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Maronenzeit im Tessin: Braun, gebrannt
Martin Cyris Kastanien-Sammeln gehört zum Herbst wie die Winterreifenmontage. Im Tessin haben heiße Maroni eine lange Tradition. Jetzt, im Herbst, qualmt es dort in vielen Kesseln und Dörrhäusern. An den Uferpromenaden des Lago Maggiore kann man den gerösteten Früchten einfach nicht widerstehen.
http://www.spiegel.de/reise/europa/k...-a-863655.html
- #1 29.10.2012 07:47 von
- #2 29.10.2012 08:17 von
- #3 29.10.2012 08:20 von
Ich wünschte ich hätte auch Kastanienbäume in der Nähe zum Sammeln - leider ist nicht ganz Deutschland mit diesen Köstlichkeiten gesegnet :/
- #4 29.10.2012 10:35 von
Edelkastanien
kann man auch gut noerdlich der Alpen und in Deutschland anbauen, sie sind winterhart bis um die minus 20 Grad. Zumindest hat solches ein frisch gepflanzter Baum hier am Ort ueberlebt. Man sollte ihm aber einen Suedhang wie im Tessin schon goennen und fuer genuegend Wasser sorgen. Das Tessin ist eines der niederschlagsreicheren Gegenden der Schweiz. Das Wasser fliesst dort aber schnell wieder ab, also Staunaesse ist eher unguenstig. Die richtigen Marroni kommen uebrigens aus Italien, die Tessiner Varietaeten gelten als eher schwierig zu braten und sind deshalb billiger. Wegen der Sommerhitze und Duerre in Italien gibt es heuer relativ wenig echte Marroni. Diese findet man uebrigens in der Schweiz in jedem Bahnhof der etwas auf sich haelt.
- #5 29.10.2012 12:02 von
- #6 29.10.2012 13:32 von
- #7 29.10.2012 23:44 von
- #8 30.10.2012 07:36 von
"Keschtefresser" - die "liebevolle" Bezeichnung der Deutsch- fuer die Italoschweizer ...
- #9 30.10.2012 10:56 von
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