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Massenproteste: Spaniens*Jugend überrumpelt die Mächtigen

Jahre voller Frustration schlagen in Zorn um: Spaniens Jugendliche protestieren gegen Arbeitslosigkeit, eine Zukunft ohne Perspektiven und das Desinteresse der Politik. Tausende strömen auf die Straßen. Kurz vor den wichtigen Regionalwahlen wirkt die Politik*überrascht - und ratlos.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...763489,00.html
  1. #280

    Ich-AG

    Zitat von Sara100 Beitrag anzeigen
    Aber bei 45 Prozent Jugendarbeitslosigkeit wären es sehr viele Ich-AG.

    Das ist nicht Sinn der Sache und das würde ja die Verantwortlichen nur aus deren Verantwortung nehmen.
    Hier muß generell etwas anderes passieren. Die Wirtschaft kann nicht auf solche AG aufbauen.

    Meine persönliche Meinung.
    Die Ich-AG ist in der Praxis gescheitert und ist die zweitbeste Methode, sich endgültig finanziell zu ruinieren. Die beste Methode bleibt natürlich unkontrolliertes Schuldenmachen. Man hat Leuten, die weder über ausreichendes betriebswirtschaftliches Wissen noch über genug Kapital verfügten, mit erheblichen Versprechungen und vor allem mit Geldzahlungen, die für die Arbeitsverwaltung häufig genug billiger waren als die Arbeitslosenunterstützung zur Selbständigkeit überredet. Nur, es gab praktisch keinen Markt für diese Leute, auf dem sie sich von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, etablieren konnten. Was nützt es, wenn sich Gesellen selbständig machen dürfen, aber es schon soviel etablierte Konkurrenz gibt, dass er kaum Aufträge bekommt? Um überhaupt Aufträge zu bekommen haben viele dann Preise genommen, die ihre Kosten nicht deckten - und zu den Kosten rechne ich nicht nur die reinen Betriebskosten, der Selbständige muss ja auch irgendwo wohnen und etwas zu essen haben. Dies geht so lange gut, wie noch Ersparnisse da sind, dann ist Schluss. Manche haben es geschafft, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, viele landeten beim Insolvenzrichter. Dies ist kurz zusammengefasst die Geschichte eines unverantwortlichen Projektes, vor allem wohl daraus motiviert, die Arbeitslosenzahlen nach unten zu bekommen und propagandistisch die Hartz-Gesetzgebung als Fortschritt für die Betroffenen feiern zu können. Mir kann niemand sagen, dass Leute mit kaufmännischer Ausbildung, also beispielsweise Hartz und Schröder, nicht nach kurzem Nachdenken klar gewesen sein muss, dass Leute ohne einfachste betriebswirtschaftliche Kenntnisse und praktisch ohne nennenswertes Kapital auf Märkten, auf denen in der Regel ein Überangebot besteht, auch nur die geringsten Chancen haben, sich auf Dauer erfolgreich selbständig zu machen.

    Alle erfolgreichen ICH-AGs, die ich kenne, waren entweder reine Mitnahmeeffekte, sprich, man hat die gezahlten Gelder zusätzlich genommen, brauchte sie aber nicht, um sich selbständig zu machen, oder es waren Leute, die sich sowieso selbständig gemacht hätten und ohne die öffentlichen Gelder nur etwas länger gebraucht hätten, um das Geld für den Start zusammen zu haben. Aber das wichtigste ist, sie alle hatten grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und haben Unternehmen eröffnet, für die es auch einen Markt, sprich für deren Leistung es auch eine entsprechende Nachfrage gab. Und selbst bei den Leuten, bei denen die Voraussetzungen günstig waren, mussten viele wieder aufgeben, auch solche, die sich ohne ICH-AG selbständig gemacht haben. Wir haben in Deutschland in vielen Branchen und Bereichen nämlich nicht nur ein Überangebot an Arbeitskräfte, wir haben auch ein Überangebot an Gütern und Dienstleistungen. Soviel zum Thema, Wachstum schafft Arbeitsplätze. Wo soll die Wirtschaft insgesamt denn noch wachsen, wenn das Angebot regelmäßig die Nachfrage übersteigt? Einzelne haben als Selbständige eine geringe Chance, trotz alledem auf Dauer erfolgreich zu sein, Größenordnung günstigstenfalls vielleicht einer von 100, aber die restlichen 99 gehen pleite oder hätten mit Hartz IV fast mehr Einkommen.
  2. #281

