Forum


 

Marode Bauwerke: Schlechte Noten für deutsche Brücken

DPAHohe Verkehrsbelastung und Witterungseinflüsse lassen Brücken vorzeitig altern: Tausende Bauwerke an deutschen Fernstraßen sind marode. Das hat auch die Bundesregierung erkannt, doch mehr Geld als geplant gibt es für den Brückenerhalt nicht.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830578,00.html
  1. #30

    Zitat von dr. kaos Beitrag anzeigen
    ... dass spätestens mit dem 5. Kommentar die unqualifiziert reißerischen Argumente gegen die Langzüge kommen würden. QED.

    3a) Die Langzüge im Test sind per Gesetz auf 40 to bzw. 44 to zGm begrenzt.

    <<<Eben nur im Feldveruch. 60 Tonnen müssen auch gebremst werden können.>>>

    3b) Selbst wenn die 60 to Marke erreicht werden wird, ist die Belastung für die Straße geringer als bei herkömmlichen Last- oder Sattelzügen, da das Gewicht auf mehr Achsen verteilt wird. Die Achslast sinkt gegenüber dem jetzigen Sattelzug um ca. 10%. Da die Achslasten bei der Berechnung der dynamischen Belastung in höherer Potenz eine Rolle spielen, bedeutet die Senkung um 10% eine Belastungsverminderung im dynamischen Bereich und eine weitaus geringere Belastung der Straßen, als wenn die gleiche Nutzlast statt mit zwei Langzügen mit drei Sattelzügen gefahren werden müsste.

    Aber hauptsach uff die 'Monster-Trucks' rumgebasht.
    >>>Für Brücken ist neben der Achslast die Meterlast wichtig. Kann man einfach selber ausprobieren mit einem Lineal . Bei höheren Meterlasten biegt sich tendenziell das Lineal stärker durch. Damit setigen auch die Zugebelastungen in der Brücke, Momente an den Lagern etc.
    Ob das die Brücken auf Dauer entlastet wage ich zu bezweifeln. >>>
  2. #31

    Zitat von dr. kaos Beitrag anzeigen
    3a) Die Langzüge im Test sind per Gesetz auf 40 to bzw. 44 to zGm begrenzt.
    Das ist soweit richtig.

    Zitat von dr. kaos Beitrag anzeigen
    3b) Selbst wenn die 60 to Marke erreicht werden wird, ist die Belastung für die Straße geringer als bei herkömmlichen Last- oder Sattelzügen, da das Gewicht auf mehr Achsen verteilt wird. Die Achslast sinkt gegenüber dem jetzigen Sattelzug um ca. 10%. Da die Achslasten bei der Berechnung der dynamischen Belastung in höherer Potenz eine Rolle spielen, bedeutet die Senkung um 10% eine Belastungsverminderung im dynamischen Bereich und eine weitaus geringere Belastung der Straßen, als wenn die gleiche Nutzlast statt mit zwei Langzügen mit drei Sattelzügen gefahren werden müsste.
    Aber das hier stimmt absolut nicht.
    Insbesondere nicht für Brückenbauwerke.

    Bei der 40/44to Regelung leidet der Strassenbelag und der direkte Unterbau bei den "Gigalinern" natürlich weniger, wobei man vieles einrechnen muss.
    Stellt man 5-Achser den 7-Achsern in Vergleich, oder die 6-Achser den 8-Achsern ggü..
    Oder den Leichtfraktionstransporten denen von Schwerlast.

    Da insgesamt die Zugmaschinen den grössten Verschleiss verursachen, sind da die Gigaliner absolut im Vorteil.

    Macht man das ganze aber mit der angestrebten 40/60to-Regelung, kehrt sich die Rechnung völlig um, soweit es den Schwerlastbereich betrifft, da dann auf mehreren Achsen die maximal zulässige Achslast gefahren werden kann.

