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Manipuliertes iCloud-Konto: Journalist gibt Apple Schuld an Hacker-Angriff

dapdSein digitales Leben löste sich vor seinen Augen auf: Nachdem Unbekannte den Apple-Account eines amerikanischen Journalisten übernommen hatten, kaperten sie nach und nach weitere Konten des Mannes und löschten per Fernwartung seine Geräte. Die Schuld gibt er dem Apple-Kundendienst.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...848403,00.html
  1. #1

    Schöne neue Welt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein digitales Leben löste sich vor seinen Augen auf: Nachdem Unbekannte den Apple-Account eines amerikanischen Journalisten übernommen hatten, kaperten sie nach und nach weitere Konten des Mannes und löschten per Fernwartung seine Geräte. Hacker tricksen Apple-Support aus - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht ist das für die Enthusiasten eines gänzlich "virtuellen" EDV-Lebens, die alle als "rückständig" anprangern, die die Virtualisierung nicht in dem Maß mittragen wollen, mal der notwendige Dämpfer. Cloud-Dienste sind ja hübsch, aber genau aufgrund dieser Sicherheitsprobleme für mehr als eine *zusätzliche* Datenablage nicht geeignet, weil man letztlich keine volle Kontrolle hat. Die habe ich nur über ein lokal bei mir (idealerweise feuersicher) untergebrachtes redundantes Backup-Laufwerk, das ich im Zweifel physisch durch Steckerziehen vom Netz trenne, wenn ich keinen Zugriff brauche.

    Mal abgesehen davon, dass Cloud-Dienste bei den üblichen Kleinstadt-DSL-Leitungen mit max. 1 Mbit/s Upload sowieso die reinste Quälerei sind, wenn man größere Datenmengen wie Bilder sichern will...
  2. #2

    Willkommen in der Cloud

    Das ist eben der Preis der Bequemlichkeit.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein digitales Leben löste sich vor seinen Augen auf: Nachdem Unbekannte den Apple-Account eines amerikanischen Journalisten übernommen hatten, kaperten sie nach und nach weitere Konten des Mannes und löschten per Fernwartung seine Geräte. Die Schuld gibt er dem Apple-Kundendienst.

    Hacker tricksen Apple-Support aus - SPIEGEL ONLINE
    :-)
    Viel Spass mit iCloud und iDisaster!
  4. #4

    Lehre Nummer 2 kann ich hier nicht erkennen...

    in diesem Fall würden unterschiedliche Passwörter auch nichts nutzen, denn wenn der Hacker erstmal das E-Mail-Konto übernommen hat, kann er sich bequem alle Passwörter zuschicken bzw. zurücksetzen lassen. Wenn er auch noch den Zugang für das E-Mail-Konto abändert, gibt es für den Kontobesitzer kaum noch Möglichkeiten das zu verhindern.
  5. #5

    Wie bitte?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein digitales Leben löste sich vor seinen Augen auf: Nachdem Unbekannte den Apple-Account eines amerikanischen Journalisten übernommen hatten, kaperten sie nach und nach weitere Konten des Mannes und löschten per Fernwartung seine Geräte. Die Schuld gibt er dem Apple-Kundendienst.

    Hacker tricksen Apple-Support aus - SPIEGEL ONLINE
    Sie wollen damit sagen es wäre nicht clever seine ganzen wichtigen Daten einfach "irgendwo" abzulegen und "irgendjemand" zu vertrauen das die Daten sicher sind? Meine Güte haben sie mich erschreckt.

    Jetzt behaupten sie bloß noch den Hausschlüssel an einem Nagel an der Fassade zu hängen wäre auch unsicher? Oder mit Edding die Pinnummer auf der Karte zu vermerken?
  6. #6

    Um den Bashern mal zuvorzukommen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein digitales Leben löste sich vor seinen Augen auf: Nachdem Unbekannte den Apple-Account eines amerikanischen Journalisten übernommen hatten, kaperten sie nach und nach weitere Konten des Mannes und löschten per Fernwartung seine Geräte. Die Schuld gibt er dem Apple-Kundendienst.

    Hacker tricksen Apple-Support aus - SPIEGEL ONLINE
    ... ist natürlich ne ärgerliche Sache. Wenn der Kundendienst hier wirklich ein neues Passwort an eine unbekannte Emailadresse rausgegeben hat, ist das absolut nicht schönzureden. Die Schwachstelle hier ist dann aber der Mensch am anderen Ende der Leitung. Der könnte auch bei Google oder Facebook sitzen.

    Die andere Schwachstelle wird im Artikel gut beschrieben: der Besitzer des Accounts. Ein wichtiges Passwort für mehrere Dienste, verknüpfte Konten, keine Backups des Rechners auf ner externen Platte. Eventuell Passwörter unverschlüsselt irgendwo abgespeichert.
    Das sollte man alles vermeiden.

    Allein mit dem externen Backup hätte der Mann am nächsten Tag mit neuaufgesetztem Passwort das Notebook, das iPhone und das iPad wieder mit allen Daten zurück, als wäre nichts gewesen.
  7. #7

    Die Cloud -

    Und wenn es weg ist, ist es eben "gecloud"

    Wenn sich unbedarfte und gutgläubige User und Mapple paaren, muss man auf alles gefasst sein.

    Die Cloud mag ja ganz schön sein, aber man sollte schon wissen , was man da alles so hinterlegt
  8. #8

    Zettel&Stift Preis geht an Mat Honan

    Gratulation Herr Honan, Sie sind beeindruckend qualifiziert für einen Zettel&Stift Preis. Wie (leider) viele Nutzer sollten diese beiden Geräte für Ihre Kommunikation SICHER und ausreichend sein.
    So stellen Sie Arbeitsplätze der Briefzusteller sicher und "richtiges" schreiben kann auch Spaß machen.
  9. #9

    Es wäre mal an ...

    ... der Zeit, dass sich ein findiger IT-Spezialist, oder vllt. sogar jemand der sich mit EDV auskennt, ein Verfahren ersinnt, das diesen ganzen Quatsch mit Passwörtern endlich beseitigt. Wenn ich das schon höre: ... "Man sollte nie dasselbe Passwort für mehrere Dienste verwenden und Passworte regelmäßig ändern" ... kommt mir die Galle hoch. Als ganz normaler Vertreter der IT nutzenden Spezies Mensch habe ich wie viele andere auch nicht nur einfach drei Passwörter, die ich regelmäßig ändern und die ich mir einfach so merken könnte. Im Laufe eines digitalen Lebens sammeln sich gerne mal 50 oder mehr Dienste an, bei denen man zeitweise oder andauernd Mitglied ist. Zusätzlich will heute auch jedes Telefon, manche Autos, Spiele, Fahrräder, Banken, Sozialversicherungen, Post, Heizung, Kühlschrank usw usw sein eigenes superoriginäres Passwort. Das man dann zur Vereinfachung neigt ist menschlich. Diesem Umstand muss man also Rechnung tragen indem man entweder auf ein Telefon und ein Bannkonto verzichtet, oder indem die Anbieter von zu schützenden Diensten mal mit einer Technik rumkommen, die sicher UND praktikabel ist. So lange das nicht so ist, kann man sich selbst nur schützen indem man sich einschränkt.








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