Das ist schon übel, wenn ein de facto failed state, der es nicht einmal hinbekommt, seine Gefängnisse zu schützen, über Atomwaffen verfügt.
APSie waren mit Panzerfäusten bewaffnet: Kämpfer der Taliban haben haben im Nordwesten Pakistans ein Gefängnis überfallen und den Ausbruch von fast 400 Häftlingen ermöglicht. Einer der Befreiten war wegen eines Anschlags auf Ex-Präsident Musharraf zum Tode verurteilt worden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827617,00.html
Das ist schon übel, wenn ein de facto failed state, der es nicht einmal hinbekommt, seine Gefängnisse zu schützen, über Atomwaffen verfügt.
so viel zum Thema Sicherheit... Pakistan, Afghanistan & Co.: Sie können es nicht. Die Taliban werden diese Staaten sukzessiv zerfressen und radikalisieren, weil die Staaten zu schwach sind und einige Stämme sich durch die Sorge vor Verwestlichung lieber den Islamisten anschließen. Es ist ein Übel...!
erfolgreich und werden noch zu den Robin Hoods des Islam.
Sie kämpfen ja auch gegen imperiale Sturmtruppen,
das solltete ihr einsehen.
Das ist ja wohl auch nur in Pakistan oder Afghanistan möglich. Da werden die Wachleute mehrere Stunden lang beschossen, anscheinend war es auch nicht möglich, Unterstützung anzufordern. Vielleicht können die gut bewaffneten Taliban demnächst auch eine A-Bombe klauen.
Wer diese Provinz Khyber Pakhtunkhwa kennt und sich einmal in dem trostlosen Städtchen Bannu umgesehen hat, den überrascht nicht, dass schon wieder ein Anschlag auf das örtliche Gefängnis stattfand. Das war übrigens nicht das erste Mal, dass hier Gefangene befreit und Polizisten entführt worden sind. Die "Gotteskrieger" mussten sich also nicht sehr anstrengen, um den über neunhundert Insassen den Weg nach draußen zu ebnen, von denen dann immerhin fast die Hälfte fliehen konnten. Pakistanische Provinzgefängnisse sind mehr als oberflächlich gesichert und die lokalen Bewacher arbeiten oft mit den Taliban zusammen. Möglicherweise war der Massenausbruch sogar "im Interesse" der örtlichen Behörden. Denn diese sympathieren und unterstüzten die Taliban schon lange und sind in ihren Handlungen mit der aktuellen Regierung unter Präsident Zardari keineswegs auf einer Linie.
Genau dieser Gedanke kommt mir auch beim Lesen dieser und ähnlicher Nachrichten. Alle Welt sorgt sich - nicht unberechtigt - um eine mögliche iranische Atombombe-
Das wesentlich akutere Gefahrenpotential, das von einem Putsch in Pakistan ausgeht, wird dabei "geflissentlich" übersehen oder verniedlicht.
Pakistans Militär ist mit US-amerikanischer Hilfe mit Aber-Milliarden USD aufgerüstet worden und besitzt die A-Bombe.
Dies ist nicht (nur) Stoff für James-Bond-Filme, diese mögliche Bedrohung ist aktuelle Realität.
Nicht selten haben haben sich die ehemaligen Feinde der Feinder der USA gegen die USA selbst (und ihre Verbündete) gewandt. In Pakistan wäre der "Hebel" durch die A-Bombe und fortschrittliche Waffentechnologie besonders hoch. Ich frage mich, welche konkreten Vorkehrungen hier von der internationalen Gemeinschaft getroffen werden.