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Mars-Landung von "Curiosity": Obamas außerirdischer Wahlkampf

dapdVöllig losgelöst von der Erde: US-Präsident Barack Obama feiert die Landung von Mars-Rover "Curiosity" auf dem roten Planeten - und zieht damit in den Wahlkampf. Sein republikanischer Konkurrent Mitt Romney bleibt eigentümlich desinteressiert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...848603,00.html
  1. #10

    Und im Bewusstsein des Obama- Wahlstabes

    Zitat von jinxed Beitrag anzeigen
    Diese Theorie, derzufolge Obama ein muslimisches U-Boot sei, das die Nation zerstören wolle, ist offenkundig tief im Bewußtsein der christlich-religiösen Rechten verankert.
    ist verankert dass die USA noch die führende Weltraumnation ist, oder wie? Was soll denn das. Obama selbst hat das Budget der Nasa auf ein Minimum zusammengestrichen. Ehrlich gesagt, der Mann geht mir tatsächlich langsam auf die Nerven. Aber noch ist kein Wahltag. Im übrigen ist er leider Gottes trotzdem nur die bessere Alternative zwischen Pest und Cholera
  2. #11

    Träumer

    Zitat von snakesnif Beitrag anzeigen
    In Europa muss die Raumfahrt zu Forschungszwecken wieder wichtiger werden. Ich habe schon in meinem Blog eutopia-blog.blogspot.com zu dem Thema geschrieben, aber ich glaube dass Galileo und GMES zwar gute Projekte sind, aber von den Forschungszwecken der Raumfahrt ablenkt. Nichts könnte die Menschheit mehr inspirieren als ein paar erste Schritte auf dem Mars, und nichts sichert die Zukunft der Menschheit so sehr wie die Besiedlung des roten Planeten.
    Sie glauben also, dass man ständig zum Mars fliegen muss um diesen zu besiedeln. Ist es nicht eher so, dass man erst Technologien entwickeln muss um es möglich zu machen und dafür muss man bestimmt nicht zum Mars fliegen.
  3. #12

    Ich finds super

    Wenn man sich überlegt, wie fragil die Erde ist und wie leicht mal hier unten alles in die Grütze gehen könnte (Meteoriteneinschlag, Supervulkane, Umweltzerstörung), macht es schon durchaus Sinn, die menschliche Zivilisation weit ins Weltall zu verteilen, um deren Überleben zu sichern. Wer weiß, vielleicht sind bald wir es, die heimlich am Himmel von fremden Planeten kreisen und von irgendwelchen primitiven Ausserirdischen als neue Götter angesehen werden *g*
  4. #13

    Aber klar doch

    Zitat von birdseedmusic Beitrag anzeigen
    Wenn man sich überlegt, wie fragil die Erde ist und wie leicht mal hier unten alles in die Grütze gehen könnte (Meteoriteneinschlag, Supervulkane, Umweltzerstörung), macht es schon durchaus Sinn, die menschliche Zivilisation weit ins Weltall zu verteilen, um deren Überleben zu sichern. Wer weiß, vielleicht sind bald wir es, die heimlich am Himmel von fremden Planeten kreisen und von irgendwelchen primitiven Ausserirdischen als neue Götter angesehen werden *g*
    erst machen wir die Erde zur Sau und dann geht es lustig weiter? Wir kriegen ja nicht mal die Probleme auf der Erde in den Griff ... geschweige denn Terraforming und Besiedlung anderer Planeten ... wie wäre es wenn erstmal auf der Erde die Probleme gelöst wurden oder wenigstens ansatzweise in Angriff genommen würden ...
  5. #14

    Das war eine großartige Leistung

    ... und eine großartige Leistung der Menschheit an sich.

    Solche Aktivitäten bringen uns voran. Wenn wir Geld und geistige Energie für Raumfahrt aufwenden, dann wir beschäftigt. Und wir beschäftigen uns lieber damit als irgendwelchle blöden Kriege zu führen. Auch die Erkenntnisse, die wir aus solchen Programmen gewinnen bringen uns ganz konkret hier unten auf der Erde weiter.

    Die Mars-Mission, und auch das Ziel zum Mars zu fliegen ist etwas was für was sich (nicht nur) die junge Generation begeistern kann, ein Ziel für das sie sich einsetzen kann.

    Die Menschen sind und waren schon immer Pioniere, Auskundschaftler. Wir Menschen haben schon immer unsere Grenzen ausgestestet und erweitert. Wenn wir das tun können, dann geht es uns gut.

    Insofern ist die Raumfahrt gut für die gesamte Menschheit, wir werden davon profitieren.
  6. #15

    Zitat von ridgleylisp Beitrag anzeigen
    .....soviel totes Geröll? Schön depressiv! Kann man ja hier auf der Erde auch massenhaft finden, und dazu wenigstens richtig atmen,

    Wieviele davon gibts denn noch? Ich dachte das wurde schon in den anderen Foren zu diesem (und jedem anderen wissenschaftlichen) Thema ausgiebig debattiert.

