"Absolventen gehen allemal zu einem sehr großen Teil in die Finanzwirtschaft und Beratung, nicht in die klassische Realwirtschaft."
Mit "klassischer Realwirtschaft" meint Herr Sattelberger vermutlich die Telekom. Und da hat er auch Recht. Weder er noch Obermann haben ein Hochschulstudium, geschweige denn einen MBA, absolviert.
Ist ja nicht schlimm.
Aber wenn die Führungskräfte einer Firma lieber über Frauenquote und MBA-Verteufelung statt über positive Finanzzahlen oder steigende Kundenzufriedenheit Schlagzeilen produzieren, dann liegt schon der Schluss nahe, dass die Aktionärsvertretung nicht funktioniert und der Aktienkurs zu Recht immer nur eine Richtung kennt, nämlich nach unten.

Antworten / Zitieren

