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Mai-Kundgebung: Gewerkschaftsboss Sommer wettert gegen "gierige Eliten"

dapdSparpolitik zu Lasten der Beschäftigten, noch immer keine Finanzmarkt- und Reichensteuern: DGB-Chef Sommer hat die Bundesregierung für ihre Krisenpolitik scharf kritisiert. Auf den Mai-Kundgebungen kündigten die Gewerkschaftsvertreter für die nächsten Monate zudem harte Tarifkämpfe an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830767,00.html
  1. #50

    Die Aussagen von Herrn Sommer sind wohl wahr, was mittlerweile auch wohl von den wenigsten Bürgern abgestritten wird.

    UND DIE POLITIK SOLLTE SICH WIRKLICH ERNSTE GEDANKEN MACHEN, OB SIE NUR SCHÖN REDEN ABER WEITER SO MACHEN MÖCHTE...

    Über die letzten 20 Jahre haben Arbeitnehmer fast nur gegeben. Dadurch sind viele Firmen in Deutschland sicher stärker geworden, andere wiederum haben mit Spekulationen und Fehlinvestitionen, größere Probleme geschaffen als wir sie vor 20 Jahren hatten, aber diese Leute werden obwohl sie ( zum Teil) mit den Steuergeldern der Bürger gerettet wurden, eben immer noch nicht stärker zur Kasse gebeten.
  2. #51

    More money

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Hehe. Für mich nicht.

    Es gibt Arbeitstage, an denen meine Geschäftspartner wünschen, daß ich mir das Telefon ans Ohr klebe. Und es gibt Arbeitstage, an denen sie mich meine Arbeit machen lassen. Heute ist glücklicherweise ein Arbeitstag der zweiten Sorte, abgesehen von einigen wenigen Leuten im Ausland, welche unter sträflicher Mißachtung der von der brodelnden Arbeiterklasse mit Blut und Promille in heißen Schlachten erkämpften Errungenschaft dieses denkwürdigen Kampftages für den arbeitsfreien Sonntag einfach ins Büro gehen.

    Aber konsumieren tu ich natürlich, und das jeden Tag.
    Schließlich werd ich für meine Arbeit gut bezahlt.
    Und das Geld muß dann ja irgendwo hin.
    Dann mal viel Spaß mit dem Geld, dass Sie verdienen. Vielleicht finden Sie sich ja eines Tages wie Dagobert Duck in einem riesigen Panzerschrank wieder, allein und verlassen, bedroht von den Panzerknackern. Dann können Sie mal über den Wert der Solidarität nachdenken und den Ursprung des ersten Mai! Ich jedenfalls liebe das Leben der brodelnden Arbeitrklasse!
  3. #52

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Das wird ja immer lustiger.

    Der DGB sieht also Nichtmenschen, welche den Staat plündern.
    Außerirdische wahrscheinlich, oder Delphine, oder weiße Mäuse.

    Genau diese Argumentation ist Wasser auf die braunen Mühlen.

    Denn es ist keineswegs so, daß das Streben nach Geld ein Privileg von Monstern ist, die als Fremdkörper in die Gesellschaft dringen, und auch Eliten entstehen nicht in den Genlaboren der Romulaner, sondern sie wachsen aus der Mitte der Gesellschaft und sind dort verankert.

    Die meisten Leute versuchen, an Geld zu kommen. Der ALG2-Empfänger füllt seine Anträge aus, weil er Geld haben will, der Kamikehrer kehr Kamine, weil er Geld haben will, und der Konzernchef führt den Konzern zum Erfolg, weil er persönlich sich davon einen Gewinn verspricht. Es können noch andere Motive dazukommen - der ALG2-Empfänger schätzt vielleicht das gemütliche Leben auf dem heimischen Sofa, der Kaminkehrer freut sich vielleicht, wenn ein Kamin wieder ordentlich sauber ist, und der Konzernchef freut sich vielleicht, wenn seine Produkte die besten und beliebtesten sind und ihm gelungen ist, mit dem Gewinn auch die Arbeitsplätze zu sichern. Gemeinsam ist allen das Streben nach Geld, und das hat in unterschiedlichem Ausmaß Erfolg.

    Die Linken treffen sich mit den übelsten Rechten in der Darstellung, Leute auszugrenzen, denen gelingt, was die meisten versuchen. Aus Menschen, die genau wie die meisten anderen nach Geld streben, werden, sobald das gelingt, Gegner oder gar Feinde, die es zu schröpfen oder gar zu bekämpfen gilt.

    Viel klüger wäre, ehrlich zum gemeinsamen Interesse zu stehen, nämlich zum Wunsch nach Geld, und denen nachzueifern, denen offenbar gelingt, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Statt dessen stellen die Dummenfänger es dar, als könne dies gar keinem Menschen gelingen, sondern nur irgendwelchen Monstern, und wenn anfang Mai die Dummheit Blüten treibt, bilden sich einige sogar ein, indem man diesen eingebildeten Monstern verbietet, Geld zu haben, sorge man automatisch dafür, daß es den übrigen Menschen besser geht.

