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Mammografie-Screening: Behörde prüft Nutzen der Brustkrebs-Vorsorge

CorbisMammografie-Screenings sind umstritten: Verhindert das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs, dass Frauen daran sterben - oder führt sie zu unnötigen Therapien? Eine Frage der Statistik, die nur schwer zu beantworten ist. Jetzt will das Bundesamt für Strahlenschutz die Methode prüfen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...842307,00.html
  1. #1

    Längst bekannt ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mammografie-Screenings sind umstritten: Verhindert das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs, dass Frauen daran sterben - oder führt sie zu unnötigen Therapien? Eine Frage der Statistik, die nur schwer zu beantworten ist. Jetzt will das Bundesamt für Strahlenschutz die Methode prüfen.

    Mammografie-Screening: BfS überprüft Risiken der Brustkrebs-Vorsorge - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch längst bekannt, daß man das eingentlich mittels Kernspintomo machen müßte, aber das würde ja zuviel kosten ;-) ...

    Sowohl in Zusammenhang mit Brust- als auch mit Darmkrebs wurde doch schon umfangreich über statistische Auswertungen geschrieben, die zeigen, daß es mit Therapie zwar länger dauert, daß aber letztlich von sehr vielen untersuchten Menschen nur einige wenige sterben, z.B. 3 statt 4 auf 10000 Personen, so daß man zwar sagen könnte, 25% weniger, aber es macht eben kaum was aus und letztlich kommt's ja auch drauf an, was für ein Leben (und Sterben) es dann ist. Vielleicht ist ein steiler Absturz etwas früher ja erträglicher als eine ewige Quälerei ...
  2. #2

    Mit dem Kernspinn verpassen sie der Patientin 5-10 Millisievert!

    Das ist die Dosis die die Arbeiter in Fukushima im Schnitt gerade kassieren....


    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Ist doch längst bekannt, daß man das eingentlich mittels Kernspintomo machen müßte, aber das würde ja zuviel kosten ;-) ...

    Sowohl in Zusammenhang mit Brust- als auch mit Darmkrebs wurde doch schon umfangreich über statistische Auswertungen geschrieben, die zeigen, daß es mit Therapie zwar länger dauert, daß aber letztlich von sehr vielen untersuchten Menschen nur einige wenige sterben, z.B. 3 statt 4 auf 10000 Personen, so daß man zwar sagen könnte, 25% weniger, aber es macht eben kaum was aus und letztlich kommt's ja auch drauf an, was für ein Leben (und Sterben) es dann ist. Vielleicht ist ein steiler Absturz etwas früher ja erträglicher als eine ewige Quälerei ...
  3. #3

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Mit dem Kernspinn verpassen sie der Patientin 5-10 Millisievert!

    Das ist die Dosis die die Arbeiter in Fukushima im Schnitt gerade kassieren....
    Da haben Sie wohl MRT=Kernspintomographie=strahlenfrei mit CT=Computertomographie=Röntgenstrahlen verwechselt...
  4. #4

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Mit dem Kernspinn verpassen sie der Patientin 5-10 Millisievert!

    Das ist die Dosis die die Arbeiter in Fukushima im Schnitt gerade kassieren....
    Die Untersuchung im Kernspin-Tomografen zeichnet sich gerade dadurch aus, dass dabei keinerlei radioaktive Strahlung vorkommt. Der Patient liegt in einem starken Magnetfeld, dazu werden Radiowellen eingesetzt. Schädliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
  5. #5

    Zitat von christian-hamburg Beitrag anzeigen
    Da haben Sie wohl MRT=Kernspintomographie=strahlenfrei mit CT=Computertomographie=Röntgenstrahlen verwechselt...
    Auweia!

    MRT ist Magnetresonant Thomographie ohne Strahlenbelastung.

    CT´s basieren auf der Kernspin Technologie...
  6. #6

    Mammografie ist ein Schmarrn

    Es war schon immer meine Meinung, dass die Mammografie keine gute Untersuchungsmethode ist, schon gar nicht für Reihenuntersuchungen taugt.
    Als Pathologe sage ich, MRT-Untersuchungen sind sehr gut, werden aber bei
    gesetzlich Versicherten als Reihenuntersuchung nicht bezahlt. Die sicherste
    Methode ist immer noch das Tasten und eine Biopsie mit histologischer
    Diagnose des Befundes.
  7. #7

    Auweia, auweia....

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Auweia!

    MRT ist Magnetresonant Thomographie ohne Strahlenbelastung.

    CT´s basieren auf der Kernspin Technologie...
    Magnetresonanz = Kernspinn !!!
    CT = Röntgen
  8. #8

    mammographie

    Es sollte nicht jeder Wald- und Wiesen -Gynaekologe eine Mammographie durchfuehren duerfen. Da werden Kalkablagerungen schon mal als etwas pathologisches diagnostiziert.
    Nur grosse Praxen oder KH sollten Mammographien durchfuehren duerfen. Die koennen garantieren, das die entsprechenden Geraete auf dem modernen Stand sind. Wenn ich pro Jahr ueber tausend Mammos mache, lease ich ein modernes Geraet- je neuer umso geringer die Strahlenbelastung - und ein Arzt, der tausend Mammos pro Jahr macht, erkennt die Kalkablagerung als Kalkablagerung und nicht als sonderbare Helligkeit, die ja auch einen Tumor darstellen koennte.
    Zur Strahlenbelastung: Ja, sie ist gefaehrlich, vermutlich gefaehlicher als wir bis dato wissen.
    Nur, wenn jeder gequetschte Finger auf Wunsch des Patienten unbedingt geroentgt werden soll oder von dem Hausarzt, der ein Roentgengeraet hat und dem Patienten die Roe. unbedingt aufquatscht, wobei die Roentgenroehre uralt ist und der Patient regelrecht verstrahlt wird , mache ich mir ueber Mammographien wenig Gedanken.
    Es ist ein gutes Mittel den Brustkrebs fruehzeitig zu erkennen, nur dieser Bericht/Artikel soll uns darauf vorbereiten, dass Mammos demnaechst von den KK nicht mehr bezahlt wird und die Pat. die Untersuchung aus eigenen Tasche bezahlen soll.
  9. #9

    Zitat von flieder2 Beitrag anzeigen
    Es sollte nicht jeder Wald- und Wiesen -Gynaekologe eine Mammographie durchfuehren duerfen.
    Ein Mammografie-Sreening, um das geht es hier, wird nur in speziell zertifizierten Zentren gemacht, meist in Krankenhäusern.
    Hatte dieser Tage eine Einladung mit Termin im Briefkasten. Eine einzige Email genügte um mich aus dem Verteiler zu löschen. Wo ist also das Problem?
    Ich finde es gut, wenn eine Behörde Maßnahmen regelmäßig überprüft und dies ist hier der Fall. Ist also positiv zu bewerten.








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