Zitat von
smart&clever
Leider sind die Instandhaltungskonzepte der öffentlichen Hand immer noch auf einem Stand wie vor 100 Jahren. Erst wenn etwas richtig kaputt ist, wird es bemerkt. Dann kostet die Reparatur aber so viel, dass das Geld nicht reicht und es wird nur das Allernotwendigste gemacht. Der Rest verfällt dann über Jahre weiter still und leise vor sich hin und kommt bei der Instandsetzung erst dann an die Reihe, wenn auch hier nichts mehr geht. Diese Abwärtsspirale der öffentlichen Infrastruktur ist überall zu beobachten. Ein Ausstieg ist nur möglich, wenn endlich "smarte" Instandhaltung betrieben würde. Diese benötigt einen Trigger, der Schäden mit geringem Aufwand so früh erkennen läßt, dass eine Reparatur noch mit wenig Aufwand zu bewältigen ist. Solche Trigger gibt es heute in Form moderner Bauwerksinformationssysteme, die z.B. automatisch erkennen, wenn eine Bauwerksabdichtung beginnt undicht zu werden. Leider macht diese Technik die Bauwerke am Anfang ein wenig teurer, deshalb wird immer noch darauf verzichtet, sie einzusetzen. Langfristig spart ein solches intelligentes Instandhaltungsmanagement jedoch immense Summen ein.