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Marode Bauwerke: Schlechte Noten für deutsche Brücken

DPAHohe Verkehrsbelastung und Witterungseinflüsse lassen Brücken vorzeitig altern: Tausende Bauwerke an deutschen Fernstraßen sind marode. Das hat auch die Bundesregierung erkannt, doch mehr Geld als geplant gibt es für den Brückenerhalt nicht.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830578,00.html
  1. #40

    Nur ein weiteres Beispiel, wie unsere deutschen Politiker Deutschland vorsätzlich vernichten bzw. vernichten wollen. Was machen sie mit den Geldern, die sie haben und sich weigern gem. der Wirtschaftslehre zu verwenden. Wo ist der Erhalt der Güter? Sie haben nur von Geld für sich selber, Ausländer und den Islam! Was interessieren da unsere Politiker noch Deutschland und die Deutschen. Dies bemängeln laufend unsere europäischen Nachbarn und Politiker (OECD z.B.).
  2. #41

    Ergänzung

    Zitat von fitzke Beitrag anzeigen
    "Nach einer Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) aus dem Herbst vergangenen Jahres [...]."

    Mitglieder des BDI sind u.a.:
    - Verband der Automobilindustrie
    - Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
    - bbs Bundesverband Baustoffe-Steine und Erden
    - Verband Beratender Ingenieure
    uvm.
    BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. - Übersicht aller Mitgliedsverbände

    Klar, dass die alle dafür sind die Budgets zu erhöhen.
    Im Speziellen wurde die Studie in Auftrag gegeben von:
    - Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
    - Bundesverband Baustoffe-Steine und Erden
    und es braucht kein tieferes Studium derselbigen um zu begreifen, dass diese nur im Sinne der Auftraggeber endet.
    Wer allerdings aus dem Sauerland wettert, er sei schlecht angebunden, sollte wohl in die Zivilisation ziehen, anstatt andere auf Blindheit hinzuweisen. Die Bahn wird wohl Gründe haben gewisse Regionen mehr oder weniger anzubinden, falls nicht liegt es an regionalen Interessenverbänden dies zu ändern (Ironie).
  3. #42

    von Brücken und Straßen ist normal. Was den sauren Regen angeht, könnte vielleicht ein Farbanstrich helfen. Dass im Winter das Streusalz verheerende Auswirkungen haben kann, ist eigentlich auch bekannt. Was mich als Steuerzahler wundert, ist der Umstand, dass künftig nur 750 Millionen Euro für die Reparatur / Sanierung von Straßenbrücken eingeplant werden. Zur Erinnerung: Was kostet der unsinnige Afghanistaneinsatz der Bundeswehr pro Jahr?
  4. #43

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Wo und als was ist das so?
    Sind sie ein Inhaber eines Unternehmens mit insensivem Wasserverbrauch und Sonderregeln?
    Wo und wie wird Ihr Verschmutzungsgrad gemessen?

    Der "normale" Brauch/Schmutzwassereinleiter zahlt nur nach Menge.
    Und nach mir bekannten Zahlen liegen die Kosten, die direkt im Klärwerk und der nachfolgenden Entsorgung von Klärschlämmen, etc. anfallen, durchschnittlich bei unter 10% der Abwasserkosten.

    Neben einem kleinen Anteil der Verwaltung gehen die übrigen Prozente auf die Kosten zur Erstellung, Wartung, Reinigung, Instandhaltung und Betrieb des Abwasserleitungsnetzes.

    Nach Ihrer Meinung müsste da jemand, der entsprechen weit vom Klärwerk entfern wohnt, entsprechend mehr bezahlen.
    Oder jemand, der Im Tal wohnt, mehr als der Hügel-/Bergbewohner, der weniger Pumpstationen benötigt..
    Dafür müsste der Bergbewohner aber wieder mehr für das Frischwasser löhnen..

    Also wo habe ich Ihre Argumente bestätigt?



    Maut sind Gebühren..
    Für welchen Zweck die eingesetzt werden, kann jährlich neu festgelegt werden.
    Allerdings in etwas engeren Grenzen, als es bei Steuern der Fall ist.
    Dementsprechen lässt man diese in eher in das Strassennetz und andere Projekte den Verkehr allgemein fliessen und senkt dafür den Anteil der Steuern, die dafür aufgewendet werden.

    Wie ich bereits oben geschrieben habe, werden aktuell rund zweidrittel aller Kosten des Bundes-Fernstrassennetzes durch die LKW-Maut abgedeckt, wobei weitere Mautbeträge in andere Töpfe wandern.
    Und LKW zahlen auch die Energie- und Kfz-Steuer, die leicht das weitere Drittel abdecken würde, wenn man nur deren auf der BAB verfahrene km berücksichtigt, bzw. das auch noch weit übersteigen.

    Die Kosten des Fernstrassennetzes bestehen auch nur zu einem Teil (<20%?) der durch LKW enstandenen Schäden.
    Was ist mit Neubauten, Frostschäden, Reinigung, Winterdienst, Grünschnitt, Frostschäden, etc..?

    An Sonn- und Feiertagen dürfen die LKW überwiegend nicht fahren..
    In Sommerferienzeiten auch an Samstagen nicht..
    Auch wenn die im Prinzip mehr für die BAB bezahlen, als dafür ausgegeben wird....

    Na da haben Sie jetzt aber mal viel Mühe gegeben.
    Nur hatten Sie sich, wenn schon, etwas umfassender Informieren können.
    Stichwort: Z.B.Abwassersatzung der Kommune
    Hier wird geregelt wer, wann was einleiten darf.
    Da können dann Zuschläge in Abhängigkeit zum Verschmutzungsgrad erhoben werden.
    Daraus kann sogar eine Vorreinigung für den Einleiter resultieren.
    Die Kosten dafür trägt dieser selbst.

