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Maischberger-Talk zu Prostitution: Ein Königreich für echte Fakten!

WDREin Beruf wie jeder andere - oder Unterdrückung der Frau? Bei Sandra Maischberger stritten sich die Gäste über das Thema Prostitution so leidenschaftlich wie lange nicht mehr. Vor allem Alice Schwarzer war in ihrem Furor kaum zu stoppen, auch nicht von so etwas Lästigem wie Fakten.

Maischberger-Talk zu Prostitution: Ein Königreich für echte Fakten! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
  1. #90

    ich könnte da mal etwas zum Nachdenken beitragen.

    In der katholischen Kirche ist es doch den Priestern verboten, so genannten ehelichen Umgang,also Geschlechtverkehr zu haben.
    Gibt es nun irgend einen aus der Forengemeinde, der sich daran erinnern kann, wann das jemals eingehalten wurde?

    Mit anderen Worten, Essen und Trinken kann man auch nicht verbieten.
  2. #91

    Ohne voreheleichen Sex (pfui pfui)

    Zitat von B.Lebowski Beitrag anzeigen
    Da zetert eine Ehefrau im Gleichklang mit der Ober-Emanze, weil ein Ehemann lieber in ein Bordell gegangen ist, als mit seinem Hintern zu hause zu bleiben ? Ein Glück, dass ich mir das Trauerspiel nicht ansehen musste. Der Ehemann ist selbst schuld, er hätte sich eine Frau suchen sollen, die mit ihm sexuell auf einer Wellenlänge ist, dann hätte er sich das viele Geld sparen können.
    Kann der ja nicht wissen was er bekommt ;-)
  3. #92

    Zitat von mcmercy Beitrag anzeigen
    Ich bezweifel, dass das schwedische Model so erfolgreich ist wie behauptet. Natürlich kann ich damit die Strassenprostitution vehement eindämmen. Aber mal ehrlich, das eigentliche Geschäft läuft doch woanders. Und wer will kontrollieren, was ein Freier mit der Frau in deren Privatwohnung macht, wenn diese keine Anzeige erstattet. Man verlagert die Prostitution von öffentlichen Orten in das private Umfeld hinein. Nicht das das ein Problem wäre, aber es ist nicht wirklich die Abschaffung der Prostitution.
    Wen interessiert es, ob das Modell erfolgreich ist oder nicht. Den Befürwortern des Verbots geht es einzig und allein um reine Ideologie. Die Folgen auch für die Frauen sind denen komplett egal.

    Was sie zur Wohnungsprostitutions schreiben ist richtig, allerdings wird der Freier hier erpressbar. Auch das kann zu persönlichen Tragödien führen.
  4. #93

    Schöner Vergelcih

    Zitat von neuroheaven Beitrag anzeigen
    wer jeden tag erbsensuppe isst, will irgendwann auch mal ein steak.
    Oder wer immer ein Steak isst, will auch mal Erbsensuppe. Wie der Hugh Grant!

    Wieviele % der Männer gehen den zu Prostituierten? Machen wir uns doch nichts vor - die absolute Mehrzahl.
  5. #94

    ...

    Zitat von charlybird Beitrag anzeigen
    Schweden hat gemeint hier einen modernen Weg zu müssen, und die Hurerei verboten. Ein schwedischer Geschäftsfreund hat mir allerdings erzählt, dass seitdem der Polen- und Balten-Tourismus, als auch Geschäftsreisen in diese Gegenden eine erfreuliche Zunahme erfahren haben.
    Das Problem ist nun aus dem Land, aber nicht gelöst.
    Ganz verbieten wird man die Prositution nicht können, aber man sie zumindest gesellschaftlich ächten, und genau das sollte man m.E. auch tun. Mir fällt es wirklich schwer zu akzeptieren, dass eine Frau wie diese Kyra in einer Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auftreten und von ihrem "Beruf" erzählen darf. Ich finde das einfach bigott und widerlich. Wenn meine Kinder alt genug sind, kommt die Glotze raus. Das Weltbild, das im TV mittlerweile vermittelt wird, ist erschreckend.
  6. #95

    unglücklich

    Zitat von vengeance183 Beitrag anzeigen
    Und der der arme Mann kann ja gar nicht anders. Er MUSS in den Puff gehen. Schweren Herzens schleppt er sich von schlimmen Gewissensbissen geplagt zur Prostituierten. Es ist eine lästige Pflicht, die er erledigen muss, weil er alles andere bereits probiert hat und nichts funktionierte. Es ist wirlich der allerletzte Ausweg für ihn, das letzte Mittel, bevor er... ja, was eigentlich? Eine Frau verhewaltigt? Amok läuft? Explodiert?
    Du meine Güte, da laufen in Deutschland Tausende tickende Zeitbomben rum....

    Ironie beiseite und zum Thema Schuld:
    Schuld gibt es ja eigentlich nur in der Kirche, aber wenn wir schon mal dabei sind: Schuld tragen beide, Mann und Frau. Die Frage ist: Welche Vorgeschichte rechtfertigt es, den Partner zu betrügen? - Keine, genau. Betrug ist Betrug. Somit macht sich der Mann selbst zum Buh-Mann.

