Zitat von
Sina.m.
Sie argumentieren völlig am Punkt vorbei. Die meisten Prostituierten machen diese Arbeit, weil sich mit relativ tiefer Ausbildung schon gut verdienen lässt, man viel Freizeit und Flexibilität haben kann. Für soziale Berufe bestehen Ausbildungshürden, und man hat einen schlechteren Stundenlohn. Ausserdem gibt es genug Frauen aus dem Ostblock, die eine genügende Ausbildung haben und hierher kommen, weil sie immer noch mehr mit Sex verdienen können als Zuhause in ihrem gelernten Beruf.
Berührung, ob sexuell oder nicht, ist ein Grundbedürfnis. Dieses kann nicht in einer Gesprächstherapie "gelöst" werden. Ich bevorzuge alles zusammen anzubieten- Gespräch, Sex, Zärtlichkeit- das ist sowohl für mich als für den kunden nützlicher. In einem vorherigen Post habe ich bereits eigiges dazu geschrieben, weshalb das schwedische Modell Prostituierten mehr schadet als nützt. Befassen sie sich doch zuerst mal mit den meinungen der tatsächlich betroffenen. Prostituierte brauchen Respekt und Rechte- wenn die Anerkennung in der Gesellschaft stimmen würde, hätten Prostituierte die den Beruf wechseln wollen auch keine Probleme und es bräuchte keine Sondermassnahmen.