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Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen

DPABeobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837604,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".
    Ok.
    Fakt ist also dass die UN-Leute beschossen wurden.

    Und an den Kugeln konnten sie also sofort erkennen wer geschossen hat?
    Oder waren das vielleicht Leute mit weissen Turnschuhen?
    Dann wäre natürlich alles klar.
  2. #2

    Da trennt sich die Spreu vom Weizen..

    Wie man sieht, haben erwartungsgemäß die Russen und Chinesen gemäß ihrer eigenen Präferenz kein Problem mit einem skrupellosem, blutrünstigem Schreckensregime.

    Gerade an dieser Stelle müsste der Westen Farbe bekennen für ihre Werte und moralische Prinzipien.
    Es kann ja nicht sein, aus machtstrategischem Kalkül Assads Stalinmethoden zu billigen.
    Aber was kann man erwarten von Staaten, dessen Führer mal Stalin und Mao waren.
  3. #3

    typisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".
    Hier zeigt sich, dass den Aufständischen jedes Mittel recht ist. Es werden nicht nur Massaker an der Zivilbevölkerung durchgeführt, sondern auch UN-Beobachter beschossen. Diese Aufständischen würden in jedem Land der Welt gejagt und getötet werden. Insbesondere in "Rechtsstaaten" wie den USA.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".

    Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen - SPIEGEL ONLINE
    Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen
    Manipulativer geht´s nicht.

    „Ich habe erst gerade die Information bekommen, dass UN-Beobachter aus konventionellen Waffen beschossen worden sind“, sagte Ban vor der UN-Vollversammlung.

    Wo steht da was von Assad ?
  5. #5

    reicht es nicht langsam, geht's noch ? Wo ist das Problem eine ferngelenkte Rakete in den Regierungspalast aus einem U-Boot im Mittelmeer abzufeuern ? Scheiß doch auf die Russen und Chinesen, die haben selbst genug Dreck am Stecken, als das man darauf noch hören muss.
    Oder wartet man darauf, das ein Blauhelm Soldat erschossen wird um dann Syrien den Krieg zu erklären ? Wäre ja auch ne Lösung, wenn auch keine Gute.
    P.
  6. #6

    Clintons Rücktrittsforderung an Assad ist Denkfehler

    Man muss davon ausgehen, dass für das multireligiöse, multiethnische Syrien auch in Zukunft ein quasi autoritärer Rahmen notwendig ist. Eine pluralistische und liberale Ordnung nach westlichen Wunschvorstellungen wäre an diesem Zeitpunkt gleichbedeutend mit der Explosion fanatischer Gruppenkämpfe. Siehe Libyen. Nach dem Rücktritt Assads zu rufen ist insofern falsch, als Assad nur der nominelle Kopf eines massiven, auch militärischem Establishments ist. Sein Rücktritt allein würde überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil,Assadt, Augenarzt und westlich ausgebildet, wäre der beste Ansprechpartner, um den von ihm versprochenen Reformkurs tatsächlich in die Tat umzusetzen. Aber die destruktive Sanktions- und Verteufelungspolitik des Westens wird das wohl, zum Schaden Syriens und vielleicht auch des Westens, verhindern. Wo gibt es kluge politische Köpfe, um den Übergang zu einem anderen und besseren Syrien eine Chance zu geben? Mit wirtschaftlichen Lockangeboten, politischen Hilfen etc. Ich sehe sie nicht.
  7. #7

    SOHR in London

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".

    Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen - SPIEGEL ONLINE
    Zitat aus dem Artikel:
    Der Vorsitzende der in London ansässigen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdul-Rahman, forderte die... Zitatende
    Alle Mitarbeiter der SOHR benuetzen den Decknamen "Rami Abdul-Rahman". Es gibt dort niemanden mit diesem Namen. Das sollte sich doch eigentlich inzwischen herumgesprochen haben, auch bei der SPON Redaktion.
    Moor, Kommandant der UNO Beobachter in Syrien, hat versprochen alles zu tun, um vor Ort der Nachricht ueber ein Massaker nach zugehen. Hoffentlich gelingt es.
  8. #8

    Clintons Rücktrittsforderung an Assad ist Denkfehler

    Man muss davon ausgehen, dass für das multireligiöse, multiethnische Syrien auch in Zukunft ein quasi autoritärer Rahmen notwendig ist. Eine pluralistische und liberale Ordnung nach westlichen Wunschvorstellungen wäre an diesem Zeitpunkt gleichbedeutend mit der Explosion fanatischer Gruppenkämpfe. Siehe Libyen. Nach dem Rücktritt Assads zu rufen ist insofern falsch, als Assad nur der nominelle Kopf eines massiven, auch militärischem Establishments ist. Sein Rücktritt allein würde überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil,Assadt, Augenarzt und westlich ausgebildet, wäre der beste Ansprechpartner, um den von ihm versprochenen Reformkurs tatsächlich in die Tat umzusetzen. Aber die destruktive Sanktions- und Verteufelungspolitik des Westens wird das wohl, zum Schaden Syriens und vielleicht auch des Westens, verhindern. Wo gibt es kluge politische Köpfe, um den Übergang zu einem anderen und besseren Syrien eine Chance zu geben? Mit wirtschaftlichen Lockangeboten, politischen Hilfen etc. Ich sehe sie nicht.
  9. #9

    westen

    der westen wird erst eingreifen wenn tatsächlich aussicht auf erfolg besteht.

    danach sieht es im moment nicht aus.

    die aufständischen müssen schon mehr vorweisen als manifeste und video-botschaften, erst wenn sie einen teil des landes kontrollieren können sie anfragen ob der westen bereit wäre dem assad-regime den rest zu geben.

    und nur wenn klar ist, das man das assad-regime schlagen kann wird der westen eingreifen.

    so ist das nun einmal.








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