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Marine-Trash "Battleship": Hirn versenkt

Universal StudiosWenn ein Film auf dem Spiel "Schiffe versenken" basiert, kann eigentlich nur Müll dabei herauskommen. Doch "Battleship" hat noch ganz andere Probleme als die hanebüchene Story. Zum Beispiel die grottenschlechten Schauspieler, allen voran Rihanna, die hier ihr desaströses Filmdebüt gibt.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,826763,00.html
  1. #1

    ...

    Schon bei der hirnrissigen Idee, Videospiele zu verfilmen hoffte ich ja auf eine Kinoversion des Genreklassikers "Pac-Man". Aber ich habe noch Hoffnung daß Hollywood mich nun nicht enttäuscht, wo Papier-und-Bleistift-Spiele verfilmt werden und freue mich riesig auf die "Käsekästchen" Premiere 2013 in 3D...
  2. #2

    OK, das klingt ja mal richtig grottig. Selbst für eine SpOn-Rezension. ;-)

    Der Film mit Liam Neeson hieß aber "Unknown Identity" (Original: "Unknown"), nicht "Identity Unknown".

    Und den A-Team-Film fand ich in der Guilty-Pleasure-Ecke gar nicht soo schlecht, aber ich hab ja auch das 80er Original geliebt.
  3. #3

    .

    Zitat von deSelby Beitrag anzeigen
    Schon bei der hirnrissigen Idee, Videospiele zu verfilmen hoffte ich ja auf eine Kinoversion des Genreklassikers "Pac-Man". Aber ich habe noch Hoffnung daß Hollywood mich nun nicht enttäuscht, wo Papier-und-Bleistift-Spiele verfilmt werden und freue mich riesig auf die "Käsekästchen" Premiere 2013 in 3D...
    Also Pacmann müsste entweder mit Danny deVito oder Zach Galif .... (kann mir die Schreibweise des Nachnamens nicht behalten - der pummelige aus Hangover halt) verfilmt werden. Dann könnte es etwas werden.

    Wer sich freiwillig Filme mit Rihanna, Britney Spears, Madonna, Justin Timberlake oder anderen Trällermariechen anschaut, darf sich nach dem Film nicht über verschwendete 90 Minuten aufregen. Ich gucke deren Filme aus Prinzip nicht weil ich brauche Schauspieler, denen ich die Rolle abnehme, mit denen ich in die Rolle und die Story abtauchen kann. Wenn ich Rihanna auf der Leinwand sehe dann denke ich doch zwangsläufig an "ella .. ella ey ey ey" und nicht an eine mögliche Figur, die für die Handlung wichtig ist.

    Ich habe erst vor kurzem Michael Fassbender in "Hunger" gesehen. Oder Tom Hardys Perfomance in Bronson. Das nenne ich mal eine junge Garde von Schauspielern, bei denen ich nicht direkt an irgendein Boulevard Thema denken muss.
  4. #4

    Kulturell bedeutungslose Zeit

    Zitat von deSelby Beitrag anzeigen
    wo Papier-und-Bleistift-Spiele verfilmt werden und freue mich riesig auf die "Käsekästchen" Premiere 2013 in 3D...
    Gab's doch schon...unter dem Namen "Cube" obwohl ich dieses durchaus spannend fand.

    Ansonsten: Vielleicht sind alle möglichen menschlichen Ideen ja bereits gedacht worden und wir stehen einer endlosen Schleife der Wiederholung gegenüber.
    Das letzte originelle Jahrzehnt waren offensichtlich die 80er, danach hat sich kulturell doch nichts Ernsthaftes mehr getan.
    Die aktuell letzten beiden Jahrzehnete waren übrigens auch die ersten, die keine Bezeichnung wie "die Nuller" oder "die Zehner" mehr abbekommen haben. Schon das zeigt deren völlige Bedeutungslosigkeit.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn ein Film auf dem Spiel "Schiffe versenken" basiert, kann eigentlich nur Müll dabei herauskommen. Doch "Battleship" hat noch ganz andere Probleme als die hanebüchene Story. Zum Beispiel die grottenschlechten Schauspieler, allen voran Rihanna, die hier ihr desaströses Filmdebüt gibt.

