. U. aber doch. "Goldener Schnitt" und so. Aber diese Zahl ist allerdings nicht "transzendent".

    1/2*(1+sqrt(5)).
    Dies an alle Esoteriker gerichtet.
    Danke für diese Anmerkung!
  2. #41

    Purgatorium

    Zitat von StonyBrook Beitrag anzeigen
    Von der vor-vorletzten in die vorletzte, genauer gesagt. Die Vorletzte ist ja schon nicht aus a=b ableitbar.
    Auch aus der vorletzten Zeile, 2*a = a folgt nicht zwingend 2 = 1; es fehlt auch hier die Nullabfrage.

    Informatiker, die Nullabfragen vor Divisionen zu vergessen pflegen, kommen nach dem Tode in ein gräßliches Fegefeuer und müssen dort sämlichen Code, den sie in ihrem Leben produziert haben, in wohlgesetzten Worten dokumentieren. Eine größere Strafe ist nicht vorstellbar.
  3. #42

    .

    Zitat von LurchiD Beitrag anzeigen
    Auch aus der vorletzten Zeile, 2*a = a folgt nicht zwingend 2 = 1; es fehlt auch hier die Nullabfrage.
    Natürlich, aber wer den Fehler nur im letzten Schritt verortet, könnte davon ausgehen, dass alles stimmt, wenn man a!=0 voraussetzt, was ja der anderen Voraussetzung (a=b) nicht widerspricht.Das gilt nicht für die vorletzte Umformung, die ist nach Voraussetzung für alle a,b falsch.
  4. #43

    Division durch Null

    Zitat von LurchiD Beitrag anzeigen
    Informatiker, die Nullabfragen vor Divisionen zu vergessen pflegen, kommen nach dem Tode in ein gräßliches Fegefeuer und müssen dort sämlichen Code, den sie in ihrem Leben produziert haben, in wohlgesetzten Worten dokumentieren. Eine größere Strafe ist nicht vorstellbar.
    *Grins*
    Programmierer, die sich dieses Vergehens schuldig machen, werden aber schon zu Lebzeiten abgestraft: Durch die lieben Anwender, denen die Programme ob der Division durch Null per Short Dump abbrechen und die daraufhin Fehlertickets schicken.
  5. #44

    Finden Sie?

    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen
    Aus der Physik finde ich c = 1 / sqrt(epsilon * mü) ähnlich schön.
    Diese Gleichung drückt doch eigentlich "nur" eine gewisse Proportionalität aus. Ähnlich wie E=m*c^2 im Ruhesystem.
  6. #45

    Q

    Zitat von hadean Beitrag anzeigen
    stimmt ja!
    btw: was mich im studium verblüfft hat war, dass rationale zahlen sogar ABZÄHLBAR sind. nach cantor. DAS habe ich in der schule nicht gelernt :)
    Ich auch nicht, was mich im Nachhinein aber wunderte, denn so schwierig ist das nicht zu zeigen.
    Interessanter ist, dass sowohl Q als auch das Komplement von Q dicht in R liegen. Denn daraus folgt:
    Die rationalen Zahlen sind eine Teilmenge ihres eigenen Randes.
  7. #46

    yo

    Zitat von Auswahlaxiom Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht, was mich im Nachhinein aber wunderte, denn so schwierig ist das nicht zu zeigen.
    Interessanter ist, dass sowohl Q als auch das Komplement von Q dicht in R liegen. Denn daraus folgt:
    Die rationalen Zahlen sind eine Teilmenge ihres eigenen Randes.
    Und die Definitionsfunktion rationaler Zahlen lautet:

    f(x) = 1, wenn x element von Q
    f(x) = 0, wenn x element von R\Q
    Und bei dieser Funktion hilft alle Infinitesimalrechnung nix mehr.