DPABeobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837604,00.html
Wie man sieht, haben erwartungsgemäß die Russen und Chinesen gemäß ihrer eigenen Präferenz kein Problem mit einem skrupellosem, blutrünstigem Schreckensregime.
Gerade an dieser Stelle müsste der Westen Farbe bekennen für ihre Werte und moralische Prinzipien.
Es kann ja nicht sein, aus machtstrategischem Kalkül Assads Stalinmethoden zu billigen.
Aber was kann man erwarten von Staaten, dessen Führer mal Stalin und Mao waren.
Hier zeigt sich, dass den Aufständischen jedes Mittel recht ist. Es werden nicht nur Massaker an der Zivilbevölkerung durchgeführt, sondern auch UN-Beobachter beschossen. Diese Aufständischen würden in jedem Land der Welt gejagt und getötet werden. Insbesondere in "Rechtsstaaten" wie den USA.
reicht es nicht langsam, geht's noch ? Wo ist das Problem eine ferngelenkte Rakete in den Regierungspalast aus einem U-Boot im Mittelmeer abzufeuern ? Scheiß doch auf die Russen und Chinesen, die haben selbst genug Dreck am Stecken, als das man darauf noch hören muss.
Oder wartet man darauf, das ein Blauhelm Soldat erschossen wird um dann Syrien den Krieg zu erklären ? Wäre ja auch ne Lösung, wenn auch keine Gute.
P.
Man muss davon ausgehen, dass für das multireligiöse, multiethnische Syrien auch in Zukunft ein quasi autoritärer Rahmen notwendig ist. Eine pluralistische und liberale Ordnung nach westlichen Wunschvorstellungen wäre an diesem Zeitpunkt gleichbedeutend mit der Explosion fanatischer Gruppenkämpfe. Siehe Libyen. Nach dem Rücktritt Assads zu rufen ist insofern falsch, als Assad nur der nominelle Kopf eines massiven, auch militärischem Establishments ist. Sein Rücktritt allein würde überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil,Assadt, Augenarzt und westlich ausgebildet, wäre der beste Ansprechpartner, um den von ihm versprochenen Reformkurs tatsächlich in die Tat umzusetzen. Aber die destruktive Sanktions- und Verteufelungspolitik des Westens wird das wohl, zum Schaden Syriens und vielleicht auch des Westens, verhindern. Wo gibt es kluge politische Köpfe, um den Übergang zu einem anderen und besseren Syrien eine Chance zu geben? Mit wirtschaftlichen Lockangeboten, politischen Hilfen etc. Ich sehe sie nicht.
Zitat aus dem Artikel:
Der Vorsitzende der in London ansässigen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdul-Rahman, forderte die... Zitatende
Alle Mitarbeiter der SOHR benuetzen den Decknamen "Rami Abdul-Rahman". Es gibt dort niemanden mit diesem Namen. Das sollte sich doch eigentlich inzwischen herumgesprochen haben, auch bei der SPON Redaktion.
Moor, Kommandant der UNO Beobachter in Syrien, hat versprochen alles zu tun, um vor Ort der Nachricht ueber ein Massaker nach zugehen. Hoffentlich gelingt es.
Man muss davon ausgehen, dass für das multireligiöse, multiethnische Syrien auch in Zukunft ein quasi autoritärer Rahmen notwendig ist. Eine pluralistische und liberale Ordnung nach westlichen Wunschvorstellungen wäre an diesem Zeitpunkt gleichbedeutend mit der Explosion fanatischer Gruppenkämpfe. Siehe Libyen. Nach dem Rücktritt Assads zu rufen ist insofern falsch, als Assad nur der nominelle Kopf eines massiven, auch militärischem Establishments ist. Sein Rücktritt allein würde überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil,Assadt, Augenarzt und westlich ausgebildet, wäre der beste Ansprechpartner, um den von ihm versprochenen Reformkurs tatsächlich in die Tat umzusetzen. Aber die destruktive Sanktions- und Verteufelungspolitik des Westens wird das wohl, zum Schaden Syriens und vielleicht auch des Westens, verhindern. Wo gibt es kluge politische Köpfe, um den Übergang zu einem anderen und besseren Syrien eine Chance zu geben? Mit wirtschaftlichen Lockangeboten, politischen Hilfen etc. Ich sehe sie nicht.
der westen wird erst eingreifen wenn tatsächlich aussicht auf erfolg besteht.
danach sieht es im moment nicht aus.
die aufständischen müssen schon mehr vorweisen als manifeste und video-botschaften, erst wenn sie einen teil des landes kontrollieren können sie anfragen ob der westen bereit wäre dem assad-regime den rest zu geben.
und nur wenn klar ist, das man das assad-regime schlagen kann wird der westen eingreifen.
so ist das nun einmal.