    sehr guter Beitrag,.........................

    [QUOTE=joachim_m.;7894867]Die Ich-AG ist in der Praxis gescheitert und ist die zweitbeste Methode, sich endgültig finanziell zu ruinieren. Die beste Methode bleibt natürlich unkontrolliertes Schuldenmachen. Man hat Leuten, die weder über ausreichendes betriebswirtschaftliches Wissen noch über genug Kapital verfügten, mit erheblichen Versprechungen und vor allem mit Geldzahlungen, die für die Arbeitsverwaltung häufig genug billiger waren als die Arbeitslosenunterstützung zur Selbständigkeit überredet. Nur, es gab praktisch keinen Markt für diese Leute, auf dem sie sich von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, etablieren konnten. Was nützt es, wenn sich Gesellen selbständig machen dürfen, aber es schon soviel etablierte Konkurrenz gibt, dass er kaum Aufträge bekommt? Um überhaupt Aufträge zu bekommen haben viele dann Preise genommen, die ihre Kosten nicht deckten - und zu den Kosten rechne ich nicht nur die reinen Betriebskosten, der Selbständige muss ja auch irgendwo wohnen und etwas zu essen haben. Dies geht so lange gut, wie noch Ersparnisse da sind, dann ist Schluss. Manche haben es geschafft, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, viele landeten beim Insolvenzrichter. Dies ist kurz zusammengefasst die Geschichte eines unverantwortlichen Projektes, vor allem wohl daraus motiviert, die Arbeitslosenzahlen nach unten zu bekommen und propagandistisch die Hartz-Gesetzgebung als Fortschritt für die Betroffenen feiern zu können. Mir kann niemand sagen, dass Leute mit kaufmännischer Ausbildung, also beispielsweise Hartz und Schröder, nicht nach kurzem Nachdenken klar gewesen sein muss, dass Leute ohne einfachste betriebswirtschaftliche Kenntnisse und praktisch ohne nennenswertes Kapital auf Märkten, auf denen in der Regel ein Überangebot besteht, auch nur die geringsten Chancen haben, sich auf Dauer erfolgreich selbständig zu machen.
    ---
    ........jetzt verstehe ich den kurzfristigen "Erfolg" der
    Ich-AG viel besser, DANKE!
    In Spanien sieht die von Ihnen beschriebene Grundsituation
    nicht anders aus, denn 92% aller begruendeten Pymes be-
    stehen 5 Jahre nach ihrem Beginn nicht mehr.

    Die im anderen Beitrag von Ihnen vorgeschlagene Rechts-
    weiterbildung kann ich nur voll unterstuetzen, Rechtsgrund-
    lagen gehoeren wegen ihrer Wichtigkeit auf den Grundlehrplan
    fuer jeden Schueler, ebenso BWL-Basiswissen.

    MfG
  3. #282

    Danke

    Zitat von joachim_m. Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar auch für mehr Demokratie und vor allem Transparenz in der Politik, aber wenn der Souverän aus etlichen 10.000.000 wahlberechtigten Bürgern besteht, wird es etwas schwierig, nur ihn entscheiden zu lassen. Da bleibt gar nichts anderes übrig, das meiste in einer Form wie jetzt entscheiden zu lassen.

