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Mastbetriebe im Check: Zwei Hühnerleben
SPIEGEL ONLINEAntibiotika-Skandale und Proteste von Tierschützern haben Hähnchenmästern ein mieses Image beschert. Doch läuft es auf Bio-Betrieben anders? Ein Besuch auf zwei Höfen zeigt: Klasse und Masse müssen sich nicht ausschließen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...854356,00.html
- #1 13.09.2012 10:32 von
da werden Sachen gesagt...
"Eickhoff sagt, er sei froh, dass seine Tiere immer im Stall sind. Das gebe ihm ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Draußen könnten ja Wildtiere die Hühner reißen oder gar Keime wie Salmonellen einschleppen, sagt er."
tja, deswegen sind Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen, deutlich gesünder als die, die ab und zu mal frische Luft an die Nase kriegen... - #2 13.09.2012 10:42 von
optional
Schmecken denn Bio Hühner tatsächlich besser? Oder sind sie nur glücklicher?
- #3 13.09.2012 10:59 von
Tja, über Geschmack lässt bekanntlich (nicht) streiten.
Meine Küchenerfahrung ist, dass teureres (nicht unbedingt nur Bio-) Hähnchenfleisch sich besser zubereiten lässt als Billigfleisch: Hähnchen vom Discounter wässert beim Anbraten oft stark, das erlebe ich bei Fleisch vom Metzgergeschäft fast gar nicht.
Besser gekocht schmeckt in der Regel auch besser. Und dann bin auch ich (nicht nur das Hähnchen) glücklicher. - #4 13.09.2012 11:19 von
instinkte??
der fleischverzehr beim menschen hat sich kulturell und nicht instinktiv entwickelt,d.h.er kann und muß sich auch zurückentwickeln, denn die folgen von fleischkonsum,bio oder nicht, sind im negativen sinne enorm. da nützt auch ein bißchen streichelhühnerfarm mit wohlfühlfaktor nix, nach 42 tagen ist der kopf ab! für mich ist das ein zwischenschritt auf dem weg zum ethisch/moralischen ausstieg aus der fleischproduktion. die postmoderne leidet am neandertal!
- #5 13.09.2012 11:20 von
Selbst wenn
Bio nicht besser schmeckt so enthält es doch durch die strengeren Vorschriften weniger oder gar keine Rückstände von Medikamenten/Antibiotika oder sind nicht mit ihnen gross geworden.
Und ich glaube schon, das die Haltung mit der Möglichkeit nach draussen zu gehen, Sonne, Schatten, Regen, Luft, Wind zu spüren, eine natürliche Umgebung zu spüren, zu ertasten, zu sehen, zu riechen, ein Huhn mit dem Huhn gut tut und gefällt. Sie haben ja jederzeit die Möglichkeit nach drinnen zu gehen. Warum aber kommen sie denn bloß raus? ;-).
Wem das für die Tiere egal ist, DEM ist es eben egal! - #6 13.09.2012 11:21 von
Ammenmärchen
Welche "Hühnchen", oder waren es nicht doch Hähnchen, nun "glücklich(er)" sind, ist schlicht urbanen Wunschvorstellungen geschuldet. Praktiker wissen, dass die wirklichen Unterschiede von Betrieb zu Betrieb zu finden sind, unabhängig von "Bio" oder "konventionell".
Aber solche Unterscheidungen sind unbequem, weil nicht an der Theke erkennbar.
Lebensmitteltests der Stiftung Warentest zeigen es immer wieder.
Außerdem gab und gibt es in regelmäßigen Abständen bei freilaufendem Federvieh Dioxinfunde, nicht so bei der Raumbodenhaltung. - #7 13.09.2012 11:21 von
Ganz verzichten
Es ist mir ein Rätsel, wie die Deutschen nach allem, was man nun über die Haltung und den Inhalt der Tiere, hier ja vor allem Hühner, weiß bzw. wissen sollte, diese immernoch in dem Maße konsumieren.
Es scheint ihnen schlichtweg egal zu sein und es auch wird weiterhin billig gekauft. Man könnte ja zumindest weniger Fleisch konsumieren und dafür Bio kaufen, aber das geht nicht, man ist ja bereits süchtig danach.
Man hört immer wieder, die Menschen würden heute weniger Fleisch als früher konsumieren und immer mehr stiegen auf die vegetarische/vegane Variante um. Dann wird plötzlich wieder das Gegenteil behauptet und es scheint sich nix getan zu haben.
Es ist für die Meisten einfach zu schwer, mit ihrer Gewohnheit zu brechen. Solange der ethische Gedanke im Kopf nicht stark genug ist, werden weiterhin Tonnen von verdrecktem Fleisch gegessen. Wohl bekomms! - #8 13.09.2012 11:27 von
Es wird noch einige Lebensmittel-Skandale brauchen,
....bis sich der Großteil der Kunden in Deutschland und anderswo Gedanken macht über die Umstände, unter denen das Fleisch entsteht, das man da in den Einkaufswagen schmeißt. Die meisten verdrängen das einfach mehr oder weniger erfolgreich. Das gilt nicht nur für Geflügel, sondern auch für anderes Fleisch.
Fest steht: So gut wie jeder kann es sich leisten, gescheites Fleisch zu kaufen anstatt irgendeinen Sch..... aus Massentierhaltung. Wie das geht? Ganz einfach: Weniger Fleisch essen. Schon wird's bezahlbar. Wer glaubt, jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben zu müssen, wird das teuer bezahlen müssen - entweder durch hohe Kosten oder aber (wie die meisten) durch Billig-Fleisch mit entsprechender Vorgeschichte. - #9 13.09.2012 11:28 von
mal ausprobieren ;)
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