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Malaysia: Polizei nimmt unverheiratete Paare im Hotel fest

Razzia am Neujahrstag: In mehreren Billighotels hat die malaysische Polizei unverheiratete Paare festgenommen, die sich ein Zimmer teilten. "Engste Nähe" ist laut Scharia-Recht für sie nicht erlaubt - bei einer Verurteilung drohen bis zu zwei Jahre Haft.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...669956,00.html
  1. #1

    Landesrecht muß geachtet werden

    Wo ist denn das Problem, das jeweilige Landesrecht zu achten und vor allem zu beachten !
  2. #2

    ...

    Man koennte halb neidisch werden... ein Land, in dem die Polizei offensichtlich nichts besseres zu tun hat als in den Betten fremder Leute zu schnueffeln, bewundernswert. Alle anderen Verbrechen muessen wohl nicht-existent oder bereits aufgeklaert sein, dass sich die Ordnungshueter mit solchen Nichtigkeiten die Zeit vertreiben muessen?
  3. #3

    Religiöse Gesetze gehören auf den Prüfstand!

    Weder im Christen, noch im Judentum, noch im Islam sollte die Liebe und die damit einhergehende "größte Nähe" verboten sein. In der heutigen Zeit sollten nicht Liebe und Sex eingeschränkt werden, sondern vielmehr die vielfache und meist extrem freigegebene blutige Gewaltdarstellung, denn das lässt unsere wie jede Gesellschaft verrohen und bedroht das friedvolle Zusammenleben und die Achtung voreinander!
  4. #4

    Toleranz und Respekt vor fremden Kulturen nur bei uns?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Razzia am Neujahrstag: In mehreren Billighotels hat die malaysische Polizei unverheiratete Paare festgenommen, die sich ein Zimmer teilten. "Engste Nähe" ist laut Scharia-Recht für sie nicht erlaubt - bei einer Verurteilung drohen bis zu zwei Jahre Haft.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...669956,00.html

    Jaja, die berühmte Toleranz und Gastfreundschaft der Muslime. Fabelhaft.

    Jeder kann gastfreundlich sein, solange der Gast die restriktiven Regeln einhält. Sowas ist keine Gastfreundschaft, es ist Ar***lochverhalten. Wie zu erwarten. In solche Länder fährt man am besten erst gar nicht.

    Komisch, dass gerade dieses Volk bei uns Toleranz einfordert, und auch noch die uneingeschränkte Unterstützung der Multikulti-Traumtänzer findet. Es zeigt die Unverschämtheit der Ersteren und die Dummheit der Letzteren.
  5. #5

    Nicht nur im Islam gibts Fundamentalismus

    Was gibts da zu mäkeln? Christliche Fundamentalisten sind da kein Stück besser.

    In Florida oder Georgia ist zB. Oralsex auch zwischen
    Ehepartnern strafbar.

    Hier ein paar weitere Beispiele:
    http://www.journalism.sfsu.edu/flux/gSpot/sexLaw.html
    Unter anderem wird von einem Urteil im US-Staat Georgia vom November 1996 berichtet, in dem ein Mann zwar vom Vorwurf der Vergewaltigung seiner Noch-Ehefrau freigesprochen wurde, schliesslich aber 5 Jahre Haft bekanm, weil er Oralsex mit ihr hatte.
  6. #6

    Was ist mit Atheisten?

    Die ganzen Kommentatoren sollten mal lesen, bevor sie posten: Die Scharia gilt in Malaysia nur für Muslime, wie auch im Artikel beschrieben, jeder andere muss sich nicht dran halten.

    Was mich WIRKLICH stört an dem Artikel ist die Tatsache, dass erwähnt wird: "Für die Minderheiten der Christen, Buddhisten und Hindus sind diese Gesetze nicht gültig."

    Und was ist mit Atheisten? Auch diese gibt es mit ziemlicher Sicherheit als dortige Minderheit, es gibt Schätzungen, wonach in Deutschland die Atheisten sogar lange keine Minderheit mehr sind, sondern nur auf dem Papier Religionsgemeinschaften angehören.
    Wann wird sich endlich in der Sicht der GEsellschaft etablieren, dass es eine Alternative zu all dem religiösen Bullshit gibt, das es mehr als nur einen Atheisten namens Dawkins auf der Welt gibt, und dass diese Gruppe mindestens genauso wichtig ist wie alle Kirchen, bloß, dass sie kaum eine Lobby haben.
  7. #7

    Gastfreundschaft

    Zitat von descartes101 Beitrag anzeigen
    Jaja, die berühmte Toleranz und Gastfreundschaft der Muslime. Fabelhaft.
    Jeder kann gastfreundlich sein, solange der Gast die restriktiven Regeln einhält. Sowas ist keine Gastfreundschaft, .....
    Ich habe mehrere Jahre in Malaysia verbracht und kann nur sagen, dass es sich um ein Gaesten gegenueber sehr tolerantes Land handelt, im Prinzip kann sich jeder so vergnuegen, wie er dass fuer richtig haelt (mit Ausnahme von Rauschgift und Prostitution). Wie im Artikel beschrieben, gilt die genannte Regel (wie viele andere Regeln auch) nur fuer Muslime, die Mehheit der dortigen Bevoelkerung. Aber Chinesen, Inder, Europaeer, etc. koennen dort im Prinzip eine hervorragende Zeit verbringen.
    Auch wir erwarten von unseren auslaendischen Gaesten, dass Sie sich an bestimmte Regeln halten, die hier bei uns gelten, in anderen Laendern aber evtl. nicht. Wenn bei mir jemand zu Hause ist, gehe ich doch auch davon aus, dass er sich an bestimmte Spielregeln haelt.
  8. #8

    -

    Zitat von shenshen_ie Beitrag anzeigen
    Man koennte halb neidisch werden... ein Land, in dem die Polizei offensichtlich nichts besseres zu tun hat als in den Betten fremder Leute zu schnueffeln, bewundernswert. Alle anderen Verbrechen muessen wohl nicht-existent oder bereits aufgeklaert sein, dass sich die Ordnungshueter mit solchen Nichtigkeiten die Zeit vertreiben muessen?
    Mit der verfügbaren Zeit hat die malaysische Polizei kein Problem. Der weitaus überwiegende Anteil der Straftaten entfällt auf Korruption. Und das diese in den höchsten Kreisen stattfindet, wird nicht ermittelt.
  9. #9

    .

    Zitat von srimurni Beitrag anzeigen
    Ich habe mehrere Jahre in Malaysia verbracht und kann nur sagen, dass es sich um ein Gaesten gegenueber sehr tolerantes Land handelt, im Prinzip kann sich jeder so vergnuegen, wie er dass fuer richtig haelt (mit Ausnahme von.....
    Im Prinzip bin ich Ihrer Meinung. Nur dass sich bei uns keiner an unsere Hausregeln hält (ausser denen, die sowieso aus der direkten Nachbarschaft kommen), im Gegenteil auf den Esstisch kackt und uns daran die Schuld gibt.

    Während in muslimischen Ländern oft Bagatellen mit extrem drakonischen Strafen vergolten werden. Es ist für einen Europäer fast unmöglich alle diese teilweise sinnlosen bis lächerlichen Regeln alle zu kennen.
    Aber dabei haben Sie Recht: Der Hausherr bestimmt die Regeln. Wer diese nicht akzeptiert, fliegt raus. Allerdings räume ich dem Hausherr auch kein Recht ein, seine Gäste nach belieben zu verprügeln oder sonstwie zu misshandeln.

    Wenn die Chemie nicht stimmt, sollte der Gast das Haus verlassen und fertig. Problem gebannt.


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