Forum


 

Marcel Fratzscher: Neuer DIW-Chef will Euro-Zone der 27 Staaten

dapd/DIW BerlinAlle EU-Mitglieder sollten dem Euro beitreten: Der neue DIW-Chef Marcel Fratzscher wünscht sich eine Währungsunion der 27 Staaten. Voraussetzung dafür sei aber eine krisenfeste Euro-Zone.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...849237,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die augenblickliche Schwächephase dürfte bereits der Tiefpunkt sein, wenn sich die europäische Krise nicht verschärfe.
    Wenn sich die Krise nicht verschärfe! Was man verhindern könnte, indem man all das tut, wogegen sich Mama Merkel mit Händen und Füßen wehrt. Wenn wir die Krise nicht beenden, gibt es eine ökonomische Katastrophe. Und jeden Tag, den wir sie nicht beenden, steigt der Preis, um sie zu beenden!
  2. #2

    Verarsche und Zensur haben keinen Erfolg!!

    Ausgerechnet Herr Rürup der sich als einer der Größten Lobbyvertreter (Rürup-Rente,AWD) für die Versicherungs- und Finanzmafia einen Namen und Vermögen machte.Ausgerechnet dieser Mann ist Vorsitzender einer Findungskommission.Was sollten die betreffenden Damen und Herren den finden einen der die Bilderberger Vision einer Neuen Welt Ordnung auch Linien und Lupenrein vertritt.Den haben sie ja jetzt gefunden.Herzlichen dank noch mal!! Aber wenn ein Herr Rürup jemanden für einen Posten mit aussucht dann gehe ich von Absprachen und Mauscheleien in Hinterzimmern aus für eine kleine Gruppe von profitgierigen Managern.Unser Rentensystem hat er mit Riester und Maschmayer ja schon ruiniert!!!
  3. #3

    Einfach Irre!

    Als ob die Eurokrise für die derzeitigen Euroländer nicht schon schlimm genug wäre, fordert dieser "Wirtschaftsweise" des DIW jetzt doch tatsächlich noch das ganze Euro-Desaster auf sämtliche EU-Länder auszuweiten.

    Ein wahrlich schlechter Scherz und eigentlich Grund genug, den neuen "Chefs-Volkswirt" des DIW aber so schnell wie möglich wieder "an die frische Luft" zu setzen.
    Vielleicht sollte er einfach versuchen, mit seinen doch recht kruden wirtschaftspolitischen Weißheiten bei der EU-Kommission zu landen. Die wäre sicherlich für solche albtraumhaften Phantastereien sehr gerne zu haben.
  4. #4

    Es war einmal .......

    ...... und wenn sie nicht gestorben sind , leben sie heute noch .
    Es ist das Märchen des ewigen Wachstum unendliche Märkte und Gewinne ohne Ende welche die Träumer ins Euronirvana lenkten .
    Jetzt sollen auch die letzten welche nicht in den Klub Zirkel der Ratlosen sich befinden diesen beitreten ? Höchstens wenn man Schulden bis zum Anschlag sein eigen nennt und einen Bürgen sucht . Die Polen müssten jetzt beklopt sein ihren Zloty gegen den Euro zu tauschen . Die schlafen bestimmt ruhiger und werden die Preise auf den Wöchenmärkte dann der Inflation des Euros anpassen , vielleicht wird dann Deutschland zu einem Billigeinkaufs- und Tankland , vorher war es umgekehrt .
  5. #5

    Wir brauchen mehr Europa, nicht weniger.
  6. #6

    Risiko

    Alles wird gut. Eine Krise ist ja nicht in Sichtweite...
    Aber was wenn doch?

    Ich freue mich schon, wenn der Kerl bei mir klopft und nach ein paar Kartoffelschalen fragt. Und das kann schneller gehen als uns dieses Mietmaul glauben macht.
  7. #7

    Was macht man wenn`s mit 17 nicht funktioniert....

    Genau!
    Man löst das bestehende Desaster, welches zum überwiegenden Teil genau erst dadurch verursacht wurde dass man 17 völlig unterschiedl. Wirtschaftsräume unter einen Hut (Währungsunion) gepackt hat, indem man die Anzahl der Mitglieder der Währungsunion auf 27 erhöht.......

    Das ist "Krisenmanagement" auf höchstem Niveau. Noch blöder geht`s nimmer. Deshalb ist es auch nur logisch u. konsequent das dieses "Institut" die "Top-Beratungsadresse für die deutsche Politik" werden will.

    Brilliant auch die Analyse:
    ""Eine Rezession in Deutschland erwartet der Ökonom nicht. Die augenblickliche Schwächephase dürfte bereits der Tiefpunkt sein, wenn sich die europäische Krise nicht verschärfe. "Das kommende Jahr dürfte stärker werden als dieses", sagte Fratzscher.""

    Also nochmal ganz langsam: sollte das Wetter nicht noch schlechter werden, dann war das (wahrscheinlich) der Tiefpunkt des schlechten Wetters. Aha! Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Aussage "nachts ist es draussen dunkel", mit dem Unterschied dass diese immerhin sehr präzise und inhaltlich korrekt ist.

    Kein Zweifel, mit solchen messerscharfen Analysen vom Schlage dieser "Top-Ökonomen" werden wir zusammen mit unseren ebenso "Top-Politikern" die Euro-Krise in Kürze überstanden haben. Da bin ich ganz zuversichtlich. Ohne Euro gibt es nämlich keine europäische Krise mehr.
  8. #8

    Fehler erkannt - wenn auch spät..

    "Die Euro-Zone wurde ohne politische, fiskalische und Bankenunion gegründet," erklärte der Ökonom.
    Und jetzt sollen die EU-Länder zwangsweise vorgeführt werden - das hat mit Demokratie nicht mehr zu tun.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die augenblickliche Schwächephase dürfte bereits der Tiefpunkt sein, wenn sich die europäische Krise nicht verschärfe.
    DIW-Chef Fratzscher will, dass alle EU-Staaten dem Euro beitreten - SPIEGEL ONLINE
    Es ist schon erstaunlich zu welch fundamentaler Erkenntnis manche Menschen kommen! Das Rezitieren des kleinen Ein-mal-Eins aus seim Munde hätte einen höheren Erkenntnisgewinn gebracht.


TOP



TOP