Marktforschung per Gesichtsanalyse: Schau mich an - und ich weiß, wer du bist

Ein Blick ins Schaufenster - und die Videokamera*erfasst den potentiellen Kunden, eine Software ermittelt Alter und Geschlecht. In den USA ist diese Form der Marktforschung Realität. Doch bleibt es dabei? Mit einigem Aufwand könnte*man auch die Namen von Passanten herausbekommen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...797683,00.html
  1. #1

    ..

    Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber mir macht sowas Angst. In was für einer Welt wollen wir leben?
    "Die Produktion ist für den Profit da, nicht für den Nutzen."
    Der Satz macht für mich bei dem ganzen Elektronik-SchnickSchnack, den man heutzutage so kaufen kann, immer mehr Sinn. Konsumforschung dient doch in erster Linie der Manipulation eines weiten Teils der Käufer.
  2. #2

    Einkauf mit Motorradhelm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Blick ins Schaufenster - und die Videokamera
    erfasst den .....
    Es ist einfach nur absurd. Vor allem, da es nichts
    wäre, das dem Wohle der Menschen dient, sondern
    lediglich - wie immer - der Profitmaximierung.
    Die Geschichte etwas weiter gedacht, ich ich bereits
    gespannt, wann das Finanzamt uns anschreibt und
    nachfragt, woher wir denn das Geld zum Kauf eines
    bestimmten Produktes hatten.
  3. #3

    geschäftsidee

    vor großen geschäftsansammlungen mit einem bauchladen falsche haare und bärte verkaufen/vermieten;-)) mit verfremdungsgarantie.
  4. #4

    Dr.

    Zitat von beinando123 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber mir macht sowas Angst. In was für einer Welt wollen wir leben?
    "Die Produktion ist für den Profit da, nicht für den Nutzen."
    Der Satz macht für mich bei dem ganzen Elektronik-SchnickSchnack, den man heutzutage so kaufen kann, immer mehr Sinn. Konsumforschung dient doch in erster Linie der Manipulation eines weiten Teils der Käufer.
    Ja, geht mir genauso. Aber solange Leute freiwillig Paybackkarten und sonstige Schnüffelkarten benutzen, hat die "Konsumforschung" leichtes Spiel. Ich persönlich gehe in Großstädte nur noch mit Basecap und Sonnenbrille, zahle Bar, nehme an keiner Umfrage teil, gebe an der Kasse nicht meine Postleitzahl an, habe keinen Fratzenbuchaccount!, etc. ... hört sich nach Paranoia an, gibt mir aber doch das gute Gefühl nicht von Kameras - von wem auch immer - erfasst zu werden.
  5. #5

    Zukunft

    Also in Schweden arbeiten sie wohl hart daran dass Bargeld abzuschaffen. Dann ist jeder Bürger eine gläserne Datensammlung.
    Verbunden mit Handy- und Computerdaten und Gesichtserkennung aus Überwachungskameras kann man dann absolut lückenlos nachverfolgen was einer so treibt.
    Wenn man jetzt noch ein Experiment hinzunimmt das kürzlich durchgeführt wurde, dann wird es komplett gruselig. Man hat die Hirnströme gemessen die beim betrachten eines Bildes ausgelöst wurden. Später hat man dann umgekehrt versucht aus Hirnströmen darauf zu schliessen welches Bild gerade betrachtet wird. Es klappte hervorragend.

    Im Jahr 2045 sollten die Netzwerke und die Software soweit sein dass sie den Menschen als intelligentestes Wesen ablösen könnten. Dann schuften wir dafür es denn Rechnern möglichst angenehm zu machen. Dass ich zu diesem Zeitpunkt vermutlich nahe dem Tode sein werde erfüllt mich mit gewisser Dankbarkeit.
  6. #6

    Das ist Consumer-Mafo von der..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Blick ins Schaufenster - und die Videokamera*erfasst den potentiellen Kunden, eine Software ermittelt Alter und Geschlecht. In den USA ist diese Form der Marktforschung Realität. Doch bleibt es dabei? Mit einigem Aufwand könnte*man auch die Namen von Passanten herausbekommen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...797683,00.html
    ... übelsten Sorte. Ziel dieser Mafo war es schon immer, den Verbraucher bis in die letzte Gehirnwindung hinein ausforschbar und manipulierbar zu machen. Vor ca. 40 Jahren ging es los mit Blickrichtungsforschung, bei der getestet wurde, auf welcher Zeitungsseite mit Anzeigen der Leser am länsgsten verweilte und wo der Blick zuerst hinging. Heute ist man da schon weiter und kann mit elektronischen Mitteln noch mehr erreichen. Ich selbst mache Industriemarktfoschung, wo es um Patente, low-interest-Products und Technologien geht, deshalb bin ich von dieser consumer-Mafo nicht tangiert.
  7. #7

    Finde ich Blödsinn

    Ich kenne mehrere Leute deren Aussehen ein Gegenteil zu ihrem Charakter ist. Daher ist es Schmarmmmm.
  8. #8

    Gesichter "lesen"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Blick ins Schaufenster - und die Videokamera*erfasst den potentiellen Kunden, eine Software ermittelt Alter und Geschlecht. In den USA ist diese Form der Marktforschung Realität. Doch bleibt es dabei? Mit einigem Aufwand könnte*man auch die Namen von Passanten herausbekommen.
    Was heisst "Gesichtsanalyse"?
    Das sind alte Zöpfe.
    Der uralte "Physiognomie"-Begriff besagt,
    dass menschliche Gesichter über sich "erzählen" würden.
    Auch über den gegenwärtigen Gesichtsausdruck,
    der über die Befindlichkeit der Person Auskunft gibt.

    Darüber hinaus soll es Menschen geben,
    die Gesichter "lesen" könnten.
    Keine Hexerei, wenn man "sehen" kann!

    Die Marktforschung bedient sich so uralter Erkenntnisse.
  9. #9

    Da

    Zitat von braintainment Beitrag anzeigen
    Ja, geht mir genauso. Aber solange Leute freiwillig Paybackkarten und sonstige Schnüffelkarten benutzen, hat die "Konsumforschung" leichtes Spiel. Ich persönlich gehe in Großstädte nur noch mit Basecap und Sonnenbrille, zahle Bar, nehme an keiner Umfrage teil, gebe an der Kasse nicht meine Postleitzahl an, habe keinen Fratzenbuchaccount!, etc. ... hört sich nach Paranoia an, gibt mir aber doch das gute Gefühl nicht von Kameras - von wem auch immer - erfasst zu werden.
    muss ich Ihnen Recht geben. Meine Mitmenschen versteh ich an der Stelle schon lange nicht mehr, aber selbst meine Frau gibt ganz offen Dinge von sich preis, die eigentlich niemanden etwas angehen. Die PLZ gebe ich aber an, nur halt die falsche. Zumindest verfälsche ich so das Ergebnis etwas, wenn auch natürlich nur minimal.