    Was man machen kann, ist, dass wichtige Fragen, beispielsweise die Änderung der Verfassung dem Volk vorbehalten bleiben, desgleichen die Parteiengesetzgebung, also das Gesetz, das die Rechte und Pflichten der Parteien regelt, und einige weitere Gesetze, vor allem alle Gesetze, die sich mit Geheimhaltung befassen und als erstes brauchen endlich ein Akteneinsichtrecht für die Bürger, also ein grundsätzliches Recht, in jede Behördenakte zu sehen. Natürlich muss es hier Ausnahmen geben, beispielsweise bestimmte Akten der Bundeswehr, der Staatsanwaltschaften, der Finanz- und Sozialämter.

    Es gibt keinen vernünftigen Grund, dass sich der Souverän, also das Volk, sich nicht über das Regierungs- und Verwaltungshandeln aus den Akten, die letztlich ihm gehören, informieren darf. Der Grund für die Ausnahmen ist der, dass der Souverän in der Demokratie nicht wie in der absoluten Monarchie aus einer Person besteht, bei der man davon ausgehen kann, dass er nicht Informationen verbreitet, deren Bekanntwerden der Land oder einzelnen Bürgern schweren Schaden zufügen kann. Aber mindestens 90 % der öffentlichen Akten, in die wir nicht sehen dürfen, enthalten keine Informationen, deren Bekanntgabe dem Staat an sich oder einzelnen Bürgern überhaupt einen Schaden zufügen würde - außer Gesetzesbrechern!

    Ich halte die Einführung eines allgemeines Akteneinsichtsrecht für noch erheblich wichtiger als die Einführung von Volksabstimmungen. Wie wollen Sie abstimmen, wenn Sie sich nicht über die Sachlage informieren dürfen? Da werden doch die meisten Abstimmungen zum Lottospiel, weil Sie bei Ihrer Entscheidung gar nicht wissen, wie die Probleme wirklich aussehen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Zudem würde die Möglichkeit aufzufliegen, schon viele Ambitionen in Politik und Verwaltung gegen die Interessen der Bürger zu handeln, im Keim ersticken.

    Man kann Akteninhalte nur verstehen, wenn man auch über ausreichendes Wissen verfügt. Für mich gehört daher zu einer weitergehenden Demokratisierung vor allem eine Reform von Bildungsinhalten. Und als erstes wäre hier ein Fach Recht in den Schulen ab dem 6. Schuljahr zu fordern, in dem alle wichtigen Gesetze zwar nicht so tief wie in einem Jurastudium - dies geht nicht - aber doch in einem Umfang vermittelt werden, dass Bürger beispielsweise wissen, was ein Verwaltungsakt ist, denn der Verwaltungsakt ist im Alltag das Mittel der Verwaltung, durch das sie gegenüber dem Bürger handelt. Wissen Sie, was ein Verwaltungsakt ist? Ich wette, 80 % der Leser dieser Zeile sagen nein - und die meisten hier gehören noch zu den Informierten, sprich, sie haben mehr Wissen als der Bevölkerungsdurchschnitt. Und bessere Kenntnisse im bürgerlichen Recht würde auch viele davor bewahren, schon mit Anfang 20 erhebliche Schulden zu haben. Welcher 18-jährige weiß denn schon, dass ihm seine Unterschrift sehr teuer zu stehen kommen kann? Dies wissen viele mangels ausreichender Schulbildungsinhalten ja nicht einmal mit 30.
    Hallo ich kürze mal Ihren Beitrag nicht weil Ich mich schon mit Ihren fundierten Ausführungen einverstanden erklären kann! bin ja durchaus lernfähig ;)
  4. #283

    Titel

    Zitat von woanders Beitrag anzeigen
    Gut und schön, aber wenn schon so, dann konsequent! Wieviele Hotels einflussreicher Ketten gibt es in Spanien, die näher als 100 m an Strand stehen und den Zugang zumindest teilweise blockieren?
    Ich kann Ihnen allein an der Costa del Sol aus dem Stehgreif mehrere Dutzend aufzählen.

