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Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen

DPABeobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837604,00.html
  1. #20

    Zitat von g.raymond Beitrag anzeigen
    Man muss davon ausgehen, dass für das multireligiöse, multiethnische Syrien auch in Zukunft ein quasi autoritärer Rahmen notwendig ist. Eine pluralistische und liberale Ordnung nach westlichen Wunschvorstellungen wäre an diesem Zeitpunkt gleichbedeutend mit der Explosion fanatischer Gruppenkämpfe. Siehe Libyen. Nach dem Rücktritt Assads zu rufen ist insofern falsch, als Assad nur der nominelle Kopf eines massiven, auch militärischem Establishments ist. Sein Rücktritt allein würde überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil,Assadt, Augenarzt und westlich ausgebildet, wäre der beste Ansprechpartner, um den von ihm versprochenen Reformkurs tatsächlich in die Tat umzusetzen. Aber die destruktive Sanktions- und Verteufelungspolitik des Westens wird das wohl, zum Schaden Syriens und vielleicht auch des Westens, verhindern. Wo gibt es kluge politische Köpfe, um den Übergang zu einem anderen und besseren Syrien eine Chance zu geben? Mit wirtschaftlichen Lockangeboten, politischen Hilfen etc. Ich sehe sie nicht.
    Wer hat Assad während seiner 12 jährigen Regentschaft daran gehindert Reformen durchzuführen - "der Westen"? Assad ist ganz freiwillig im Lager von Iran, Hisbollah und Hamas geblieben. Wozu jetzt also Vorhaltungen, noch dazu an die falschen Adressaten? Assad ist für alles was sich jetzt in Syrien abspielt verantwortlich, auch wenn er das Desaster auf irgendwelche dunkle Mächte zu schieben versucht.
  2. #21

    Zitat von horsteldorf Beitrag anzeigen
    Wozu braucht man überhaupt noch irgendwelche Fakten, wenn es ohnehin nur darum geht, dem Land eine neue Regierung zu verpassen? Reichen nicht "Geschichten" völlig aus und eignen sich auch besser als Mittel zum Zweck?
    Ich habe bloß auf jemanden reagiert, der seine "Geschichte" auf "weiße Turnschuhe" stützte, der Rest ist Ihre Zugabe.
  3. #22

    Zitat von horsteldorf Beitrag anzeigen
    Die Beobachter wurden von Assad-treuen Kleinwaffen beschossen? Oder von autonom operierenden Kleinwaffen? Oder von Turnschuh-Kleinwaffen? Oder am Ende doch von freiheitlichen Kleinwaffen? Vielleicht kann sich die UNO zu einer Resolution gegen Kleinwaffen durchringen.
    mit Abstand der beste Post seit langem. Danke

    Komischerweise werden alle Anschuldigungen der "Aktivisten" ohne zu hinterfragen als Tatsachen angenommen, wohingegen es bei Regierungserklärungen heisst, dass diese "nicht verifiziert werden könnten". Das nenne ich Jornalismus par excellence.
  4. #23

    Schlimmer als das ND in DDR-Zeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beobachter der Vereinten Nationen sind in Syrien beschossen worden, als sie das Massaker in dem Ort Masraat al-Kubair untersuchen wollten. Uno-Generalsekretär nannte das Blutbad "widerwärtig". Staatschef Assad habe "jede Legitimität verloren".

    Massaker-Untersuchung: Assad lässt auf Uno-Beobachter schießen - SPIEGEL ONLINE
    Die Berichterstattung ist so einseitig und dendenziös, dass das Neue Deutschland aus finstersten DDR -Zeiten erblassen würde.
    Man sollte mal hier nachlesen, um der Realität etwas näher zu kommen!
    Home*· Jürgen Todenhöfer · Autor, Politiker & Manager

    Im Gegensatz zu den verlogenen Mainstreammedien berichtet Herr Todenhöfer neutraler - im dienste der Kriegspropaganda - wo der journalistische Ehrenkodex schon längst verkauft wurde - wird hier Klartext geschrieben. Respekt !
  5. #24

    Zitat von dilinger Beitrag anzeigen
    Bevor die Beobachter beschossen wurden, wurden sie von Assads Truppen an der Fahrt zum Tatort behindert. Wozu brauchen Sie "weisse Turnschuhe" um draufzukommen wer da geschossen hat?
    Stimmt.
    "Sie seien informiert worden, dass ihre Sicherheit in Masraat al-Kubair gefährdet sei."
    Und damit hatten sie ja offenbar recht.
    Das erklärt aber noch lange nicht woher die Schüsse kamen.