    Aber hier geht es ja um die Brücken und nicht um deren Strassenbelag.
    Und dort zählen die dynamischen Kräfte durch grossflächige Belastungen, Erschütterungen und ausgelöste Schwingungen.
    Dabei zählt also Fahrzeuggewicht in Bezug zum Verkehrsraum und Zeit, wobei sich der Verkehrsraum über Fahrzeuglänge zzgl. vorgeschriebener Mindestabstand (50m) definiert.
    Damit ist der Gigaliner verkehrsraummässig lediglich rund 10% länger, als der normale Lastzug, darf aber bei 40/60to 50% mehr wiegen...

    Aber ist das soviel besser bei der 40/44to Regelung?
    Wieviele Transporte nutzen die 40to aus?
    Für die meisten Produkte scheitert das doch am Volumen(Gewicht) der beförderten Ware.
    Und das zu befördernde Volumen soll durch die "Gigaliner" ja um rund 57% erhöht werden.

    Ausgehend von einem Leergewicht eines normalen Lastzuges von 15to und einem Gigaliner mit 20to, ergibt sich folgende Rechnung:
    Der GL erreicht sein zul. GG von 44to bei einer Zuladung von 24to, die ich mal hier gleichzeitig als maximales Volumen annehme.
    Der normale 40to-Lastzug würde mit der gleichen Ware lediglich 30to wiegen.
    Hier ist also der GG schon über 46% schwerer.
    Mit anderen Zahlen kommt man leicht über 70%, ohne das zul. GG auszunutzen.

    Wenn man nun annimmt, dass Brückenbelastungen/Schäden durch höhere Gesamt-Gewichte ähnlich stark potenziell ansteigen wie die Belagsschäden mit den Achslasten (eher/oder auch Reifenauflageflächen), bekommt man ein ganz anderes Bild von den Gigalinern!
  3. #32

    Ich glaube, da ist eine Menge Verschwörungstheorie dabei.

    Zitat von dachauerthomas Beitrag anzeigen
    Bei der Konzeption und dem Bau dieser Brücken wurde noch kein Streusalz eingesetzt. Weil sie angeblich die Straßen zerstören wurden Anfang der 70er Jahre die Spikesreifen verboten und die sogenannte Schwarzräumung (Räumen und mit Tausalz streuen) eingeführt. Die Fahrbahndecken wurden etwas geschont, der Rest vom Salz zerfressen, die Konten der Salzindustrie gefüllt.
    Salz ist so ziemlich der billigste Rohstoff neben Sand - Deutschland sitzt auf geschätzten 100.000 Kubikkilometern Salz, und das Salz für die Eisräumung muss auch kein reines Kochsalz sein, man kann Salzabraum, der aus 95% Kochsalz und 5% Gips besteht, problemlos verwenden. Es gibt also keinen Grund, "die Konten der Salzindustrie" zu füllen.
  4. #33

    Klares Denken

    Zitat von rocora Beitrag anzeigen
    Der desolate Zustand vieler Autobahnbrücken ist seit Jahren bekannt, und nicht nur der der Brücken. Und dennoch hält man fest am Test der Gigaliner. - Unverständlich! Klares Denken scheint es hier nicht mehr zu geben.
    gibt es schon noch. Die Denkrichtung der Politik zielt dabei aber auf persönlich Vorteile bzw. Vorteile der Lobbyorganisationen.
    Was völlig fehlt ist eine langfristige Denke über den Moment hinaus, der auch Folgekosten und Folgewirkungen einbezieht.
    Leider wird im derzeitigen parlamentarischen Parteienstaat nur noch versucht bis zum Ende der jeweiligen Legislaturperiode das eigene Schäfchen ins Trockene zu bringen, nach mir die Sintflut.
    So werden an vielen Stellen in D weitere Autobayhnabschnitte geplant und gebaut, obwohl an den alten Abschnitten die Brücken verfaulen.
    Es werden Planungen von vor vierzig Jahren umgesetzt, ohne den heutigen Bedarf und die Nutwendigkeit kritisch zu überprüfen.
    Die Ursache liegt wohl in der Möglichkeit für Politiker medienwirksam "Spatenstiche" zu zelebrieren.
    Sanierungsarbeiten wären zwar in der Gessamtschau viel notwendiger, können aber wohl nicht als Bühne dienen.
  5. #34

    "Nach einer Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) aus dem Herbst vergangenen Jahres [...]."