    Marine-Trash*"Battleship": Hirn*versenkt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Was ist eigentlich aus Liam Neeson geworden? Nur noch Bullshit-Filme drehen oder wie? Wenn ich da noch an "Schindlers Liste" denke, der wohl mit Abstand seine beste Charakterrolle war, dann wird mir bei Filmen wie "Kampf/Zorn der Titanen" oder eben jetzt "Battleship" ganz schlecht.

    Ich frag mich ja immer, ob die da noch einen minimalen Einfluss haben oder ob deren Agenten das Sagen haben und mitspielen müssen. Ich mein, kann man sich ja gar nicht ausdenken. Wenn ich so ein Drehbuch lesen würde, dann würde ich mich doch schon vorher fragen, ob das auch nur den Ansatz von Sinn und Verstand hat.
  6. #6

    Ich freu mich...

    auf den Film. xD
    Der Trailer verspricht einfach bombastisches Popcorn-Kino und mehr oder weniger will ich nicht, wenn ich ins Kino gehe.
    Wenn ich tiefgründige Story und Charaktere haben will, nehm ich ein gutes Buch in die Hand. Ins Kino gehören einfach nur Effektfeuerwerke, schon allein wegen der großen Leinwand und dem Sound xD
  7. #7

    Zitat von _varg Beitrag anzeigen
    Was ist eigentlich aus Liam Neeson geworden? Nur noch Bullshit-Filme drehen oder wie? Wenn ich da noch an "Schindlers Liste" denke, der wohl mit Abstand seine beste Charakterrolle war, dann wird mir bei Filmen wie "Kampf/Zorn der Titanen" oder eben jetzt "Battleship" ganz schlecht.
    Naja, der Mann wird älter, hat vielleicht andere Prioritäten, muss eine seiner Hütten abzahlen, Ihm als US Citizen sitzt vielleicht die IRS im Nacken, wer weiß....

    Bei anderen ist es doch ähnlich, seit dem der de Niro seine Produktionsfirma hat ( und finanzieren muss ) orgelt der doch auch jeden Schund runter, Hauptsache die Marie kommt rein...
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  8. #8

    ...

    Zitat von tetaro Beitrag anzeigen
    Das letzte originelle Jahrzehnt waren offensichtlich die 80er, danach hat sich kulturell doch nichts Ernsthaftes mehr getan.
    Nein, da würde ich nicht zustimmen. Ich glaube die kulturpessimistische Befürchtung in einer "kulturell bedeutungslosen Zeit" zu leben ist so alt wie die Menschheit und war noch nie wahr und wird auch nie wahr werden. Im Übrigen würde ich nicht unterschreiben, daß die Jahre seit den 90ern nichts substantielles mehr brachten: vieles was in den 60er, 70er und 80er Jahren unter "Sub-" oder "Gegenkultur" lief, ist heute Mainstream. Insofern haben wir heute eine wesentlich liberalere Gesellschaft als noch vor 30 Jahren.
    Aber es ist auch schwieriger geworden Gegenentwürfe, Utopien oder neue Ideen zu formulieren, da in Sachen Lebensentwurf fast schon eine "anything goes" Gesellschaft erreicht wurde die vieles zuläßt, aber dadurch auch keine Reibungsflächen mehr besitzt.
    Ich habe ja den Verdacht, daß die 80er vor allem deshalb als "letztes interessantes Jahrzehnt" erscheinen können, weil es das letzte Jahrzehnt war in dem der gesellschaftliche Mainstream von Illiberalität und Intoleranz geprägt war und er insofern eine Projektsfläche für kulturelle Experimente die auch auffielen lieferte.
  9. #9

    Filme sind ja Geschmackssache

    aber zu behaupten Nesson hätte "mittlerweile eine so imposante Serie von schlechten Actionfilmen vorgelegt" kann man so nicht stehen lassen.
    Unkown Identity, 96Hours sowie aktuell The Grey haben gute Kritiken
    bekommen und sind gute Filme. Nebenbei noch Kampf+Zorn der Titanen.
    Recht gebe ich der Verfasserin in dem Punkt das das A-Team wirklich
    Mist war.


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