Manöver im Persischen Golf: Iran übt Blockade wichtiger Ölroute

Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...805725,00.html
  1. #1

    Schlacht bei Trafalgar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    Das gebe dann eine Wiederauflage der Schlacht bei Trafalgar mit dem Ergebniss, dass es anschließend keine Iranische Seestreitmacht mehr gibt.
  2. #2

    Ex-Bundespräsident Köhler hat recht ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    Ex-Bundespräsident Köhler hatte damals natürlich recht. Notfalls müssen die Seewege freigekämpft werden. Das ist für westliche Marinen kein Problem. Für die Bundesmarine vielleicht schon. Da muss gegebenenfalls ein Amtsrichter untersuchen, wieso ein Torpedo abgefeuert wurde und welchen Schaden dieser angerichtet hat. Siehe Kampf gegen die Piraten am Horn von Afrika.
  3. #3

    wer hätte das gedacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    will heißen : liebe Frau Clinton - erst Hirn einschlaten - dann vor die Presse treten - Geopädagogik ( tm )
  4. #4

    Gut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    Nur gut, dass unser Autos mit Atomstrom fahren.
    Daher Atomstrom fuer immer.
  5. #5

    Dumme Kraftprotzerei einer Möchtegern-Weltmacht

    Zum Glück wird das die wichtigsten Spieler in diesem Machtpoker nicht beeindrucken. Die Amerikaner könnten diesen Flottenverband zum Glück locker in einem Tag versenken, wenn sie das wollten.
    Das iranische Unterdrückerregime führt sich immer mehr wie der Pariah und brutale Gernegroß dieser Erde auf. Wenn die Europäer ein bisschen Rückgrat hätten, dann würden sie wenigstens die Öleinfuhren aus dem Land in die EU stoppen.
  6. #6

    Tja

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    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    da haben die "IMPERIALISTEN" die Rechnung ohne den Wirt gemacht und das ist gut so.
    Das Ausgelutsche armer Staaten mittels Korruption muss ein Ende finden;
    gerade haben wir vor Nigeria mal wiedert ein RIESENÖLLECK.
    Neien niemand schuld, SHELL bohrt nur, die Regierung dort ist zu Recht sauer, an deren Stelle würd ich alle Ausländer auf den Plattformen inhaftieren.
    Es lutscht der Kapitalist dort wo was zu holen ist
    Erbrechen zum Feste
  7. #7

    Frage der Zeit....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

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    Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis die Mullahs mit klein "Adolf" Ahmadinedschad an der Spitze ein solches Drohgebaren aufziehen. Stellen sich mir nur die Fragen:
    1. Ueber welche Wege werden die Iraner ihr Oel los?
    2. Haben sie Verladestationen diesseits der Strasse von Hormuz?
    3. Wenn ja, wer kauft ihr Oel im Falle einer Sperrung der besagten Meerenge?
    4. Glauben die Herren Turbantraeger tatsaechlich, die Saudis wuerden sich das gefallen lassen?
    5. Soweit ich weiss, kreuzen jeden Menge amerikanische Schiffe in der Gegend. U.a. mindestens ein Traegerverband. Wird ein nettes Feuerwerk.

    Also ich glaube, dass es nicht im Sinne der Iraner ist, die Strasse zu sperren. China haette sicher auch was dagegen. Und der Iran bracucht auch die Kohle aus dem Oelverkauf.
    Frohes Fest....
  8. #8

    Übt mal schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Schiffsverkehr soll durch die Übung
    nicht behindert werden. Ein Admiral
    erklärte am Donnerstag aber, dass die
    Marine den Seeweg schließen könne,
    wenn sie dazu den Befehl erhalte.
    Ich will es mal so sagen. Sie könnten es versuchen. Ob sie es schaffen ist nicht sicher, dass die iranische Marine den Versuch nicht überleben wird ist dagegen totsicher. :)
  9. #9

    Völlig in Übereinstimmung mit internationalem Seerecht

    Die Straße von Hormus ist an der engsten Stelle 21 Seemeilen breit. International üblich als Hohheitsgebiets eines Staates ist die 12-Meilen-KüstenZone, die nochmals um 12 Seemeilen "Anschlusszone" einseitig erweitert werden kann.

    "Die Anschlusszone ist die um weitere 12 sm erweiterte Zone, innerhalb derer der Staat berechtigt ist, Kontrollen durch Polizei und Zoll durchzuführen und innerhalb der 12-Meilen-Zone begangene Straftaten zu verfolgen."

    Die USA haben 1962 ihr Hoheitsgebiet faktisch auf über 300 Seemeilen ausgedehnt, um das Embargo gegen Kuba rechtfertigen zu können. Sie gehören den internationalen Gremien über Hoheitsgebiete nicht an. Bei ihren Manövern in der Strasse von Hormuz, die alle 3 - 4 Monate stattfinden, beachten sie peinlich genau die 12-Meilen-Zone. Dabei sind sie die ganze Zeit im Visier von startbereiten iranischen Boden-See-Raketen, die jeden Flugzeugträger präzise einzelne Nieten aus dem Rumpft schiessen könnten, wenn die Raketen und Flugzeuge auf iranischen Gebieloslassen sollten.