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Marxisten versus Deutsche Bank: Konto beim Klassenfeind

Es ist ein skurriler Streit: Die linksextreme MLPD hat ausgerechnet bei der Deutschen Bank mehrere Konten. Lange Zeit versuchte das Finanzinstitut, den unliebsamen Kunden loszuwerden. Doch nun haben die Banker nachgegeben - das Geld der Marxisten darf beim Klassenfeind bleiben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...711071,00.html
  1. #60

    oder DVU oder NPD

    Zitat von royalmitkaese Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht wissen was los wäre wenns hier nicht um die MLPD sondern um die böse neoliberale FDP gehen würde...
    Irgendwie scheinen hier unterschiedliche Maßstäbe zu gelten.
    da ruft der Gutmensch dann auch schnell mal nach Zensur und Berufsverbot.
  2. #61

    ...

    Die MLPD als Feind der Deutschen Bank zu bezeichnen ist sicher keine Übertreibung, daher finde ich einen Versuch der DB, die MLPD als Kunden zu verlieren, nur verständlich.

    Den moralischen schwarzen Peter hat eindeutig die MLPD, die ja ooh so Leninistisch/kommunistisch tut, aber ihre Millionen beim Großkapitalisten Bunkert .. Treppenwitz ... und wieder jegliche Kredibilität verloren ihr Kommunisten!

    Mit der selben Argumentation würde ich als Flughafenbetreiber Ausbaugegner ein Hausverbot erteilen. Im Frühjahr Bäume im Baugebiet neuer Landebahnen besetzen und Demonstrieren, und im Sommer mit dem Charterbomber nach Malle, nein .. Hausverbot und gut ist!

    "Wer gegen mich ist, darf nicht auf meinen Service hoffen!"
  3. #62

    Titel

    Zitat von toledo Beitrag anzeigen
    Die Zwangsverpflichtungen privater Unternehmen bleibt ein EIngriff in die unternehmerische Freiheit! Es reicht ja wohl schon, wenn beispielsweise Unternehmen als Steuereintreiber mißbraucht werden, nur damit dieses Staat zu seiner Kohle kommt!
    Der gleiche Staat übrigens, der zumindest hier in Berlin, in frecher Art und Weise selbst die Finanzkassen geschlossen hat und den Bürger zu bargeldlosem Zahlen gängeln und nötigen will!
    Aber du bist schon froh das deine Kinder nicht noch in Kohlebergwerken schuften müssen oder?
    Oder das Bauarbeiter Helme tragen müssen? Das die Firma dich nicht zwingen kann 60 Stunden am Stück zu arbeiten?
    Alles Eingriffe in die unternehmerische Freiheit.
  4. #63

    Wer entscheidet das?

    Zitat von poitiers732 Beitrag anzeigen
    Sie messen eine Partei wie die MLPD nach Kategorien wie demokratisch,undemokratisch und Recht? Darf ich Lenin zitieren? "Die Kapitalisten verkaufen uns noch den Strick, an den wir sie aufhängen werden".
    Nein.
    Meiner Kenntnis nach ist die MLPD für ein Einparteiensystem (sich selbst) mit "Massenorganisation" unter ihrem Regime, gegen jede nicht von ihr selbst kontrollierte Presse, gegen alle und jeden, der ihre eigene führende Rolle in Zweifel zieht - "Diktatur des Proletariats" (sprich der Parteibonzen).

    Nur, ist es alleine Sache des Verfassungsgerichtes ein Parteienverbot zu beschließen. Das ist nicht Sache von Typen wie Ackermann.

    Und es wäre wohl des Aufwandes auch nicht wert. Denn mit ihrem sektenartigen Personenkult und Revolutionsgerede, wird diese Mini-Partei nie eine Gefahr fürs Kapital sein. Wie schon gesagt, seit 30 Jahren durchweg 0,(0)1% Wahlergebnisse, die dann auch noch von der Parteiführung als Erfolge gefeiert werden, sprechen für sich.
  5. #64

    xxx

    Zitat von poitiers732 Beitrag anzeigen
    Sie messen eine Partei wie die MLPD nach Kategorien wie demokratisch,undemokratisch und Recht? Darf ich Lenin zitieren? "Die Kapitalisten verkaufen uns noch den Strick, an den wir sie aufhängen werden".
    Ja und? Ist doch vollkommen in Ordnung und, was viel schlimmer ist, sogar richtig.
  6. #65

    ++

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein skurriler Streit: Die linksextreme MLPD hat ausgerechnet bei der Deutschen Bank mehrere Konten. Lange Zeit versuchte das Finanzinstitut, den unliebsamen Kunden loszuwerden. Doch nun haben die Banker nachgegeben - das Geld der Marxisten darf beim Klassenfeind bleiben.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...711071,00.html
    Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht recht. Wieso sollte die Bank die Kohle der MLPD nicht weiter "pflegen" und vermehren? Viel Lärm um nichts!!! "Erst kommt das Fressen und dann die Moral...."
  7. #66

    . . .