    Der Verursacher trägt die Kosten seines Handelns.

    Also hören bitte auf mit Ihren Kanalkilometern.
    Wieso sollte auch der ganz "normale" Haushalt mit seien Gebühren oder Steuern dafür aufkommen?
    Warum sollte das Bei der Verkehrsinfrastruktur anders sein?
    Weil Sie Ihr Geld in diesem Sektor verdienen?
    Weil Sie ein Interesse daran haben, dass möglichst Viele für möglichst wenige Verursacher geradestehen?
    Das ist in der DDR schon daneben gegangen.
    Ist das Ihre Idee von Gemeinschaft?
    Das kann ich mir jetzt aber so gar nicht vorstellen, tragen Sie doch Gemeinschaftssinn in Über 3800 Diskussionsbeiträgen so Monströs vor sich her... :)
    Schade, ich habe Sie Überschätzt.
    Viel Spaß noch im Leben.
  5. #44

    aussagekräftige Studie?

    Die Studie wurde im Auftrag des Bundesverbandes der deutschen Industrie erstellt. Es stellt sich also die Frage, ob das Ergebniss der Studie nicht durchaus diesem Verband direkt nützt (mehr Ausgaben für Brücken = mehr Aufträge) und ob nicht deshalb auch dieses Ergebniss Ziel der Studie war. Unterstützt wird diese Annahme durch folgenden Absatz im Artikel: "Die Disqualifizierung mit den Noten drei und höher bedeutet im übrigen nicht zwingend, dass in Kürze etwa ein Zusammenbrechen des Bauwerks zu befürchten ist. Auch ein defektes Geländer kann zu einer derartigen Bewertung führen."
    Dieser Absatz zeigt, wie willkürlich die Bewertungsskala ist. Wenn man eine Brücke als marode bewerten wollte, konnten die Autoren also einfach mal schauen, wo u.U. ein angerostetes Brückengeländer oder eine Beschädigung zu finden war und schwups konnte die Brücke mit der schlechtesten Note bewertet werden.
    Für mich und wahrscheinlich auch für viele andere, die diesen Text kritisch lesen ist diese Studie nicht wirklich aussagekräftig....
  6. #45

    Irrweg Spannbeton

    Zitat von achazvonthymian Beitrag anzeigen
    Es gibt drei Gründe für die maroden Brücken:

    3. Bei alten Brücken die Tausalzschädigungen durch mangelnde Betondeckung an den Spannbetongliedern. Die alte DIN 1045 sah eine Betondeclung von nur 2 - 3 cm vor.
    Deutschland hat mal in der Nachkriegszeit, als Material (Beton und Stahl) knapp und teuer war, die Spannbetonbrücke zum kosteneffektiven Ingenieursheiligtum erhoben. Und hat vergessen, das diese Bauweise nur in besonderen Notzeiten sinnvoll ist, sonst würde man nicht weiterhin so bauen. Dabei hat Sapnnbeton eben die beschriebenen Nachteile: Rostanfälligkeit und Lastwechselempfindlichkeit. Andere Nationen bauen solchen Blödsinn deshalb nicht, spendieren lieber 30% mehr Material und verdoppeln die Lebensdauer der Brücken. Deutschland lernt nicht mehr....
  7. #46

    Zum 100sten Mal

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    In Polen werden ganze Autobahnabschnitte von den Chinesen gebaut, weil polnische Firmen zu teuer waren. Herr Ramsauer kann doch die Restauration deutscher Brücken in China ausschreiben. Vielleicht kommt er dann mit nur 200 Millionen Euro hin.
    Dürfen die bis zu 60 Tonnen schweren Gigaliner auch über die maroden Brücken fahren?
    Gigaliner dürfen max. 44t wiegen, sie sind damit sogar Straßenschonend. §Es gibt zwar ein paar Verladergruppen, die gerne 60t hätten, aber den allermeisten "Lobbyisten" würde 44t völlig reichen.
  8. #47

    Zitat von jagelsonn Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, dass Sie meine Argumente bestätigen.
    Sie beginnen zu verstehen.
    Bezüglich der Abwassergebühren zahle ich nicht nach Kilometer benutzten Kanal, sondern nach Verschmutzungsgrad.
    Also den Mehraufwand.
    GEBÜHREN sind außerdem zweckgebunden, Steuern nicht, wie Sie oben selber ausführen.
    ...
    Steuern sind NORMALERWEISE nicht zweckgebunden, aber die Mineralölsteuer IST teilweise zweckgebunden und das schon seit 50 Jahren. Nur hebelt der Gesetzgeber jedes Jahr sein eigenes Gesetz im Haushaltsgesetz aus
  9. #48

    Die Bewertungsskala

    Zitat von manuelbaghorn Beitrag anzeigen
    Die Studie wurde im Auftrag des Bundesverbandes der deutschen Industrie erstellt. Es stellt sich also die Frage, ob das Ergebniss der Studie nicht durchaus diesem Verband direkt nützt (mehr Ausgaben für Brücken = mehr Aufträge) und ob nicht deshalb auch dieses .........
    Stammt vom Bund. Die Zahlen kann man seit Jahren im Verkehrsinvestitionsbericht - vorher Straßenbaubericht - nachlesen, zusammen mit die Zustandserfassungen von Autobahnen und Bundesstraßen.

    Irgendwie ist hier ein Aspekt noch nicht genannt worden, nämlich das die Brücken inzwischen einfach im Sanierungsalter sind. Die meisten stammen aus den 70er Jahren und nach 40 JAhren ist einfach auch mal eine Grundsanierung fällig....vor allem wenn seit 20 JAhren an den Reparaturen gespart wird


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