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Managementkultur: Das Modell Ackermann hat ausgedient

Steve Jobs bei Apple, Josef Ackermann bei der Deutschen Bank: Manche Großkonzerne sind untrennbar mit den Gesichtern ihrer Chefs verbunden. Das kann von Vorteil sein - aber auch riskant. Was passiert, wenn der Vorstandsvorsitzende plötzlich geht?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...715586,00.html
  1. #1

    Weder Steve Jobs noch Ackermann können sich..

    .. ihren Erfolg nur auf die eigenen Fahnen schreiben! Ohne exzellente Mitarbeiter wären auch die Bosse nicht exzellent!
    Wie sich schon in der Vergangenheit zeigte, muss der Abgang einer großen Führungspersönlichkeit für das Unternehmen keine Katastrophe sein, wenn frühzeitig genug mögliche Nachfolger aufgebaut werden.
    Sollten die Vorstandsvorsitzenden oder CEOs nicht selbst auf diese Idee kommen, dann ist es Aufgabe der Eigner, vertreten durch den Aufsichtsrat, dies anzustoßen. Meist geschieht sies auch.
    Beispiel: Haben Sie das Gefühl, das Microsoft jetzt nach dem Rückzug von Bill Gates weniger erfolgreich ist?
  2. #2

    Managementkultur

    Ist das nicht die Japanisierung des Führungsstils?
  3. #3

    Das sehe ich ähnlich....

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    .. ihren Erfolg nur auf die eigenen Fahnen schreiben! Ohne exzellente Mitarbeiter wären auch die Bosse nicht exzellent!
    Wie sich schon in der Vergangenheit zeigte, muss der Abgang einer großen Führungspersönlichkeit für das Unternehmen keine Katastrophe sein, wenn frühzeitig genug mögliche Nachfolger aufgebaut werden.
    Sollten die Vorstandsvorsitzenden oder CEOs nicht selbst auf diese Idee kommen, dann ist es Aufgabe der Eigner, vertreten durch den Aufsichtsrat, dies anzustoßen. Meist geschieht sies auch.
    Beispiel: Haben Sie das Gefühl, das Microsoft jetzt nach dem Rückzug von Bill Gates weniger erfolgreich ist?
    zumal wichtige Weichenstellungen oft durch andere vorgnommen wurden, ich denke da z.B. an Alfred Herrhausen. Und oft ist es auch die Befreiuung von dominierenden Personen, die bei Unternehmen oder auch in der Politik eine erfolgreiche Handlungsfähigkeit freisetzt. Und schließlich ist der äußerliche Erfolg auch nicht das einzige, das zählt. Machtgehabe von Vorständen kann auch zu einem zweifelhaften Image führen, von dem ein Unternehmen sich längerfristig schwer erholt - man denke da mal an den Chef der deutschen Bank...
  4. #4

    Das gilt für Politiker noch sehr viel mehr

    In einer immer komplexeren Wirtschaftswelt ist der Einzelne immer öfter überfordert mit den Entscheidungen, die er zu treffen hat.
    Wenn jemand nur in einem Bereich arbeitet, dazu zuerst eine spezifische Ausbildung durchlaufen hat, und dann die Welt immer komplexer wird und ihn überfordert, wie muss es dann erst mit einem Politiker sein, der keine spezifische Ausbildung hat, und meist noch die Bereiche ständig wechselt?

    Während sich die Wirtschaft ständig an neue Herausforderungen anpasst, und wer sich nicht anpasst entsprechend vom Markt verschwinded, ist die Politik nur deshalb nicht von der Komplexität überfordert, weil sie in ihrer eigenen Parallelwelt lebt.
  5. #5

    Wer braucht schon Man-Ager?

    Ich plädiere ohnehin seit Jahren für die Zerschlagung sämtlicher Konzerne. Was ist das denn für eine Welt, in der ein paar "Köpfe" oder "Firmen" alle Schlagzeilen und Ladenregale füllen? Richtig: Es ist eine Welt, in der Vielfalt keinen Platz mehr hat.
    In der Gesellschaft wollen Sie uns Multikulti (unschönes Wort) als wegweisend verkaufen, und in der Wirtschaft kommen alle Autos von VW. Ich würde keinen Porsche wollen, der von einer Firma Namens "Volkswagen" hergestellt wird.
    Verkehrte Welt - aber das Volk will es so, genau so. Und deshalb ist alles Reden darüber müsig.

    Gäbe es statt weniger Konzerne viele gute kleine Unternehmen, hätte nicht ein Manager das Sagen, vielmehr würden viele zu einem gesunden, weil sich gegenseitig regulierenden, Wirtschaftsleben beitragen.

    Noch ist ja ein bischen Träumen von einer schöneren, Ackermann-Jobs-Grube-Henkel freien Welt erlaubt.
  6. #6

    Führerpersönlichkeiten

    Ich mag den Steve Jobs ja (schon als Gegenpol zu Billy wie Gates *LOL*), aber EinMann (meinetwegen auch EinFrau) Veranstaltungen sind prinzipiell von Übel. UnternehmensführerInnen neigen zur Verselbstständigung, das beweisen die theatralischen Auftritte bei diversen Ereignissen. Bemühen wir uns stets um die richtige Balance zwischen 'Du bist nichts,dein Volk ist alles' und 'Der Führer hat immer recht'.
  7. #7

    Äpfelbaüme mit Äckern vergleichen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steve Jobs bei Apple, Josef Ackermann bei der Deutschen Bank: Manche Großkonzerne sind untrennbar mit den Gesichtern ihrer Chefs verbunden. Das kann von Vorteil sein - aber auch riskant. Was passiert, wenn der Vorstandsvorsitzende plötzlich geht?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...715586,00.html
    Ist es wirklich der Ackermann, oder ist es der
    indischstämmige Leiter der Investmentsparte?
    Und der Jobs verkörpert/hat einen Lebensstil,
    den er in seine Produkte reininduziert,
    er verkauft Dinge, die einige zig-100 Euro
    mehr kosten, aber von jedem bezahlbar sind.
    Teure Jeans und Edelrolli.
    Die Firma hängt wirklich einer Person.
    Er hatte sie ja mal verlassen(müssen?)
    Nach kurzer Zeit sank die Aktie aud 10$,
    dann kam er wieder und jetzt ist sie auf 260.
  8. #8

    Wußte noch gar nicht, dass es ein Modell Ackermann gibt

    Dass Herr Ackermann in der Öffentlichkeit weitgehend unpopulär ist, ist die eine Seite.

    Man mag aber bitte bedenken, dass er ein erfolgreicher Manager ist

    Oder hat jemand andere Informationen?
  9. #9

    Es sind einfache Leut'...

    Gestern 13:37
    Martin Franck: "Wenn jemand nur in einem Bereich arbeitet, dazu zuerst eine spezifische Ausbildung durchlaufen hat, und dann die Welt immer komplexer wird und ihn überfordert, wie muss es dann erst mit einem Politiker sein, der keine spezifische Ausbildung hat, und meist noch die Bereiche ständig wechselt?

    Während sich die Wirtschaft ständig an neue Herausforderungen anpasst, und wer sich nicht anpasst entsprechend vom Markt verschwinded, ist die Politik nur deshalb nicht von der Komplexität überfordert, weil sie in ihrer eigenen Parallelwelt lebt."

    Hier eine kleine Hilfe zum Verständnis ;-):

    http://www.youtube.com/watch?v=-YM36...eature=related


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