    Und jetzt?
    Einer nach dem Anderen !
    Man muss natürlich auch anmerken, daß viele Betriebsgenehmigungen in Zeiten vergeben wurden, wo Bürgermeister sich als "Freund und Helfer" zeigten (ich hoffe Sie verstehen worauf ich hinauswill).

    Aber auch hier bin ich dafür, sukzessive die 100m-Regel umzusetzen. Bis dahin hat ja der Hotelbetreiber dann ja auch Zeit die Regel selbst umzusetzen, bevor der Bagger kommt und dann das Geschreie um "verlorene Saison und Arbeitsplätze losgeht".

    Saludos
  5. #284

    ...

    Zitat von español Beitrag anzeigen
    Nun... Es ist ja bekannt daß die PP-Partei nicht so konstruktiv bei der Umsetzung der "Ley de Dependencia" mitwirkt.

    Wird auch bestimmt nicht besser.
    Seit heute können Sie diese mangelnde Mitwirkung auf fast ganz Spanien ausdehnen...
  6. #285

    völlig richtig....

    Zitat von 6manos@gmail.com Beitrag anzeigen
    Vielleicht, weil man in Deutschland eine ziemlich schwere Sprache zu lernen hat? Schonmal versucht? Zum Vergleich könnte jeder hier mal kurz nach Japan auswandern und schauen, wie schnell er da auf einen grünen Zweig kommt.
    Ohne Studium in .....
    ... merkwürdigerweise blenden das sowohl unsere Politiker wie auch "die Wirtschaft" aus, wenn mal wieder nach Zuzug aus nicht EU-Ländern geschriehen wird.
  7. #286

    Zitat von woanders Beitrag anzeigen
    Seit heute können Sie diese mangelnde Mitwirkung auf fast ganz Spanien ausdehnen...
    Jetzt werden die neuen Autonomie-Cheffes auf Teufel-komm-raus kürzen was das Zeug hält und natürlich die Zentral-Regierung dafür verantwortlich machen (Aguirre in Madrid hat ja schon seit Jahren mit der gleichen Methode Erfolg).

    Ich lebe in Castilla-La-Mancha obwohl ich in Madrid arbeite und war hier ansatzweise eine Umsetzung der Ley de Dependencia im Gange, wird es wohl bald unter den Rot-Stift der neuen "HAusherrin", Frau de Cospedal fallen.
    - Zunächst einmal wird es mit dem Autonomischen TV- und Radio-sender CMT beginnen, weil man ja die Propaganda braucht (wer Telemadrid kennt, weis von was ich rede).

    - Dann wird es wohl ein Ende geben für die Gratis-Bücher in der Schule (in Madrid bezahlt man ja für diese weiterhin) und das Modell Privat-Schule wird weiter umgesetzt (mit Hilfe der Katholischen Kirche, versteht sich, welche sich ja so um die moralischen Belange der Bevölkerung sorgt).

    - Dann... kommt wohl die Zusatz-Zahlung im Gesundheitswesen (Copago)...

    - Das Zentrale Atommüll-Depot landet jetz mit 99,9% in CLM (Guadalajara, Cuenca oder Albacete haben "gute" Karten)

    - Und weiterhin wird man Unmengen an Wasser aus dem Tajo-Fluss nach Murcia transportieren damit dort Golf-Plätze entsthenen können und weiterhin gebaut werden kann (angeblich sind diese "Trasvases" ja nur als Trinkwasser für die Menschen dort deklariert).

    Das gestrige Wahlergebnis ist nicht als Strafe gegen die Zapatero-Regierung zu verstehen, denn als Beleg für die Existenz des Masochismus !!!

    Saludos
  8. #287

    ...

