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Makro, Porträt, Tischstudio: Dieses Zubehör brauchen Fotografen wirklich

c'tPraktische Helfer oder überflüssiger Krempel? Die Auswahl an Fotozubehör ist immens, das Fachmagazin "c't Digitale Fotografie" verrät, was sinnvoll ist für Makro- und Porträtaufnahmen und das eigene Tischstudio.

Fotozubehör für Makro, Porträt, Tischstudio - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    100 mm Brennweite mindestens? Bei welcher Sensorgrösse denn bitte?

    Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob ich mit einer APS-C oder einer KB fotografiere, nämlich um den Faktor 1,6. Daher entspricht das EF-S 60 einer 96 mm Brennweite an KB, wohigegen das erwähnte Tamron sogar 288 mm an KB entsprechen würde und damit an APS-C als Macro quasi ausscheidet.
  2. #2

    Nikon 85mm f1.8g

    Die "Portraittabelle": Wo bekommt man das 85er von Nikon denn für 60 EUR? ;)
  3. #3

    Zitat von elveda Beitrag anzeigen
    Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob ich mit einer APS-C oder einer KB fotografiere, nämlich um den Faktor 1,6. Daher entspricht das EF-S 60 einer 96 mm Brennweite an KB, wohigegen das erwähnte Tamron sogar 288 mm an KB entsprechen würde und damit an APS-C als Macro quasi ausscheidet.
    ging um den Arbeitsabstand - und der ändert sich nicht. Egal, ob FX oder APS-C.
  4. #4

    Leute Leute...

    ####Sogar das Fokussieren gelingt mit dem Schlitten
    ####besser als mit dem Schärfering am Objektiv, denn
    ####beim Drehen am Fokusring ändert sich immer auch
    ####der Bildausschnitt.


    Aha...beim Fokussieren mittels Fokusring am Objektiv ändert sich der Bildausschnitt. Das ist ja spannend. Und wenn man, wie empfohlen, den Macroschlitten nimmt, bleibt der Bildausschnitt gleich.

    Wer schreibt eigentlich solchen Blödsinn? Genau anders herum ist es richtig, der Makroschlitten bewegt die Kamera im Ganzen auf das Objekt zu oder von ihm weg, was natürlich auch Auswirkungen auf den Bildausschnitt hat. Der Scharfstellring am Objektiv stellt einfach nur die Optik scharf, eine Veränderung des Bildausschnitts findet nicht statt.

    Der Grund, warum man trotzdem zum Scharfstellen den Schlitten nutzt liegt darin, dass das Makroobjektiv nur eine einzige "Scharfeinstellung" für den Maßstab 1:1 hat. Demzufolge muss man die Kamera passend zum Objekt ausrichten, weil das Objektiv beim Maßstab 1:1 immer den gleichen Abstand zum Objekt haben muss. Und bei Schärfeebenen von nicht mal 1,5mm Dicke kann man schlecht das Stativ hin und herruckeln, sondern nimmt einen soft laufenden Schlitten, der genau auf die entsch. Milimeter einstellbar ist.
  5. #5

    Vinylhintergründe statt Papier

    Wir benutzen im Studio Hintergründe aus Vinylfolie auf Rollen. Stabiler als Papier und waschbar. Gibt bereits ab 150 EUR von FotoQuantum oder ColorQuantum. Da ich viele Kinderportraits mache ist dieses Material besonders gut geeignet. Kinder haben mir früher immer das Papier zerfetzt ;-)
  6. #6

    Nutze ein Sigma ex 105 f 2;8

    Aber nur noch eingeschränkt auf wenige Motive und für Porträts.
    Für insbesondere sich bewegende Insekten, Blüten nutze ich inzwischen mein 120-400 Sigma mit OS und HSM. Das hat eine geringfügig schlechtere Bildqualität, aber einen Abstand von 150 cm und bietet dabei die wesentlich größere Tiefenschärfe. Nachteil: das Ding wiegt rund 2 kg. Vorteil: scharf abgebildete Bienen, Hummeln im Flug
  7. #7

    Zitat von sebwoh Beitrag anzeigen
    ging um den Arbeitsabstand - und der ändert sich nicht. Egal, ob FX oder APS-C.
    Es wurde das Tamron 180 mm für Macros empfohlen, doch bei den resultierenden fast 300 mm an APS-C ist der Arbeitsabstand wohl kaum als praktikabel zu bezeichnen. Daher meine Anmerkung, dass man nach Sensorgrösse gehen muss, denn eine Brennweite, die bei KB noch Sinn macht, kann an APS-C schon deutlich übers Ziel schiessen, wie in diesem Fall.
  8. #8

    optional

    Also, zum einen ist die Preisangabe vom 85mm Nikon (60€) geringfügig falsch. Um genau zu sein ca. 440€ daneben und zum anderen kommt es bei Portrait auch immer auf den Sensor an. Mit einem Nikon APS-C Sensor (Nikon nennt es DX Format), hat man eine "vergrößerung" (um den Faktor 1,5). Dies bedeutet, aus einem 85mm Objektiv wird ein 127,5mm Objektiv. Dies kann schon wieder Probleme in einem engen Raum geben. Zudem kann man das Nikon 50mm 1.8 D für ca. 120€ erwerben. Die Abbildungsleistung dieses Objektiv ist sehr gut. Auf der Canonseite, wäre es das Canon EF 50mm 1.8 II, was schon für unter 100€ zu bekommen ist. Diese "nifty-fiftys" sind an APS-C Sensoren, wie auch an Vollformat sehr, sehr gut. Durch den Cropfaktor von APS-C wird aus dem 50mm bei Nikon ein 75mm und bei Canon ein 80mm Objektiv, was genau in diesem "netten" Portraitbereich liegt. Zudem sind diese Objektive grade für den Anfang weit günstiger.
  9. #9

    Vinyl-Hintergrund

    Zitat von spon-1266746478824 Beitrag anzeigen
    Wir benutzen im Studio Hintergründe aus Vinylfolie auf Rollen. Stabiler als Papier und waschbar. Gibt bereits ab 150 EUR von FotoQuantum oder ColorQuantum. Da ich viele Kinderportraits mache ist dieses Material besonders gut geeignet. Kinder haben mir früher immer das Papier zerfetzt ;-)
    Klingt sehr interessant, allerdings gibt es dort im Shop anscheinend nur 2m breite Rollen. Das passt nicht zum sonstigen Format von 2,72m, so dass eine gemischte Bestückung des Hintergrundsystems nicht möglich ist. Außerdem finde ich 2m etwas zu schmal. Gibt es alternative Lieferanten?


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