    Mitglieder des BDI sind u.a.:
    - Verband der Automobilindustrie
    - Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
    - bbs Bundesverband Baustoffe-Steine und Erden
    - Verband Beratender Ingenieure
    uvm.
    BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. - Übersicht aller Mitgliedsverbände

    Klar, dass die alle dafür sind die Budgets zu erhöhen.
  6. #35

    Zitat von jagelsonn Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, dass Sie meine Argumente bestätigen.
    Sie beginnen zu verstehen.
    Bezüglich der Abwassergebühren zahle ich nicht nach Kilometer benutzten Kanal, sondern nach Verschmutzungsgrad.
    Also den Mehraufwand.
    Wo und als was ist das so?
    Sind sie ein Inhaber eines Unternehmens mit insensivem Wasserverbrauch und Sonderregeln?
    Wo und wie wird Ihr Verschmutzungsgrad gemessen?

    Der "normale" Brauch/Schmutzwassereinleiter zahlt nur nach Menge.
    Und nach mir bekannten Zahlen liegen die Kosten, die direkt im Klärwerk und der nachfolgenden Entsorgung von Klärschlämmen, etc. anfallen, durchschnittlich bei unter 10% der Abwasserkosten.

    Neben einem kleinen Anteil der Verwaltung gehen die übrigen Prozente auf die Kosten zur Erstellung, Wartung, Reinigung, Instandhaltung und Betrieb des Abwasserleitungsnetzes.

    Nach Ihrer Meinung müsste da jemand, der entsprechen weit vom Klärwerk entfern wohnt, entsprechend mehr bezahlen.
    Oder jemand, der Im Tal wohnt, mehr als der Hügel-/Bergbewohner, der weniger Pumpstationen benötigt..
    Dafür müsste der Bergbewohner aber wieder mehr für das Frischwasser löhnen..

    Also wo habe ich Ihre Argumente bestätigt?

    Zitat von jagelsonn Beitrag anzeigen
    GEBÜHREN sind außerdem zweckgebunden, Steuern nicht, wie Sie oben selber ausführen.
    Genau das ist ja der Punkt. Steuern werden in diesem Falle dazu eingesetzt, um Schäden zu beheben, die durch das Handeln Dritter eingetreten sind anstatt die Kosten umzulegen.
    Dias ist eine versteckte Subvention, sonst nichts.
    Diese Mittel sind m.E. z.B. in Bildung oder Gesundheit wesentlich sinnvoller investiert.
    Maut sind Gebühren..
    Für welchen Zweck die eingesetzt werden, kann jährlich neu festgelegt werden.
    Allerdings in etwas engeren Grenzen, als es bei Steuern der Fall ist.
    Dementsprechen lässt man diese in eher in das Strassennetz und andere Projekte den Verkehr allgemein fliessen und senkt dafür den Anteil der Steuern, die dafür aufgewendet werden.

    Wie ich bereits oben geschrieben habe, werden aktuell rund zweidrittel aller Kosten des Bundes-Fernstrassennetzes durch die LKW-Maut abgedeckt, wobei weitere Mautbeträge in andere Töpfe wandern.
    Und LKW zahlen auch die Energie- und Kfz-Steuer, die leicht das weitere Drittel abdecken würde, wenn man nur deren auf der BAB verfahrene km berücksichtigt, bzw. das auch noch weit übersteigen.

    Die Kosten des Fernstrassennetzes bestehen auch nur zu einem Teil (<20%?) der durch LKW enstandenen Schäden.
    Was ist mit Neubauten, Frostschäden, Reinigung, Winterdienst, Grünschnitt, Frostschäden, etc..?