    Zitat von Alf.Edel Beitrag anzeigen
    Hat die spanische Jugend in den Jahren des Baubooms in Spanien nicht darauf verzichtet, ihre Ausbildung weiterzuführen und/oder zu studieren?
    Wollte man nicht lieber in den sehr gut bezahlten Jobs der Baubranche schnell und viel Geld verdienen?
    Nun ist der Bauboom jäh zu Ende, und die spanische Jugend sitzt sprichwörtlich vor dem Nichts.
    So leid es einem tun kann, aber "That's life"!
    Und nein, in D werden Fachkräfte gesucht und keine Ungelernten(woher auch immer)...
    Auch in den Jahren des Baubooms haben viele junge Menschen eine Ausbildung gemacht. Andere haben eben das nicht getan und für 1500-2000 € + Schwarzarbeit Überstunden oft bis zu 3000 Euronen im Monat netto nach Hause getragen.

    Auch folgendes Verhalten war weit verbreitet: solange jobben bis Anspruch auf Alogeld entstand, abkassiert und gleichzeitig nebenher schwarzer Fulltimejob. Alogeld abgelaufen, Job gesucht, das selbe Spiel von vorn.

    Die jetzige Situation kommt für alle fast auf das gleiche raus. Nur wer eine gute Ausbildung hat und Sprachen spricht, kann ins Ausland gehen.
    Allerdings ist das fast ausnahmslos denjenigen möglich, die an einer guten Uni einen guten Abschluss gemacht haben.

    Facharbeiter - Fehlanzeige. Es gibt viele junge Menschen, die eine sogenannte Formación Profesional durchlaufen haben. Die dort vermittelte fachliche Kompetenz ist aber eher unterirdisch.
    Das liegt am hiesigen "Ausbildungssystem", wenn man es nun denn so nennen will. Kein z.B. deutscher Betrieb könnte mit z.B. einem spanischen Schreiner mit einer sogenannte FP II etwas anfangen.
    Im besten Falle könnte man Leute mit dieser Art "Ausbildung" als angelernte Hilfskraft beschäftigen.
    Es gibt natürlich Berufe, die eine Ausnahme bilden, z.B. Krankenschwester / Pfleger, aber das ist in Sp ein 3 jähriges Studium und kein Ausbildungsberuf, wie im deutschen dualen System.
  9. #288

    Spanien GEIL

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahre voller Frustration schlagen in Zorn um: Spaniens Jugendliche protestieren gegen Arbeitslosigkeit, eine Zukunft ohne Perspektiven und das Desinteresse der Politik. Tausende strömen auf die Straßen. Kurz vor den wichtigen Regionalwahlen wirkt die Politik*überrascht - und ratlos.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...763489,00.html
    Das müsste mal bei uns passieren. Man kann nicht offen über unsere damaligen Probleme reden, werden "ruhiggestellt" à la Brot und Spiele, nee nee.

    Ich werde mal anfangen - Protestieren bis zum Sieg :-)))
  10. #289

    vielen Dank für diese sachliche Zusammenstellung

    Zitat von woanders Beitrag anzeigen
    Das Problem ist vielschichtig. Trotz "Europa" ist Deutschland ein anderes Land mit einer anderen Kultur und einer anderen Sprache.
    Die Anforderungen am Arbeitsmarkt sind in den meissten Fällen sehr unterschiedlich, ein Spanier, der eine sogenannte FP (Formación......
    Auch gerade vor dem Hintergrund, dass die Ausbildung zum Lehrling / Geselle/ Meister in DE eine hohe Qualität hat wundert es mich dass unsere Politiker und "die Wirtschaft" der Meinung sind, Facharbeiter so einfach mal aus Nicht-EU-Ländern importieren zu können (zuletzt Nordafrika).

    Dazu noch die sprachliche Hürde. Wie Sie schreiben ist es eben nicht mal so nebenher machbar eine andere Sprache so zu lernen, dass man sie verhandlungssicher beherrscht. Ich denke, dass ich z.B. ganz schön zu kämpfen hätte, wenn ich z.B. Finnisch lernen müsste um in Finnland zu arbeiten und zu leben.


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