    Wie groß wäre der Aufschrei, wenn UN-Mitarbeiter getötet worden wären? Das wäre ein enormer Fortschritt für die Rebellen auf derem Weg zur gewünschten Intervention.
  6. #25

    Zitat von Chamar Beitrag anzeigen
    Wer war dabei. Es erstaunt mich sehr, dass es immer wieder Medien gibt, die sofort wissen, wer Schuld hat.
    Ich stelle mir bei Gelegenheiten, wo es darum geht, wer schuld hat die Frage. Wem nutzt das jetzt.

    Könnte es sein, dass es den sogenannten Aufständischen (in anderen Fällen sagt der Westen dazu Terroristen)
    mehr nutzt?
    Aber wie gesagt, ich war nicht dabei.
    Für die Mainstream-Medien reicht heutzutage alles. Das Massaker von Homs, Hama und sonstwo sind einzig und allein vom Westen inszeniert worden um internationale Legitimation für eine sog. humanitäre Intervention zu bekommen.
  7. #26

    optional

    Wieso soll der Westen eingreifen? Ich denke, dass die arabischen Laender ueber genuegend Mittel und Know how verfuegen um ihren Bruedern und Schwestern zu helfen.
  8. #27

    Kriegsoptimisten

    Zitat von lebenslang Beitrag anzeigen
    der westen wird erst eingreifen wenn tatsächlich aussicht auf erfolg besteht.

    danach sieht es im moment nicht aus.

    die aufständischen müssen schon mehr vorweisen als manifeste und video-botschaften, erst wenn sie einen teil des landes kontrollieren können sie anfragen ob der westen bereit wäre dem assad-regime den rest zu geben.

    und nur wenn klar ist, das man das assad-regime schlagen kann wird der westen eingreifen.

    so ist das nun einmal.
    Seien Sie optimistisch...man arbeitet ja schon seit einigen Jahren dran. Vielleicht überzieht man etwas, wie beim Flughafen Berlin, aber bei solch komplexen Operationen sind iterative Prozesse immanent.
  9. #28

    Märchenstunde?

    Glaubt wirklich noch jemand an das Märchen von den massakrierenden Regierungstruppen? Assad weiß doch genau, dass er sich solche Eskapaden nicht mehr leisten kann, wenn er nicht noch seinen letzten Verbündeten, Russland, verlieren will. Die "Rebellen" dagegen haben jedes nur denkbare Interesse daran, Assad die Morde anzuhängen, um damit ein internationales Eingreifen zu erzwingen. Radikalen Moslems ist ein Menschenleben bekanntlich nichts wert, wenn es dazu dient, eigene Ziele zu verfolgen.
  10. #29

    Zitat von dilinger Beitrag anzeigen
    Wer hat Assad während seiner 12 jährigen Regentschaft daran gehindert Reformen durchzuführen - "der Westen"? Assad ist ganz freiwillig im Lager von Iran, Hisbollah und Hamas geblieben. Wozu jetzt also Vorhaltungen, noch dazu an die falschen Adressaten? Assad ist für alles was sich jetzt in Syrien abspielt verantwortlich, auch wenn er das Desaster auf irgendwelche dunkle Mächte zu schieben versucht.
    Nein das sehe ich absolut nicht so. Warum sollte jedes Land immer das tun was der Westen will?

    Dass es "dunkle" westliche Mächte gibt welche Geld, Waffen udn Kämpfer liefern bestätitgt auch dieses Interview mit dem Orienexperten Univ. Prof. Günter Meyer: ARD Mediathek: Günter Meyer, Orientexperte an der Universität Mainz - 19.01.2012 | Bayern 2


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