Forum: Blogs
Manöver im Persischen Golf: Iran übt Blockade wichtiger Ölroute
Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...805725,00.html
- #1 24.12.2011 16:44 von
- #2 24.12.2011 16:52 von
Ex-Bundespräsident Köhler hat recht ....
Ex-Bundespräsident Köhler hatte damals natürlich recht. Notfalls müssen die Seewege freigekämpft werden. Das ist für westliche Marinen kein Problem. Für die Bundesmarine vielleicht schon. Da muss gegebenenfalls ein Amtsrichter untersuchen, wieso ein Torpedo abgefeuert wurde und welchen Schaden dieser angerichtet hat. Siehe Kampf gegen die Piraten am Horn von Afrika.
- #3 24.12.2011 16:52 von
- #4 24.12.2011 16:55 von
- #5 24.12.2011 16:55 von
Dumme Kraftprotzerei einer Möchtegern-Weltmacht
Zum Glück wird das die wichtigsten Spieler in diesem Machtpoker nicht beeindrucken. Die Amerikaner könnten diesen Flottenverband zum Glück locker in einem Tag versenken, wenn sie das wollten.
Das iranische Unterdrückerregime führt sich immer mehr wie der Pariah und brutale Gernegroß dieser Erde auf. Wenn die Europäer ein bisschen Rückgrat hätten, dann würden sie wenigstens die Öleinfuhren aus dem Land in die EU stoppen. - #6 24.12.2011 17:00 von
Tja
da haben die "IMPERIALISTEN" die Rechnung ohne den Wirt gemacht und das ist gut so.
Das Ausgelutsche armer Staaten mittels Korruption muss ein Ende finden;
gerade haben wir vor Nigeria mal wiedert ein RIESENÖLLECK.
Neien niemand schuld, SHELL bohrt nur, die Regierung dort ist zu Recht sauer, an deren Stelle würd ich alle Ausländer auf den Plattformen inhaftieren.
Es lutscht der Kapitalist dort wo was zu holen ist
Erbrechen zum Feste - #7 24.12.2011 17:00 von
Frage der Zeit....
Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis die Mullahs mit klein "Adolf" Ahmadinedschad an der Spitze ein solches Drohgebaren aufziehen. Stellen sich mir nur die Fragen:
1. Ueber welche Wege werden die Iraner ihr Oel los?
2. Haben sie Verladestationen diesseits der Strasse von Hormuz?
3. Wenn ja, wer kauft ihr Oel im Falle einer Sperrung der besagten Meerenge?
4. Glauben die Herren Turbantraeger tatsaechlich, die Saudis wuerden sich das gefallen lassen?
5. Soweit ich weiss, kreuzen jeden Menge amerikanische Schiffe in der Gegend. U.a. mindestens ein Traegerverband. Wird ein nettes Feuerwerk.
Also ich glaube, dass es nicht im Sinne der Iraner ist, die Strasse zu sperren. China haette sicher auch was dagegen. Und der Iran bracucht auch die Kohle aus dem Oelverkauf.
Frohes Fest.... - #8 24.12.2011 17:08 von
- #9 24.12.2011 17:16 von
Völlig in Übereinstimmung mit internationalem Seerecht
Die Straße von Hormus ist an der engsten Stelle 21 Seemeilen breit. International üblich als Hohheitsgebiets eines Staates ist die 12-Meilen-KüstenZone, die nochmals um 12 Seemeilen "Anschlusszone" einseitig erweitert werden kann.
"Die Anschlusszone ist die um weitere 12 sm erweiterte Zone, innerhalb derer der Staat berechtigt ist, Kontrollen durch Polizei und Zoll durchzuführen und innerhalb der 12-Meilen-Zone begangene Straftaten zu verfolgen."
Die USA haben 1962 ihr Hoheitsgebiet faktisch auf über 300 Seemeilen ausgedehnt, um das Embargo gegen Kuba rechtfertigen zu können. Sie gehören den internationalen Gremien über Hoheitsgebiete nicht an. Bei ihren Manövern in der Strasse von Hormuz, die alle 3 - 4 Monate stattfinden, beachten sie peinlich genau die 12-Meilen-Zone. Dabei sind sie die ganze Zeit im Visier von startbereiten iranischen Boden-See-Raketen, die jeden Flugzeugträger präzise einzelne Nieten aus dem Rumpft schiessen könnten, wenn die Raketen und Flugzeuge auf iranischen Gebieloslassen sollten.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

