Make-up Unterricht in England: Schminkt euch das ab

Mathe gehört auf den Stundenplan, Biologie, Geschichte - aber Styling?*Ja, muss eine*katholische Schule in Großbritannien gedacht haben und*heuerte eine professionelle Visagistin an. Sie zeigte Schülerinnen, wie sie sich die Wimpern*tuschen und welcher Lidschatten passt. Die Eltern sind empört.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...810067,00.html
  1. #10

    Zitat von McBline Beitrag anzeigen
    O je, die Altfeministinen mit ihren schönen Überzeugungen, dass eine Frau so hässlich wie möglich sein soll, kommen raus. Ich will Frau Schwarzers Fans nicht verstören, doch es gibt tatsächlich berufstätige Frauen wie mich, die Wert auf ihr Äußeres legen.
    Ungeschminkt = so häßlich wie möglich? Interessante Einstellung.
    Zeugt allerdings nicht gerade von Selbstbewußtsein.

    Übrigens kann ich Ihnen als ebenfalls berufstätige Frau, die durchaus Wert auf ihr Äußeres legt versichern, daß ranschmeißerisch-hämische Bemerkungen über Feministinnen Ihnen vielleicht homerisches Gelächter und ein paar Schulterklopfer einbringen - aber keine Achtung, von Beförderung oder Gehaltserhöhung ganz zu schweigen.
  2. #11

    Lebensnah

    Finde ich nicht verkehrt. Der Schulunterricht krankt meiner Meinung nach sowieso daran, dass er kaum lebenspraktische Fertigkeiten sondern fast ausschließlich nutzloses akademisches Wissen vermittelt.

    Zudem kann es ja auch berufsorientierend sein, mal von Spezialisten (in diesem Fall einer Visagistin) ein paar Sachen gezeigt und erzählt zu bekommen.
  3. #12

    Die Eltern,die sich ueber die Visagistin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mathe gehört auf den Stundenplan, Biologie, Geschichte - aber Styling?*Ja, muss eine*katholische Schule in Großbritannien gedacht haben und*heuerte eine professionelle Visagistin an. Sie zeigte Schülerinnen, wie sie sich die Wimpern*tuschen und welcher Lidschatten passt. Die Eltern sind empört.

    Make-up Unterricht in England: Schminkt euch das ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    empoeren sollten sich mal ansehen wie so manches junge Maedchen heute rumlaeuft,angemalt wie N...en und ueberhaupt nicht typgerecht,da kann eine Visagistin nur von Vorteil sein. Anstatt sich zu empoeren sollten sie froh sein wenn den Maedchen mal ein Profi zeigt wie sich um Vorteil schminken anstatt wie Vogelscheuchen durch die Gegend zu laufen.
  4. #13

    Natürlichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mathe gehört auf den Stundenplan, Biologie, Geschichte - aber Styling?*Ja, muss eine*katholische Schule in Großbritannien gedacht haben und*heuerte eine professionelle Visagistin an. Sie zeigte Schülerinnen, wie sie sich die Wimpern*tuschen und welcher Lidschatten passt. Die Eltern sind empört.

    Make-up Unterricht in England: Schminkt euch das ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Auf einer anderen Seite stellte jüngst eine 16jährige die Frage, ob es denn normal oder übertrieben wäre, dass sie für Haarfarbe, Wimpern färben, Augenbrauen färben etc. im Jahr 2000 Euro ausgibt. Auf die Frage, warum sie Wimpern und Augenbrauen direkt färben muss, statt auf den günstigeren Mascara zurück zu greifen, kam die Antwort: "Wenn ich dann mal bei jemanden übernachte, muss ich mich abschminken und dann sieht man meine farblosen Wimpern."
    Offensichtlich für das Mädchen eine Horrorvorstellung.

    Unsere Töchter brauchen keinen Schminkkurs, erst recht nicht mit 14. In dem Alter ist jedes Mädchen strahlend schön, von ein paar Pubertätspickeln abgesehen, aber wie jeder weiß lassen die sich fast unmöglich überdecken und eine wirklich wirksame Hilfe dagegen gibt es auch nicht. Da müssen wir alle durch.

    In einer Welt, in der die Oberflächlichkeit immer mehr Macht gewinnt, sollten die Mädchen (und auch die Jungen) in der Schule eher lernen, mit welchen perfiden Tricks z.B. Kosmetikkonzerne selbst wunderschöne Models in ihren Anzeigen retuschieren, bis sie aussehen wie ein Wesen von einem anderen Stern, an das keine normale Frau oder Mann jemals heranreichen wird. Die Kinder sollten lernen, sich selbst zu lieben, so wie sie sind, statt unerfüllbaren Idealen nachzueifern. Wenn sie sich danach noch zusätzlcih mit Make-Up verschönern wollen, bitte. Aber das muss doch nicht Unterrichtsinhalt sein!
    Ach, die Mädchen haben den Unterricht selbst angeleiert, deswegen ist es doch völlig ok? Tja, die wissen es wohl mit ihren 14 Jahren am besten. Und wenn die Kinder beim nächsten Schulfest lieber Alcopops statt Fruchtbowle kredenzen wollen, machen wir das doch einfach auch mit...
  5. #14

