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Manager mit Burnout: Wenn der schlechte Chef stresskrank macht
CorbisDeutsche Manager schuften buchstäblich bis zum Umfallen, in den Unternehmen nehmen die Burnout-Fälle zu. Für viele ist der Stressabsturz immer noch ein Tabuthema. Jetzt zeigt eine Umfrage: Die Leistungsträger fühlen sich bei der Vorsorge von ihren Vorgesetzten im Stich gelassen.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...835641,00.html
- #30 01.06.2012 16:43 von
Wichtige und notwendige mediale Präsenz
Burnout-Syndrom ist keine Modediagnose, sondern eine Volksseuche. Die mediale Präsenz des Begriffes hat manche Nachteile, aber auch den unschätzbaren Vorteil, dass dieses Thema aus der Schmuddelecke hervorkommt.
Als Betroffener hoffe ich, dass die fortdauernde Berichterstattung dazu beiträgt, eine wichtige Schiene zu beleuchten: Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld. Neben individuell-persönlichen Prägungen (Charakter, Erziehung, etc.) und dem persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Hobbies) ist das Arbeitsumfeld der dritte, ganz wichtige Faktor bei der Frage, wie ein Burnout entstehen kann. In der Diskussion und der Literatur kommt dieser Faktor bisher zu kurz. Von daher ein großes Dankeschön für die Veröffentlichung des Artikels, der diesen Faktor aufgreift.
Einem Betroffenen ist nicht geholfen, wenn die Ursache einfach dem persönlichen Umfeld zugewiesen wird. Betriebliche Gesundheitsprophylaxe, die nur auf der persönlichen Ebene eingreift, greift zu kurz. Es ist höchste Zeit, das Arbeitsumfeld mit einzubeziehen. Dies ist nämlich häufig das tatsächlich Krankmachende.
Und wer meint, ich würde hier theoretisieren: alles selbst und bei Anderen so erlebt ... - #31 01.06.2012 16:57 von
Huch !
...den Zynismus on Button übersahen Sie wohl ? Natürlich sind Manager in der unteren und mittl. Ebene nichts anderes als Söldner und Durchpeitscher der in der höchsten Ebene getroffenen Entscheidungen.
In der Regel zu Ungunsten der gewerblichen und in der Verwaltung
arbeitenden " Kleinen " Mitarbeitern oder Zulieferer und dergleichen.
Und wenn diesen Peitschenschwinger in der Küche zu heiß wird, haben sie den falschen Job gewählt, und sind für die obere Ebene nicht geeignet.
Der Mohr kann dann abtreten, das Rechtfertigt ja die z.T exorbitanten
Bezüge dieser Steigbügelhalter. - #32 01.06.2012 17:08 von
Und?
Sie glauben also, dass ich Probleme hatte, Entscheidungen "durchzupeitschen"?
Das hat nichts mit meinen Burnout zu tun. Und warum nicht?
Weil jeder ebenso wie ich sein Abitur, sein Studium, seine Promotion und seine Selbstständigkeit wagen kann. Natürlich haftet man dann auch...
Von Nichts kommt eben auch nichts. Wer keine Ausbildung hat, der verdient auch eben wenig. Und?
Damit hatte ich nie Probleme. Leute, die was können, habe ich gut bezahlt und wer nichts konnte, der hat auch wenig bekommen. Das ist auch nur gerecht. - #33 02.06.2012 10:47 von
Das Prinzip Hoffnung
Der Chef ist der Herr "Dixit ent non Fazit" er ist der Meister der leeren Versprechungen. "Sind wir nicht alle ein Münchhausen!" Hier ist nichts zu holen. Mit dem Menschen kann man nur verlieren.
Der schlechte Chef ist fokussiert auf seine Karriere, auf den schnellen Gewinn. Er hat überhaupt keine Skrupel und keine Moral.
Dumm ist jener, der nicht in der Lage ist diesen Menschen zu durchschauen. Meistens outet sich der schlechte Charakter schon im Vorstellungsgespräch, da hilft nur "Nein, danke sagen." Wer sich zu so viel kostenloser Arbeit hingibt ist selber Schuld.
Besseres als einen Burnout kann man sich überall holen. Wenn so ein Typ erst mal keine Deppen mehr findet die ihm nachfolgen, geht sein Reich unter. Leider sind Männer nicht klug genug um so einen Blender zu erkennen. - #34 10.07.2012 12:46 von
optional
.... deutsche Chefs haben vergessen, daß sie es mit Menschen zu haben. Und sie selbst haben den Boden unter den Füßen verloren. Jeder kleiner "Krauter" führt sich wie ein absoluter Herrscher auf. Zu beobachten ist, je weniger die Chefs selbst Ahnung von ihren Umfeld haben, desto schlimmer ist ihr Führungsstil. Denn nicht immer führt die Qualifikation nach oben.
Dabei ist es logisch, daß darunter das Arbeitsklima leidet und die Mitarbeiter "über die Wupper gehen".
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