Marina Weisbands Politikbuch: Sie will doch nur spielen
laifMarina Weisband hat ein Buch über Demokratie geschrieben. Im Wahljahr soll es Politikverdrossene daran erinnern, wovon sie eigentlich genervt sind. Lohnt sich die Lektüre? Überhaupt nicht, findet Ole Reißmann. Doch natürlich, sagt Annett Meiritz.
Sie sieht nicht gut aus (von den Piraten anders behauptet), nicht interessant aber vor allem, was hat sie erreicht? Politisch nichts...außer, dass sie bei den Piraten nach oben gekommen ist...aber da hat sie wirklich nicht viel bewegt...
Langsam sehe ich die Piratenpartei nur als Sprungbrett für eine "Autorenkarriere"..Vorallem für Frauen...bereits 3 Piratinnen veröffentlichten ein Buch...
... und weshalb ihre eigene Parteipoltik droht wegen Shitstorn-Tiraden untrerzugehen ist einfach erklärt und zeigt sich auch in Weisbands weltbild:
Die Annahme, dass jeder Bürger alle Weltfragen schnell und schlüssig erkennen und durchdenken kann oder will ist leider naiv.
Die harte Wirklichkeit zeigt doch, dass die schnelllebige Zeit im Web auch zu schnellen (auch gerne nicht zu ende gedachten) Entscheidungen führt und damit der Manipulation durch Populismus Tür und Tor öffnet.
Deshalb ergießen sich reaktionäre Shitstorms auf Leute und Themen. Weil die Teilnehmer dieser Shitstorms etwas in den falschen Hals bekommen haben, trittbrettfahren und ganz sicher nicht immer begriffen haben, was eigentlich das Thema und die potentiellen Konsequenzen des Ganzen sind.
Ich finde es traurig ironisch, dass gerade diese junge Generation, zu der ich selbst dazu gehöre doch keine so große Medienkompetenz besitzt, wie sie immer glaubt. Denn nur weil man Computer, Web und Smartphone bedienen kann, heißt das noch lange nicht, dass man es selektiv und bedächtig bedienen kann. All zu oft hat man ein Posting oder eine SMS ohne nachzudenken verfasst und den Stein damit ins Rollen gebracht, den man gar nicht ins Rollen bringen wollte.
Solange der digitale Bürger nicht die Selbstkontrolle und Selbstsicherheit im Umgang mit den modernen Medien besitzt und sich selbst eingestehen kann, dass er nicht so viel wissen kann wie die Fachleute (oder jene die ausgeben solche zu sein), so lange wäre eine digitale Demokratie eine blanke Gefahr für jeden darin.
"im luftleeren Raum...die Perspektive des Laien " einnehmen dürfte Pirat-Innen nicht schwer fallen.Merke : ohne Luft kein Sauerstoff,ohne Sauerstoff keine Hirnfunktion.
Von diesem Buch mal abgesehen ist es interessant zu lesen, was die Frau in "Marinas Lied" schreibt. In einem Blog äußert sie sich ganz ausführlich zum Thema 'Beschneidung' !
Bereits der erste Satz disqualifiziert Sie als "Debattierer". Sind Sie bei den Frauen zu kurz gekommen, dass der erste Diskussionspunkt das Äussere ist!? Mal eine andere Platte auflegen...? Ginge das?
ist das gesunde Misstrauen, wenn alle Pressehäuser jemanden der gerade ein Buch geschrieben hat in den Himmel hebt.... Wo sind die eigentlichen Denker hinter der Marketingmaschinerie? Statt kleine Sternchen in den Himmel zu heben sollte man lieber sich darauf berufen dass die Erde sich nicht um uns dreht. Für mich ist "Fräulein" Marina Weisbands die Lena Meyer Landrut des Politikbetriebes. Statt einfach nur zu tun und sich benutzen zu lassen sollte sie mal anfangen gründlich nachzudenken und die ihr zugewiesene Verantwortung ernst zu nehmen!