    Dieser Irrtum hat schon viel Leid angerichtet und viel Glück verhindert.
    Eine katastrophal falsche Analyse der Lage. Können sie belegen, dass viel Glück verhindert wurde? Und nicht immer von sich auf andere schliessen. Die Menschen sind sehr verschieden und nicht alle gieren nach dem Geld.
  4. #53

    Nichtmenschen

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    Doch! Es sind Nicht-Menschen, die den Staat und uns alle plündern.
    Bevor ich mir den Rest Ihres Beitrags antue:

    Nennen Sie doch mal konkret einen solchen Nichtmenschen.
  5. #54

    brodenld

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    Ich jedenfalls liebe das Leben der brodelnden Arbeitrklasse!
    Ich auch. Mein Leben wäre viel weniger angenehm, wenn diese Leute nicht alle nach Geld gieren würden, auch nach meinem Geld.

    Genau das motiviert sie ja, mein Leben zu verschönern.
  6. #55

    Gier nach Geld

    Zitat von doooomed Beitrag anzeigen
    Die Menschen sind sehr verschieden und nicht alle gieren nach dem Geld.
    Da haben Sie Recht.

    Manche haben es einfach. Denen ist die Gier fremd. Was sie brauchen, ist da.

    Manche wollen es nicht, entweder weil sie nicht begreifen, wie sehr der Besutz von Geld ihr Lage verbessern würde, oder weil sie tatsächlich Askese lieben und sich mit ihrer Tonne wirklich wohl fühlen.

    Der Irrtum, man müssen den eingebildeten Monstern das den Besitz verbieten, und schon werde es anderen Menschen besser gehen, hat übrigens tatsächlich viel Leid erzeugt und Glück verhindert. Man muß dazu gar nicht Hitlers Neid auf die Juden bemühen. Man kann im Kleinen und im Großen beobachten, wie Entscheidungen darauf ausgerichtet sind, diesen Neid zu vermeiden, und damit andere Aspekte, zum Beipiel einen großen beiderseitigen Gewinn, in den Hindergrund treten. Dort geht Glück verloren.
  7. #56

    Volkes Vertretung

    Zitat von barzussek Beitrag anzeigen
    Es gibt Menschen die können nicht verstehen das sich auch
    Gewerkschafter Spitzenpositionen erarbeiten können und
    anständig dafür bezahlt gehören.Es steht Jeden frei zu versuchen dort hin zu kommen,allerdings darf man keine
    Pfeife sein wie so mancher "Kommentator"

    Es gibt ein grundlegendes Problem in unserer Demokratie und auch in der der Gewerkschaften. Dieses Problem heißt „Berufspolitiker“ bezw. „Funktionär“ als Beruf. Wie ist es möglich, das politische Vertreten anderer Menschen als Beruf zu sehen und zu ergreifen? Man kann als Volks-, Parteien-, Betriebsrats- oder Gewerkschaftsvertreter überhaupt gewählt werden, aber man kann doch daraus keinen Beruf machen. Denn das würde bedeuten, die Wähler solcher Vertreter hätten keine andere Möglichkeit, als diese selbsternannten „Vertreter“ zu wählen. Und wirklich ist es genauso: Ist man erst mal in diesem „Beruf“ von seinen „Berufskollegen“ akzeptiert – und das wiederum bedeutet, man tanzt nach und mit ihrer Pfeife -, darf der „Berufsvolksvertreter“ sich für den Rest seines Lebens dieses Berufes mit allen Pfründen erfreuen.
    Die Grünen hatten mal eine Lösung: Rotation! 4 Jahre und Ende! Und sage mir keiner, wir bräuchten die Berufsvolksvertreter als Fachleute. Seit der „Panorama“-Sendung wissen wir, was davon zu halten ist...
  8. #57

    Geldverdienen und Geldhaben ist nicht per se unanständig

    ...und hier liegt der Denkfehler der Gewerkschaften und der Linken.

    irgendwann wird die Verteilerei mit einer Verteilermaschinerie (=Staat) zusammenbrechen, bis alle die Hand aufhalten und keiner mehr morgens aufsteht, um das Geld zu erwirtschaften, damit es verteilt werden kann.

    Das ist z. T. heute schon der Fall, wenn man sich komisch vorkommt, morgens zur Arbeit zu gehen, während gleichzeitig der Transferempfänger sich noch dreimal herumdreht.

    Seltsam, dass ausgerechnet Deutschland das nicht erkennt, wo doch schon ein deutscher Arbeiter- und Bauernstaat mit diesem System untergegangen ist.

    Die wirklich Reichen werden einen Weg finden, ihr Geld ins Ausland zu bringen. Es wird den Mittelstand treffen, der irgendwann auch die Hände in den Schoß legt bei immer mehr Steuern und Abgaben.
  9. #58

    Selber

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Bevor ich mir den Rest Ihres Beitrags antue:

    Nennen Sie doch mal konkret einen solchen Nichtmenschen.
    Soll ich bei Ihnen anfangen?...
  10. #59

    Bemerkung

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Ich auch. Mein Leben wäre viel weniger angenehm, wenn diese Leute nicht alle nach Geld gieren würden, auch nach meinem Geld.

    Genau das motiviert sie ja, mein Leben zu verschönern.
    Dann halten Sie es mal g u t fest, Ihr Geld! Übrigens: Geplündert werden Sie gerade von anderen "Reichen" - Sie merken es nur noch nicht...








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