    Kisses
    Veri
    der Mann wird natürlich nicht explodieren oder ähnliches, er wird aber mit seiner Situation unzufrieden und unglücklich. dann muss eine Aussprache zwischen den Ehepartnern stattfinden. wenn das nicht hilft müssen sich die Leute halt trennen, oder der Mann für immer unglücklich bleiben.
    die Frage die sich mir stellt ist, ob die Frau die Trennung dem Betrogenwerden vorzieht. offensichtlich nicht, denn sie hat ja trotz Betrug an der Ehe festgehalten (wenn ich das richtig verstanden habe). ist das nicht eine Art Rechtfertigung für den Betrug?
    übrigens nehmen auch Frauen die Dienste von Prostituierten Männern in Anspruch...aber das is ja nicht das Thema, stimmts?
  7. #96

    Vielleicht muss man bei dem Thema etwas genauer hinschauen. Ist Prostitution etwas Schlimmes?

    Zunächst will ich mich von den archaisch anmutenden Moralvorstellungen, Sex als solches sei Sünde, und eine Frau, die sexuell mit mehreren Männern aktiv ist, sei ja eine Schlampe, distanzieren. Das widerspricht meinem Glauben von der persönlichen Freiheit. Wenn Männer oder Frauen nicht monogam leben wollen, ist das ihr eigenes Ding, und da hat man sich in meinen Augen nicht moralisch einzumischen.

    Aber der Glaube von der persönlichen Freiheit schränkt die Prostitution auch wieder ein. Solange sich die Hure aussuchen kann, ob sie den Freier nimmt, solange sie nicht gezwungen wird, mit jedem Mann zu schlafen, der die nötigen Scheinchen parat hält, sehe ich die Sache relativ gelassen. Es gehört zum Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Frauen, auch "nein" sagen zu können, gerade bei so etwas Intimem wie Sexualität. Erst recht, wenn man befürchten muss, der Mann sei ein Gewalttäter und wolle tatsächlich vor allem Macht ausüben - und diese Männer gibt es auch. Nicht jede männliche Sexualität ist lediglich Machtausübung, wie Frau Schwarzer behauptet, aber man kann auch nicht leugnen, dass MANCHE Männer das durchaus so halten.

    Also wäre meine Position: Prostitution soll legal sein, wenn die Hure ihr Selbstbestimmungsrecht behält. Aber ist es realistisch, anzunehmen, dass dies im heutigen Deutschland bereits Usus sei? Dass alle Männer, die ins Bordell gehen, dieses Recht der Prostituierten respektieren, und nicht stattdessen dorthin gehen, wo die Huren das Recht nicht haben?

    Hier aber kann man keine Abstriche machen. Es kann nicht gesetzlich legal sein, eine Frau notfalls mit Gewalt zum Sex zu zwingen. Bordelle oder Straßenstriche, in denen die Frauen keine Wahl haben (z.B. weil sie verprügelt werden, wenn sie täglich nicht ausreichend viele Freier "bedienen"), müssen illegal bleiben. Und das sind vermutlich immer noch die weit überwiegenden Fälle. Würde man so etwas legitimieren wollen, könnte man auch gleich Vergewaltigung wieder entkriminalisieren. Und das kann niemand ernsthaft wollen, der bei Verstand ist.
  8. #97

    Zitat von rettungsschirm Beitrag anzeigen
    ohnehin gegen das Grundgesetz. Daneben wären die Prostituierten doch wegen Anstiftung/Beihilfe strafbar(?) Vielleicht nicht, wenn man diese (in Schweden) als Unterstützerinnen der Rechtspflege auffasst, da sie ja helfen die kriminellen Freier dranzubekommen.
    Wäre interessant das mal zu erfahren. Hier in HH St. Georg wird seit einigen Wochen sowas ähnliches durchgezogen. Die Damen stehen zwar auf der Straße rum, jeder der sie anspricht macht sich aber sofort strafbar. Also absolutes Kontaktverbot! Und die Polizei ist dann meist auch schon nicht mehr weit.
  9. #98

    Zitat von Christoph Beitrag anzeigen
    Richtig. Und diese Gesetze verstoßen gleich mehrfach gegen grundlegende Menschenrechte von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern:

    1. Verstoß gegen die Menschenwürde, weil die Sexworker bei einem Thema, das fast ausschließlich .....
    Nochmal: es scheint vergessen zu werden, dass sich das schwedische Modell einzig gegen die Freier richtet. Am Ende werden also die Freier vor dem Bundesverfassungsgericht die Frage klären müssen, ob ihnen der Staat verbieten darf für etwas zu zahlen, was an sich vollkommen legal ist. Und ob der Staat das Recht hat auf sexuellem Gebiet auf die _freie_Entscheidung_ der Beteiligten Partner Einfluß zu nehmen.

    Ich denke früher oder später wird dieser Showdown vor dem BVG stattfinden.
  10. #99

    keine Ahnung

    Zitat von charlybird Beitrag anzeigen
    man in einer lesbischen Beziehung keinen guten Sex haben ?? :-)
    erzählen Sie es uns!








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