    An Sonn- und Feiertagen dürfen die LKW überwiegend nicht fahren..
    In Sommerferienzeiten auch an Samstagen nicht..
    Auch wenn die im Prinzip mehr für die BAB bezahlen, als dafür ausgegeben wird.
    Soll da eine Extragebühr für alle PKW erhoben werden?
    Oder nur für Sie, falls Sie fahren wollen?

    Ob eine Verteilung der Kosten und Einnahmen gerecht ist, darüber kann man immer dikutieren.
    Aber ohne Gemeinschaft hätten Sie nicht einmal Internet und wären verdammt einsam. :-))
  7. #36

    Das stimmt nicht

    Zitat von henkel-franklin Beitrag anzeigen
    Frau Kraft hat gleich nach Ihrem Amtsantritt Verkehrsprojekte für 100 Millionen € Gestoppt, aber dafür 1500 Stellen (Unkündbar) im ÖD geschaffen!
    Diese Behauptung ist aber leicht zu widerlegen gewesen:

    Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Mehr Teilzeitbeschäftigte im öffentlichen Dienst

    Wie kommen Sie bitte auf so etwas?
  8. #37

    nicht nur sieben Brücken

    sondern das gesamte Verkehrssystem ist überaltert, das sieht doch jeder.
    Stundenlange Staus, Zug fahren teuerer als Mietwagen, LKW Transport Fernverkehr ist billiger als Bahnwagon, ständig steigende Kraftstoffpreise
    trotz mehr Effizienz pro Liter, Kommunen haben kein Geld für Reparaturen und tausende kilometer Neuasphaltierter Strassen in Ost D.
    über die kaum einer fährt.

    Dazu noch Schadstoffbelastung bei Herstellung und Verbrauch aller benötigten KFZ Utensilien. Das Ganze verschlingt Unsumen an Steuergeldern die Gewinne gehen an die Konzerne welche als Dankeschön hier Stellen abbauen, sich tolle Bonis auszahlen und wie die Heuschrecken ins nächste Wunderland weiterziehen aka. China.

    Denkt hier ernsthaft noch jemand das könne unbegrenzt wachsen und so alternativlos weiter gehen?
    Das komplette Transportsystem für Waren und Güter inkl. Personenreisen gehört dringend erneuert und modernisiert, langfristig.
    Die Kosten fressen den Nutzen derzeit auf.
    Mit Kosten meine ich auch die versteckten Kosten die man erst beim nachdenken findet wie z.B. Gesundheitsschäden, Umweltbelastung, Wohnqualität, Lärmschutz, Rohstoffe, Energieaufwand usw.

    Wiekann ein Land so dumm sein und die ganze Wirtschaft vom KFZ Bau und Maschinenbau abhängig zu halten wegen einer Lobby ?
  9. #38

    Also da habe ich so meine Zweifel,...

    Zitat von henkel-franklin Beitrag anzeigen
    Denn seit Ende der 90ziger Jahre wurden jährlich das Budget für Investitionen in unsere Infrastruktur in Milliardenhöhe gekürzt, gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Gehälter im ÖD um mindestens diesen Milliardenbetrag. Mitte der 90ziger waren in der deutschen Bauwirtschaft 2 Millionen Menschen beschäftigt, heute sind es 700000. Das zeigt doch, wo für der Staat unsere Steuergelder ausgibt. Frau Kraft hat gleich nach Ihrem Amtsantritt Verkehrsprojekte für 100 Millionen € Gestoppt, aber dafür 1500 Stellen (Unkündbar) im ÖD geschaffen! Laut Bauindustrieverband hat die BRD einen Investitionsstau von 2 Billionen Euro! Da kommt die Aussage mit den 100 Jahren seltsam daher, denn der Staat verdient doch die Infrastruktur sehr kräftig mit, nur leider investiert er dieses Geld nicht in selber höhe wieder in die Infrastruktur. wenn der Staat nun über die erhöhte Abnutzung überrascht ist, weshalb sagt er nicht wie viel Geld eigentlich als Einnahme für die Infrastruktur geplant war und wie viel er letztendlich für diese Investitionen eingenommen hat! Nein hier wird eine dumme Ausrede benutzt, um den Bürger auf neue Belastungen vorzubereiten, obwohl der Bürger diese zukünftigen Investitionen schon längst bezahlt hat, nur der Staat hat in die Kasse gegriffen und hat das Geld schon verprasst, z.B zahlt er seinen Beamten lieber die 2 1/2 fache Pension eines normalen Rentners oder er bläst mit dieser Kohle lieber irgend welche Ämter auf, oder zahlt die Schulden für Griechenland, welches seinen beamten 18 Gehälter bezahlt.....!
    ob die von Ihnen genannten Zahlen stimmen.
    Laut bpb Beschäftigte des öffentlichen Dienstes | bpb
    sind zwischen 1991 und 2006 über 2 Mio. (!!!) Stellen im öffentlichen Dienst weggefallen. Von 6,7 auf 4,5 Mio. . Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass wenn da zwei Mio. weniger arbeiten, der Rest plötzlich das Geld "aufisst".
    So hohe Lohnabschlüsse gab es im ÖD auf Landes- und Bundesebene auch nicht.
  10. #39