    Ja verdammt, das ist Forschung! Es gibt keine unnütze Wissenschaft/unnützes Wissen.
  7. #16

    Das habe ich auch mal gedacht

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen

    Ja verdammt, das ist Forschung! Es gibt keine unnütze Wissenschaft/unnützes Wissen.
    Ich neige inzwischen zu der Überzeugung dass erst einmal die Probleme auf der Erde gelöst werden sollten ... und wenigstens damit begonnen werden sollte ...
  8. #17

    Zitat von blaudistel Beitrag anzeigen
    erst machen wir die Erde zur Sau und dann geht es lustig weiter? Wir kriegen ja nicht mal die Probleme auf der Erde in den Griff ... geschweige denn Terraforming und Besiedlung anderer Planeten ... wie wäre es wenn erstmal auf der Erde die Probleme gelöst wurden oder wenigstens ansatzweise in Angriff genommen würden ...
    Hey, zeig mir doch mal, wo auf dieser Welt keine Probleme angegangen werden WEIL es Forschung und Raumfahrt gibt? Den Politiker der sagt: "Leider müssen wir eine Marslandung machen, da bleibt jetzt nichts mehr übrig für Umweltschutz" will ich mal sehen.

    Es engagieren sich weltweit millionen Menschen für Umwelt und Soziales, hauptamtlich und ehrenamtlich und gerade Wissenschaftler sind sehr oft auch dabei.

    Das Geld geht eher für Bankenrettung und Kriege drauf, und zwar ein hundert bis tausendfaches von dem, was für solche Forschungsprojekte ausgegeben wird. Allein für die Gesamtkosten des Irak-Krieges (3.000.000.000.000$) hätte man die Marsmission über tausend Mal durchführen können!

    Und was hast du heute schon für die Lösung der Probleme auf der Erde getan? Die für den Marslander entwickelte Technologie kann man wenigstens auch noch anderweitig nutzen, sei es Automatisierung, die Logistik, überwachung von Umweltproblemen oder aber ganz einfach die langfristige Möglichkeit, Rohstoffe und Energie im Weltall abzubauen, etwas was die Menschen irgendwann sowieso machen sollen, wollen sie den Planeten nicht komplett auslutschen. Ich habe es jedenfalls lieber wenn man einen Asteroiden verwüstet um an seltene Erden zu kommen, als den Regenwald, denn auf Asteroiden und toten Planeten gibt es keine Lebewesen, deren Umwelt man zerstören könnte.
  9. #18

    Zitat von tailspin Beitrag anzeigen
    Erstaunlich ist vor allem, dass die NASA die Mars Landung hingekriegt hat, trotz Obamas Einmischung in die kuenftige Verwendung dieser Raumfahrt Agentur. 2010 hatte Obama nichts wichtigeres vor, als die NASA zum Objekt von Budgetkuerzungen und zur zentralen Instuitition fuer die Voelkerverstaendigung zum machen.

    NASA chief says agency's goal is Muslim outreach, forgets to mention space - CSMonitor.com

    Qualitativ hoechstwertige Raketenentwicklungen fuer die bemannte Raumfahrt sollte es demnach nicht mehr geben, sondern diese Technologie koenne man auch von den Russen zukaufen.

    Trotz dieser voellig abgedrehten Vorgaben, haben die NASA Techniker die Marslandung hingekriegt. Was wiederum zeigt, dass ein erstklassiges Orchester auch mit einem miserablen Dirigenten zu Hoechstleistungen faehig ist. Oder wurde das Mars Unternehmen am Ende noch unter GWB gestartet?

    Obama hat gluecklicherweise nur ein Kurzzeitgedaechtnis, so dass es ihm nicht schwer faellt mit dieser herausragenden Leistung der NASA, fuer die er irgendwie verantwortlich ist, Werbung fuer sich zu machen.
    Gibt es eigentlich in der Weltraumforschung nichts Wchtigeres als religiöses Gemaule?

    Wenn Staaten hier Russland und USA zusammenarbeiten ist das weitaus mehr wert als dieses Ich-Getue.
  10. #19

    ??

    Zitat von blaudistel Beitrag anzeigen
    ist verankert dass die USA noch die führende Weltraumnation ist, oder wie? Was soll denn das. Obama selbst hat das Budget der Nasa auf ein Minimum zusammengestrichen. Ehrlich gesagt, der Mann geht mir tatsächlich langsam auf die Nerven. Aber noch ist kein Wahltag. Im übrigen ist er leider Gottes trotzdem nur die bessere Alternative zwischen Pest und Cholera
    Er ist was??
    Was bitte ist denn die "bessere" Alternative zwischen Pest und Cholera?








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