    Wie Frauen und Mädchen möglichst hübsch aussehen

    wird viel zu wenig gelehrt.
    Coole Aktion!
  6. #15

    Es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mathe gehört auf den Stundenplan, Biologie, Geschichte - aber Styling?*Ja, muss eine*katholische Schule in Großbritannien gedacht haben und*heuerte eine professionelle Visagistin an. Sie zeigte Schülerinnen, wie sie sich die Wimpern*tuschen und welcher Lidschatten passt. Die Eltern sind empört.

    Make-up Unterricht in England: Schminkt euch das ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    ist nun schon zwar eine ganze Weile her, aber beim Vergleich zwischen Engländerinnen und deutschen Mädchen habe ich oft festgestellt, dass sich die Engländerinnen ziemlich abschreckend schminkten. Ich würde dieses Fach als praktische Lebenshilfe durchaus begrüssen, gepaart mit Hygiene- Gesundheits- und Benehmenstipps wäre es auch für Jungs sehr empfehlenswert. Da könnte auch niemand sagen "wozu brauch ich das?" denn er/sie würde sich dann nur als Dummkopf outen. Gilt auch für die Eltern.
  7. #16

    Genau

    Zitat von saarstudentin Beitrag anzeigen
    Auf einer anderen Seite stellte jüngst eine 16jährige die Frage, ob es denn normal oder übertrieben wäre, dass sie für Haarfarbe, Wimpern färben, Augenbrauen färben etc. im Jahr 2000 Euro ausgibt. Auf die Frage, warum sie Wimpern und Augenbrauen direkt färben muss, statt auf den günstigeren Mascara zurück zu greifen, kam die Antwort: "Wenn ich dann mal bei jemanden übernachte, muss ich mich abschminken und dann sieht man meine farblosen Wimpern."
    Offensichtlich für das Mädchen eine Horrorvorstellung.

    Unsere Töchter brauchen keinen Schminkkurs, erst recht nicht mit 14. In dem Alter ist jedes Mädchen strahlend schön, von ein paar Pubertätspickeln abgesehen, aber wie jeder weiß lassen die sich fast unmöglich überdecken und eine wirklich wirksame Hilfe dagegen gibt es auch nicht. Da müssen wir alle durch.

    In einer Welt, in der die Oberflächlichkeit immer mehr Macht gewinnt, sollten die Mädchen (und auch die Jungen) in der Schule eher lernen, mit welchen perfiden Tricks z.B. Kosmetikkonzerne selbst wunderschöne Models in ihren Anzeigen retuschieren, bis sie aussehen wie ein Wesen von einem anderen Stern, an das keine normale Frau oder Mann jemals heranreichen wird. Die Kinder sollten lernen, sich selbst zu lieben, so wie sie sind, statt unerfüllbaren Idealen nachzueifern. Wenn sie sich danach noch zusätzlcih mit Make-Up verschönern wollen, bitte. Aber das muss doch nicht Unterrichtsinhalt sein!
    Ach, die Mädchen haben den Unterricht selbst angeleiert, deswegen ist es doch völlig ok? Tja, die wissen es wohl mit ihren 14 Jahren am besten. Und wenn die Kinder beim nächsten Schulfest lieber Alcopops statt Fruchtbowle kredenzen wollen, machen wir das doch einfach auch mit...
    die von Ihnen angesprochenen Probleme könnten im Unterricht hervorragend aufgezeigt werden und man könnte den jungen Menschen zeigen, wie sie diese Fallen vermeiden. Ihr Beitrag deutet darauf hin, dass Sie dazu nicht in der Lage wären, denn Sie scheinen nicht zu wissen, was 14jährige schon alle wissen. Keine Wertung, nur Feststellung.
  8. #17

    Lebensnaher Unterricht? JA bitte!

    Zitat von mrsa Beitrag anzeigen
    Ist doch prima, wenn Schule auf die Alltagsproblme der Schüler eingeht. Bitte mehr davon. Sinnvoll wäre auch die Einbindung der Probleme junger Erwachsener, die eigenständig werden, wie z.B. "Aufbau von Ikea-Schränken - Anbringung von Regalen" oder "Versicherungen, Ausfüllen der Steuererklärung und Mietverträge" (zugegeben, letzteres ist etwas trocken).