    Zitat von fitzke Beitrag anzeigen
    "Nach einer Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) aus dem Herbst vergangenen Jahres [...]."

    Mitglieder des BDI sind u.a.:
    - Verband der Automobilindustrie
    - Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
    - bbs Bundesverband Baustoffe-Steine und Erden
    - Verband Beratender Ingenieure
    uvm.
    BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. - Übersicht aller Mitgliedsverbände

    Klar, dass die alle dafür sind die Budgets zu erhöhen.
    Danke für die Anregung.
    Aber haben Sie überhaupt von dem Thema verstanden?
    Oder geht es nur gegen "die da oben"?

    (Fast?) Jeder einzelne Industrieverband Deutschlands ist dem Dachverband BDI angeschlossen.
    Auch der Verband der deutschen Salzindustrie, die unsere Strassen zerstört! *gg
    Oder der Zigarettenverband, der sich freut, wenn Leute im Stau eine rauchen und ein Buch lesen.
    Ok, dafür ist der Verband der Buchhandels zuständig, sowie der Brillenverein..
    Für die Beruhigung die Arzneimittelhersteller und Süsswarenproduzenten, worüber sich die Dentalisten freuen..

    Besser hätten Sie mal die Studie selber gelesen und verlinkt..
    Das mit dem Verlinken hätte auch SPON gut zu Gesicht gestanden:

    BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. - Verkehrsinfrastruktur, Hier die Übersichtsseite, weil dort noch andere interessante Dinge stehen..

    Ich selber wohne im Bereich der A45/A4 (Siegerland/Sauerland/Bergisches Land).
    Die Zuganbindung an andere Regionen kann man da quasi vergessen, da die DB ungern in viele Brücken und Tunnel investiert und sich die wenigen vorhandenen Gleise um in vielen Kurven durch die Täler schlängeln..
    Mit Streckenlängen, die weit über dem doppelten der BAB liegen, die halbe Speed fahren können und ergo (mindestens) die vierfache Zeit brauchen.
    Richtung O-W ist da eh schon ein Umladen im Güterbereich notwendig..

    Im Prinzip lehnt die Studie sogar die "Gigaliner" ab, da sie entsprechend auf das Fahrzeuggewicht und die verursachten odser zu erwartenden Schäden verweist.

    Ich finde es gut, dass so ein Verband auf eigene Kosten eine Grundlage für Rammsauer erstellt, der selber scheinbar nur auf Fahrradhelme, Fahrradfahrerregeln und eine unnötige Punktereform kommt.
    Hat der sich schon zur EM-Ukraine geäussert?
    Ist doch wichtiger, als das deusche Verkehrsnetz.. /ironie

    Die gesamte Wirtschaft und auch an sich jeder Bürger ist auf ein funktionierendes Verkehrsnetz angewiesen.
    Von daher finde ich die Hinweise gut.


TOP



TOP