    Zitat von fleischwurstfachvorleger Beitrag anzeigen
    Außerdem ist es inzwischen ein erklärtes Grundrecht, dass jeder Penner einen Anspruch auf ein Girokonto hat (gibt es ja auch ohne Überziehungskredit).
    Die Bezeichnung "Penner" finde ich abwertend und ungehobelt. Ich als nicht "Penner", habe jahrelang kein Guthabenkonto bekommen, weil die SCHUFA (nieder mit der SCHUFA!) einen bösen Eintrag über mich hatte. Es gibt kein Grundrecht auf ein Girokonto, nur eine Selbstverpflichtung der Banken, die jedoch nicht verpflichtet.
    Ich frage mich nur, warum keine Volksbank oder Sparkasse der MLPD ein Konto gegeben hat bei einer Summe von ca. 15 Mio. Da freut sich doch jede Bank. Und bei Geld vergisst doch jede Bank die Moral oder habe ich da im letzten Jahr was falsch verstanden?
  8. #67

    Ich gebe keinen Titel mehr an

    Zitat von topomoos Beitrag anzeigen
    Wenn sich Banken aussuchen können, wem sie ein Konto geben und wem nicht, dann soll der Steuerzahler künftig bitte auch entscheiden, ob und welche Banken mit seinen Steuermitteln gestützt werden...danach .....
    Grundsätzlich herrscht Vertragsfreiheit in Deutschland, das heißt jeder, auch eine Bank, kann Geschäfte machen mit wem sie will. Ausnahme sind hierbei die öffentlich-rechtlichen Institute, vulgo Sparkassen, die müssen jeden nehmen, auch wenn finanziell wenig vertrauenswürdige Leuten nur ein Guthabenkonto zusteht.

    Anstelle der Deutschbanker würde ich allerdings einfach die Füße still halten. Die MLPD scheint ja nicht gerade wenig dort liegen zu haben, und mit einem öffentlichen Prozeß würde man diesen Clowns nur ein Forum bieten, ihre wirren Parolen einem großen Publikum mitzuteilen.
    Die Herren Revolutionäre haben ja selbst zugegeben, auf die Konten der Dt. Bank angewiesen zu sein. Nen größeren Triumph kann es für Ackermann doch gar nicht geben, da dürfen die dann auch ruhig davon sülzen das die Bank "die weiße Fahne geschwenkt hat"...
  9. #68

    geht doch!

    Zitat von icke_wa Beitrag anzeigen
    Es gibt kein Grundrecht auf ein Girokonto, nur eine Selbstverpflichtung der Banken, die jedoch nicht verpflichtet.
    Ohne Girokonto aber keine Steuerzahlung. Irgendwas stimmt da nicht. Dieser Seite zufolge gibt es in vielen Bundesländern ein Recht auf ein Girokonto bei einer Sparkasse. Für juristische Personen kann das aber anders aussehen.

    Jedenfalls gibt es auch für die mlpd alternativen zum konto bei einer kapitalistischen bank.
  10. #69

    Parteienfinanzierung

    Zitat von rokke Beitrag anzeigen
    Wieso hat eine kommunistische Partei überhaupt Geld? Müsste sie das nicht direkt dem Volk/der Kommune zu Gute kommen lassen. Tja echte Kommunisten sind auch nicht mehr das was sie mal waren...
    Nur zur Info...
    Die Partei ist die einzige(!) in Deutschland, die sich nicht durch Steuergelder, sondern ausschließlich durch Mitgliederbeiträge und Parteispenden finanziert. Sie finanziert sich also komplett selbst (auch ihre Wahlkämpfe). Finde, dass das schon Respekt verdient. Wenn man da im Vergleich die NPD sieht, die sich zu 40% aus staatl. Mitteln finanziert X_x

    Und warum sollte die Partei das Geld Kommunen o.ä. in einer kapitalistischen Gesellschaft zugute kommen lassen? Das würde deren Grundsätzen sicher stark widersprechen ;)

    Also was manche hier posten, ist echt lächerlich^^


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