Ein Blick ins Schaufenster - und die Videokamera*erfasst den potentiellen Kunden, eine Software ermittelt Alter und Geschlecht. In den USA ist diese Form der Marktforschung Realität. Doch bleibt es dabei? Mit einigem Aufwand könnte*man auch die Namen von Passanten herausbekommen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...797683,00.html
Wir haben uns daran gewöhnt Popups im Internet zu ignorieren, mit Zusatzprogrammen werden sie unterdrückt.
Ich hege die Hoffnung, dass der Mensch bald immun gegen Werbung wird und sein Konsumverhalten nach seinen Bedürfnissen ausrichtet.
Ich persönlich kaufe kein Produkt weil es irgendwo angepriesen wurde, eher entscheide ich mich eher für eines wofür keine aggressive Werbung gemacht wurde.
Ich hoffe die Menschheit stumpft auch hier ab und dann werden sich solch teure Installationen nicht rechnen, aber etwas bange wird mir schon wenn man die Missbrauchsmöglichkeiten sieht.
...und mir auch: "Big brother" wird langsam Realität. Bevor wir alle zwangsverstöpselt werden, versuche ich zumindest, mich so lange es geht dagegen zu wehren. Ich gehe (fahre) freiwillig gar nicht mehr in Städte - nicht zuletzt auch wegen der permanenten Staus und der Parkplatznot, besitze keine Paybackkarte, Treuepunkte oder ähnlichen Blödsinn, benutze mein normalerweise immer ausgeschaltetes Handy nur in Notfällen oder auf Reisen und kenne "Fitzefatzebook" nur aus aus SPON-Artikeln.
Das mit dem Barzahlen und dem Nicht-Beantworten von Fragen nach der Postleitzahl wird mein nächster Schritt sein.
... da wird dann schon vorne am Eingang einem gesagt, zahlen sie bitte erst einmal Ihre Schulden bei Schuldner XYZ und dann können Sie auch gerne reinkommen. Oder noch besser: Sie waren gerade beim Arzt und haben eine ansteckende Krankheit, wollen Sie uns alle hier im Geschäft anstecken, bleiben Sie lieber draußen! Ist zwar nur reine Fiktion aber demnächst auch technisch möglich :-)
Ja, sie dient der Manipulation der (potentiellen) Opfer, äh, Käufer. Alle Maßnahmen der gesamten Konsumgüterindustrie dienen letztlich diesem Zweck. Dagegen gibt es aber ein wirksames Gegenmittel: den aufgeklärten, kritischen Kunden. Vor einem abgeschlossenen Kaufvertrag steht UNSERE individuelle Entscheidung. Die kann uns auch das ausgeklügeltste Analyse- und Beeinflussungssystem nicht abnehmen.
Was also zur Gegenwehr not tut, sind gründliche Aufklärung (vom Grundschulalter an!) und kritische Aufmerksamkeit. Ich muss die Superantifaltencreme oder das neueste Smartphone nicht kaufen, auch wenn es mir in den süßesten Sirenentönen angepriesen wird, wenn ich es nicht wirklich will.
ich finde es bedenklich, dass soetwas überhaupt erlaubt wird. Spätestens mit dem Recht am eigenen Bild müsste man doch gegen die Speicherung/Auswertung vorgehen können?
Irgendwann haben wir eine lückenlose Bildüberwachung von der Haustür bis zu jedem beliebigen Punkt. Mit Bundestrojaner auch im Haus. Was ist wenn diese Systems missbraucht werden? vom Staat oder von einzelnen Organisationen??? Das darf man als aufgeklärter Bürger doch nicht zulassen!
Das mag zwar wieder nur ein kleiner Schritt sein, aber irgend wann ist die Wanderung zu Ende und "BIG Brother" ist Realität.
.... Vermummungsverbot auch im Alltag. Wollmütze, Sonnenbrille, Halstuch vor dem Mund ade.
Die unbeliebteste Berufsgruppe wird sich vom Banker zum Informatiker wenden.