Forum


 

Manipulierter Libor: Banken wollen Zinsaffäre als Team durchstehen

APBanken sollen Zinssätze manipuliert haben, die die Basis für Geldgeschäfte im Wert von Billionen Euro bilden. Einige der betroffenen Institute wollen die Krise offenbar gemeinsam durchstehen: Laut der Nachrichtenagentur Reuters bemühen sie sich um einen Gruppenvergleich mit den Finanzwächtern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845439,00.html
  1. #1

    Kriminelle Vereinigung

    Fehlt jetzt noch irgendwem der Beweis, wie die Banken ticken?? Wofür sie stehen?? Sie manipulieren, werden mal erwischt, meistens nicht - Und lassen andere für Ihre Fehler bluten. Das Schlimmste ist, dass dies noch von unseren Politikern abgesegnet wird. Wo sind die Kosequenzen, die diese Manipulationen nach sich ziehen? Wer steht dafür gerade??
  2. #2

    Gewinnmaximierung

    Je geringer die Strafe ausfällt, desto höher der Gewinn. Natürlich steht dabei die Gurkentruppe zusammen. Bei der Gelegenheit könnten sie gleich den nächsten Coup absprechen.
  3. #3

    Team?

    Bei denen müßte es doch TEAZ heißen.
    T oll
    E in
    A nderer
    Z ahlt
  4. #4

    Ist ja herzig!

    Wenn sich diese Banken als Gruppe organisieren, sollte man sie auch als Gruppe in den Knast bringen. Aber dann doppelt so lange, wie der normale Strafrahmen erlaubt! Allmählich finde ich auch als konservativer Wähler S. Wagenknecht sympathisch.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banken sollen Zinssätze manipuliert haben, die die Basis für Geldgeschäfte im Wert von Billionen Euro bilden. Einige der betroffenen Institute wollen die Krise offenbar gemeinsam durchstehen: Laut der Nachrichtenagentur Reuters bemühen sie sich um einen Gruppenvergleich mit den Finanzwächtern.

    Manipulierter Libor und Euribor: Banken prüfen Gruppenvergleich - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Regulierungsbehörden auf diesen Deal eingehen haben die Banken gewonnen, dann werden Sie auch weiterhin versuchen den ihnen möglichen Spielraum für Manipulationen der Märkte auszunutzen und hoffen darauf nicht oder nicht so schnell entdeckt zu werden.
    Hier muß es saftige Strafen, bis hin zu Gefängnisstrafen für die verantwortlichen geben, und die erzielten Gewinne müssen abgeschöpft werden.

    Darüber hinaus ist es wichtig das den Banken mehr auf die Finger geschaut wird, nicht alles was sie tun dient dem wohle einer Volkswirtschaft. Wenn die Allgemeinheit schon für die Fehler der Banken haften muß, dann hat der Staat auch die Verpflichtung dafür zu sorgen, daß zum Einen die Banken uns, die Bevölkerung, nicht über den Tisch ziehen und zum Anderen nur solche Geschäfte machen die nicht dazu führen dass die Allgemeinheit wieder für die Fehler der Banken aufkommen muß, also sind solche Geschäfte von vornherein zu unterbinden.
    Darüber hinaus was spricht dagegen dass eine Bank nicht pleite gehen kann. Das einzige Problem hierbei ist doch nur das es für einen Insolvenzverwalter ein viel zu großes Verfahren wäre, aber machbar ist das schon, ein "to big to fail" ist völliger Unsinn.

    Wir haben eine Bankenkrise, in erster Linie und dann eine Staatsschuldenkrise!
  6. #6

    In Island geht`s doch auch

    Oh welch Wunder. Man sucht einen Vergleich für die tägliche! Veruntreuung von Billionen. Man spielt hier die Größenordnung bewusst herunter. Wer da am Ende den Kürzeren zieht ist jawohl klar.
    Sollten es alle so machen wie die Isländer. Die haben die Banken pleitegehen lassen und haben sich eine vernünftige Regierung angelacht, die die Bankster und politischen Handlanger jagd und verhaften lässt. Ein leuchtendes Beispiel. Wo sind die Nachrichten darüber im SPON? Zu unpassend für die Agenda?
  7. #7

    Def. OK

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banken sollen Zinssätze manipuliert haben, die die Basis für Geldgeschäfte im Wert von Billionen Euro bilden. Einige der betroffenen Institute wollen die Krise offenbar gemeinsam durchstehen: Laut der Nachrichtenagentur Reuters bemühen sie sich um einen Gruppenvergleich mit den Finanzwächtern.
    -----------------------------

    In Deutschland wird der Tatbestand d. "O.K." wie folgt definiert:

    „Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig

    a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
    b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
    c) unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft

    zusammenwirken.

    -----------------------------

    Ein Vergleich ist immer das Bestreben nach einer außergerichtlichen Einigung, zum Ziele der Strafminderung oder -strafvereitelung.

    Wieso kauft man nicht wie üblich sämtliche ermittelnden Personen? Das käme billiger...
  8. #8

    die zinsmanipulation....

    ...kann man doch jetzt sehr schön in den zusammenhang der zu hoch angesetzten zinsen setzen, die die banken ihren kunden abnehmen.
    an den kommentaren sieht man gleichsam, wie wir, die leute, auf banken reagieren. unsere kanzlerin hat offenbar auch den hinweis von gauck noch nicht verinnerlicht, uns, dem volk, mal zu erklären, warum es nötig ist, weiterhin an ihnen festzuhalten. frau wagenknecht, mit der ich nicht wirklich einhergehe, fordert ja bereits die verstaatlichung, und ich frage mich mitunter, ob sie da nicht ein wenig recht hat. was meinen sie, frau merkel...?
  9. #9

    optional

    ps: und der erste kommentar von "friedliche" ist ja auch schon überschrieben mit " kriminelle vereinigung ". strafrechtlich ist das eine bande, wenn mehr als zwei da mitgemischt haben. und wenn barcleys schon freiwillig 450 millionen, fast eine halbe millarde freiwillig zahlt, kann man auch nicht mehr eben von einem bagatelldelikt reden. was meinen eigentlich die banken dazu, die nicht ebenso betrogen haben?


TOP



TOP