    Nun zum Rollenbild. Vielleicht sollten die Superpädagogen realisieren, dass Mann und Frau (bzw. Junge und Mädchen) sich sowohl körperlich als auch in ihren Interessen unterscheiden. Emanzipation bedeutet für mich nicht Gleichschaltung, sondern die Wahrung gleicher Rechte (und Pflichten).
    Blöd ist nur, wenn typisch weibliche Interessen (wie z.B. Makeup) gleich negativ bewertet werden müssen. Dies ist mir u.a. bei der Geburt meiner Tochter aufgefallen - in der Erstaustattung hatte sie überwiegend rosa Kleidungstücke, die mehrfach von Bekannten/Verwandten kommentiert werden mussten. Die blauen Klamotten meines Sohns waren dagegen voll akzeptiert.
    Ich kann Ihnen an dieser Stelle nur zustimmen. Ohne Zweifel lernt man in der Schule viel (auch fürs Leben). Aber wirklich praktische Themen fallen oft unter den Tisch. Ich bin gerade mitten im Studium und habe immer wieder Fragen gehabt, von denen ich mir gewüscht hätte, in der Schule darauf vorbereitet worden zusein. Nur ein paar Beispiele:
    - Wie viel Geld darf man verdienen, ohne dass das Kindergeld wegfällt?
    - Worauf sollte man bei Wohnungssuche und Co achten?
    - Wie sollte man sich kleiden, wenn man ein Gespräch mit seinem Chef wegen eines neuen Vertrags hat? (Mama kann man über die Entfernung schlecht fragen...)
    - Was muss man bei Bausparverträgen/Versicherungen/Altersvorsorge/der ersten Steuererklärung/... beachten?

    Ich könnte diese Liste beliebig fortsetzen. Ich habe das Glück, liebe Eltern zuhaben, die mir gern mit Rat zur Seite stehen und zum Glück auch ein bisschen Ahnung haben. Dieses Glück hat sicherlich nicht jeder.

    Deshalb finde ich einzelne Thementage in der Schule gar nicht schlecht. Die dürfen gern damit anfangen, wie man sich angemessen anzieht und schminkt (auch im Hinblick auf Vorstellungsgespräche!) und enden bei Steuern und Versicherungen. Letzteres Thema ist mit 14 wohl eher noch zu früh - die Bewerbung für das erste Praktikum steht jedoch in demAlter vor der Tür!
  9. #18

    Zitat von sophistocat Beitrag anzeigen
    Ungeschminkt = so häßlich wie msind
    öglich? Interessante Einstellung.
    Zeugt allerdings nicht gerade von Selbstbewußtsein.

    Übrigens kann ich Ihnen als ebenfalls berufstätige Frau, die durchaus Wert auf ihr Äußeres legt versichern, daß ranschmeißerisch-hämische Bemerkungen über Feministinnen Ihnen vielleicht homerisches Gelächter und ein paar Schulterklopfer einbringen - aber keine Achtung, von Beförderung oder Gehaltserhöhung ganz zu schweigen.
    Ich will Sie jetzt nicht verunsichern, doch mit meiner Karriere bin ich bis jetzt voll und ganz zufrieden. Sie anscheinend nicht und das hat wahrscheinlich auch Gründe. Tut mir aufrichtig leid für Sie, doch nicht immer die "bösen Männer" daran schuld...

    Und jetzt zur Sache: ich liebe es eine Frau zu sein. Ich will auch nicht wie ein Mann behandelt werden. Es ist nun einmal ein Fakt des Lebens: Männer und Frauen sind unterschiedlich. Nicht verschieden viel wert, einfach nur unterschiedlich. Mädchen interessieren sich fürs Schminken - Jungs in seltensten Fällen. Die finden da Motoren meißtens spannender (ich habe mich bis ich 15 oder 16 war auch mehr für Motoren als für Kleidung interessiert und war da auch nicht die einzige, doch im Durchschnitt ist es nun mal so). Also lasst Mädels Mädels sein - heutzutage sind Minderwertigkeitskomplexe a la Frau Schwarzen Gott sein dank selten.
  10. #19

    Vor

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mathe gehört auf den Stundenplan, Biologie, Geschichte - aber Styling?*Ja, muss eine*katholische Schule in Großbritannien gedacht haben und*heuerte eine professionelle Visagistin an. Sie zeigte Schülerinnen, wie sie sich die Wimpern*tuschen und welcher Lidschatten passt. Die Eltern sind empört.

    Make-up Unterricht in England: Schminkt euch das ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    langer, langer Zeit in meiner Jugend las ich immer die Reportagen in der Brigitte meiner Schwester "vorher - nachher", in denen man zeigte, was sich auch aus "grauen Mäusen" und figürlich nicht immer vorteilhaft ausgestatteten Frauen mit dezentem make-up und geschmackvoller Kleidung machen liess. Ich war damals schon sehr beeindruckt, denn man sah den Frauen an, dass sie sich nun wirklich wohl in ihrer Haut fühlten und entsprechend aufzutreten wagten. In anderen Fragen lässt man sich doch auch von coaches beraten, warum nicht auch bei solchen Problemen? Ein selbstsicheres junges Mädchen bringt bestimmt auch bessere Leistungen in der Schule.