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Marina Weisband: Ober-Piratin will Partei überflüssig machen
Die Piratenpartei ist im Umfragehoch.*Doch die Anhänger der Polit-Neulinge sollten sich bereits wieder auf deren Verschwinden einstellen. Geschäftsführerin Marina Weisband gibt im SPIEGEL die Parole aus: "Unser Ziel ist, uns selbst überflüssig zu machen."
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...810638,00.html
- #50 22.01.2012 23:59 von
Ein interessanter Ansatz. Demzufolge sollten sich - gleich nach der FDP - auch die Grünen auflösen, denen ja der Atomausstieg, für den sie ursprünglich einmal eingetreten waren, mittlerweile ohne eigenes Zutun vor die Füße gefallen ist.
Stattdessen haben die Grünen in der Regierung Schröder Bemerkenswertes geleistet: z.B. die Einführung von biometrischen Merkmalen in Pässen und Personalausweisen, Online-Abfragen auf Konten und Depots im automatisierten Abrufverfahren, eine zentrale Steuer-Identifikationsnummer für jede Person ab der Geburt, elektronische Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungen an die Finanzverwaltung und, last but not least, die Wiedereinführung des großen Lauschangriffs.
Da kann man einmal sehen, wie es einer Partei ergeht, die sich schleichend vom Politikbetrieb hat vereinnahmen lassen. Insofern findet die "Parole" von Frau Weisband meine volle Zustimmung. - #51 23.01.2012 01:02 von
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Uschi Obermaier war für die 68er Bewegung auch relativ unbedeutend, trotzdem war sie es, die das Gesicht und die Botschafterin einer Bewegung wurde. Es ist nunmal so, dass eine charismatische Person die Bürger mehr bewegen und selbst unpolitische Menschen aufrütteln kann, als 100 Fakten und 1000 schlaue Thesen.
Insofern sollten die Piraten froh sein, dass sie eine charismatische Person haben, die für den Durchschnittsbürger "die Oberpiratin" symbolisiert.
Das heißt ja nicht, dass man nur Gesichter vorzeigen soll, aber ohne sympatische Gesichter mit Wiedererkennungswert, wird man viele Bürger gar nicht erst mit den Programmen errreichen. - #52 23.01.2012 03:12 von
Die Marina
Was die Marina da immer für undurchdachte Sch..ße in den Medien von sich gibt. Manchmal hab ich das Gefühl, als Frau muss man nur gut aussehen und kann dann hohl ohne Ende sein um gewählt zu werden ... sogar unter Nerds. Gut dass ich da nicht mehr mitmache. Ich käme mir verarscht vor, wenn meine Ideen von so einer vertreten würden. Wie kann man sich nur sowas an die Spitze setzen. Und bei den Piraten sitzen immer noch jede Menge kluge Köpfe drin.
- #53 23.01.2012 03:49 von
- #54 23.01.2012 04:37 von
Nicht gerade eine naive Spinnerin, aber...!
Sie ist aber kein Stve Jobs und auch sonst keine "Genialität"! Denn bekanntlich liegen Genial und Geistesgestört nahe beieinander. Die gleuben doch nicht ernsthaft, dass sich die etablierten Parteien, auch wenn sie den einen oder anderen Programmpunkt in die lange Latte ihrer dubiosen Parteiprogramme aufgenommen haben, ändern werden. Dazu bedarf es eines "deutschen Frühlings" um dem Statusdenken, der Raffgier und der Aussitzmentlität in der deutschen Politik loszukommen.
Das Informationstechnik nur ein Mittel zum Zweck und nicht umgekehrt ist, dürfte jedem, der sich mit IT in den letzten 30 Jahren beschäftigt hat bekannt sein. Alle anderen sollten sich kundig machen bevor sie den Mund dazu aufmachen. - #55 23.01.2012 05:03 von
Dummschwätz
Wo lebten Sie denn die letzten Jahrzehnte? Im Wiesengrund? Seit den 60er Jahren haben unsere Politiker nichts als Schulden gemacht. Und das nur, damit sie den Lobbyisten die Millionen zuschieben konnten um weiter an der Macht zu bleiben. Lieber Transparenz, damit der Steuerzahler endlich weiß, wer den 3-stelligen Milliardenbetrag an Subventionen bekommt. Wahrscheinlich auch der Wiesengrund.
- #56 23.01.2012 05:14 von
Warum programmieren Programmierer?
Damit formuliert sie nur das selbstverständliche Berufsziel eines jeden (guten) Programmierers getreu dem Grundatz, dass diese Gesellschaft ein besseres "Betriebssystem" braucht. "Normalsterbliche" haben leider keine Vorstellung davon, was das bedeutet.
Jeder gute Programmierer weiss aber auch, dass er sich einem solchen Idealzustand annähern und auf ihn zuarbeiten, ihn aber nicht wirklich erreichen kann - zumal es bei einer Gesellschaft und einem Staat nicht um ein simples, geschlossenes und statisches System geht, sondern um ein dynamisches, das ständig Änderungen der Randbedingungen unterworfen ist und darauf angemessen reagieren muss - ohne selbst zu erstarren. Gerade letzteres ist das Kernproblem unseres Gemeinwesens. - #57 23.01.2012 05:28 von
Re: Wunsch nach Transparenz
Aus dem Fehlen derselben bei heute üblichen politischen Entscheidungsfindungsprozessen.
Alles gut oder wie?
Niemand. Darum geht es aber auch nicht. Es geht darum, die Willensbildungs- und Entscheidungsfindungsprozesse transparent für jedermann zu halten bzw. sie überhaupt erst einmal so zu gestalten.
Soll ich zum Lachen in den Keller geh'n?
Wer der Bande vertraut, ist selber schuld und darf sich nicht beklagen, wenn er auf eine Schlachtbank wie Afghanistan geführt wird...
Solange die Menschen so denken, werden "die da oben" einfach ständig neue Kasperlpuppen aus dem Hut ziehen und vorn auf die Bühne stellen.
Seid Ihr alle da? - #58 23.01.2012 06:50 von
- #59 23.01.2012 07:01 von
Typischer Piraten-Schwachsinn
Kabinettsitzungen als Livestream im Internet auszustrahlen, beweist die pseudo-elitäre Arroganz der Piraten. In weiten Teilen Deutschlands gibt es leider immer noch kein DSL, weshalb nicht im TV.
Man muss sehr naiv sein um zu glauben, Entscheidungen würden am Kabinettstisch getroffen: Will man alle Räume incl. Toiletten und Berliner Gaststätten überwachen, um alle evtl. Absprachen ausstrahlen zu können.
Und dann die Mitglieder der PP: Piratenpartei hat ihr Ziel erreicht | Rentner-News Da kann man nur mit der Wand gegen den Kopf schlagen.
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