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Mark Zuckerberg: Facebook arbeitet an einer Suchmaschine

AFPIm ersten Interview seit dem Facebook-Börsengang erklärt Mark Zuckerberg HTML5 zum "größten Fehler", hofft auf den mobile Geräte als künftige Hauptumsatzbringer - und kündigt die Einführung einer Facebook-Suchmaschine an.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...855316,00.html
  1. #1

    ...

    Was... will er die Suchmaschine "Altavista" nennen? Der Zuckerberg sollte absteigen und die Weiterentwicklung von FB andere Leute überlassen, weil bis jetzt FB kein anständiger Plan für die Zukunft hat.
  2. #2

    Alles hat ein Ende...

    Nun eine Suchmaschine einzuführen ist wohl ein dämlicher strategischer Fehler: Sich hier mit Google (und auch Bing) messen zu müssen wird schwer .. und selbst dann stellt sich noch die Frage, woher das große Geld kommen soll.
    Facebook hätte schon vor zwei Jahren anfangen sollen, Handys herzustellen oder zumindest andere, firmen-verwandte Produkte, die mal bares Geld reinbringen.
  3. #3

    es würde für den anfang völlig ausreichen,wenn man in der facebook,internen suchfunktion mal vernünftige suchoptionen einbauen würde...zum beispiel suche nach land,stadt etc...so wie es aktuell ist,ist es schlicht nicht zu gebrauchen.
  4. #4

    Ob sich Herr Zuckerberg...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im ersten Interview seit dem Facebook-Börsengang erklärt Mark Zuckerberg HTML5 zum "größten Fehler", hofft auf den mobile Geräte als künftige Hauptumsatzbringer - und kündigt die Einführung einer Facebook-Suchmaschine an.

    Mark Zuckerberg: Facebook arbeitet an einer Suchmaschine - SPIEGEL ONLINE
    ...vorstellen kann, dass meine Fragen an das Internet ein kleines bisschen komplexer sind, als die Frage, wo ich Sushi essen könnte?

    Finde ich interessant, dass Facebook jetzt der Entwicklung hinterherrennt. Faszinierend, dass trotzdem die Aktion so weggingen. Noch faszinierender ist es, dass nach dem Kurssturz der Kurs wieder steigt, sobald Herr Zuckerberg etwas heiße Luft rausbläst. Den Fehler, Mobilgeräte zu vernachlässigen sehen viele Nutzer seit Jahren...
  5. #5

    .

    Wenn das Geschäftsmodell nichts taugt, dann waren früher Firmen sofort weg vom Fenster. Heutzutage sammeln Firmen an den Börsen viel Geld ein und kaufen sich ständig neue Geschäftsmodelle hinzu, wenn die bisherigen nichts taugen, um weiterhin die "Fantasie" der Anleger zu befriedigen. In der Hoffnung auf ein Wunder, d.h. auf ein wirklich funktionierendes Geschäftsmodell.

    Bei Google ist es ähnlich. Gestartet als Suchmaschine, mittlerweile bei Betriebssystemen für Smartphones und Tablets und dazugehörenden Applikationen gelandet. Ob das der IT-Industrie wirklich gut getan hat, zweifle ich stark an.

    Bis jetzt hat es noch keine Killerapplikation für mobile Geräte gegeben. Man sucht seit Jahren danach. Daten von Kunden zu sammeln und zu verwenden, teilweise auch zu verkaufen, klingt nicht gerade intelligent. Zumindest nicht auf Dauer. Vielleicht gibt es gar kein anderes Geschäftsmodell für solche Firmen.
  6. #6

    Endlich!

    Facebook sei in einer einzigartigen Position zur Beantwortung der Fragen, die Menschen hätten. Sie wollten keine langen Ergebnislisten, sondern die schnelle Antwort auf Fragen wie zum Beispiel, wo man Sushi essen gehen könne.
    Oder wen man wählen soll, oder ob Muslime/Christen/Buddhisten böse sind... Endlich einfache Antworten auf einfache Fragen!
    Der Eintritt in die selbst verschuldete Unmündigkeit?
  7. #7

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...vorstellen kann, dass meine Fragen an das Internet ein kleines bisschen komplexer sind, als die Frage, wo ich Sushi essen könnte?
    Es geht nicht um Sie, sondern um den typischen Facebook-Anwender (der will essen, spielen und "Likes" vergeben). Und es geht auch nicht um Fragen "an das Internet", sondern um Fragen an Facebook.
  8. #8

    Zitat von lug&trug Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um Sie, sondern um den typischen Facebook-Anwender (der will essen, spielen und "Likes" vergeben). Und es geht auch nicht um Fragen "an das Internet", sondern um Fragen an Facebook.
    Ich glaube, der typische Facebooknutzer will einfach nur schnell und einfach mit seinen Freunden und Bekannten kommunizieren und nicht mehr. Er will kein Auto kaufen, also auch keine Autowerbung sehen. Er will kein Sushi essen und deswegen auch keine Sushiwerbung sehen. Und er will auch nicht auf Facebooks Rat verreisen, also auch keine Reisewerbung sehen. Er will einfach nur kommunizieren. Und das ist Facebooks Problem. Facebook könnte diesen Dienst für ein paar Hundert Millionen €/$ pro Jahr für alle zur Verfügung stellen und seine Mitarbeiter gut davon bezahlen. Auch der Verkauf oder Handel und Ausspionage der Nutzerdaten wäre dann nicht mehr nötig. Aber Facebook will mehr. Facebook ist an der Börse und will/muss Milliarden und AberMilliarden an Gewinn pro Jahr generieren ... für wen auch immer. Dass die Mitglieder aber am liebsten einfach nur kommunizieren und ansonsten in Ruhe gelassen werden wollen, sieht Facebook nicht.

    Vielleicht gibt's ja irgendwann in den nächsten Jahren mal einen Konkurrenten oder ein anderes SocielNetwork-Projekt (vielleicht OpenSource), das das besser macht und sich nur auf die Kommunikation beschränkt bei maximalem Datenschutz.
  9. #9

    Zitat von Klopsdrops Beitrag anzeigen
    Vielleicht gibt's ja irgendwann in den nächsten Jahren mal einen Konkurrenten oder ein anderes SocielNetwork-Projekt (vielleicht OpenSource), das das besser macht und sich nur auf die Kommunikation beschränkt bei maximalem Datenschutz.
    Woher soll das Geld für das Projekt kommen? Durch Spenden der Nutzer? Das bezweifle ich. Der Verbraucher will - das sind meine Erfahrungen - alles kostenlos. Trotz Lehren der Finanzkrise höre ich im Finanzbereiich mehr als gegenteilige Haltungen sinngemäß (aber in der Masse): "Aber bei der Bank muss ich nichts zahlen. Im Übrigen habe ICH etwas herausgearbeitet und brauche nur die Bestätigung, ob ich damit richtig liege. Wieso soll ich dafür zahlen?!". Das ist leider kein Scherz.

    Oder soll sich das Projekt genau so an Google prostituieren wie das Mozilla-Firefox oder Adobe mit dem Flash-Projekt und Geld dafür erhalten, dass es deren Suchmaschine implementiert oder bei Installationen einfach das Produkt an Google-Chrome bindet? Dagegen habe ich allerdings etwas einzuwenden!

    Es würde beim Sammeln und Verkauf der Nutzerdaten enden. Dem Verbraucher muss endlich klar werden, dass er nun einmal nichts ohne Gegenleistung erhalten kann.








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