dapdSparpolitik zu Lasten der Beschäftigten, noch immer keine Finanzmarkt- und Reichensteuern: DGB-Chef Sommer hat die Bundesregierung für ihre Krisenpolitik scharf kritisiert. Auf den Mai-Kundgebungen kündigten die Gewerkschaftsvertreter für die nächsten Monate zudem harte Tarifkämpfe an.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830767,00.html
Ich will, ich will, ich will........................!
Irgendwie erinnert mich die Gewerkschaftsrethorik an die von kleinen Kindern.
Zum einen fordern sie einen realitätsfernen gesetzlichen Stundenlohn von 8,50 Euro. Obwohl ihnen klar sein sollte, dass die Kandidaten ohne Schul- und Berufsausbildung damit klar für ihre Hiwidienste übervorteilt wären. Zum anderen haben die Gewerkschaftsfunktionäre vor 10 Jahren im Bundestag den Hartz-Orgien zugestimmt, und damit den prekären Jobverhältnissen erst systematisch den Weg geebnet.
Kurzum. Eine konsequente, verlogene Lobbyistenvereinigung.
Die armseelige Beteiligung an den Veranstaltungen kann man nur als Indiz für die Enttarnung dieser mehrzüngigen Lobbisten werten.
Leider ist die Kritik an der Bundesregierung hinsichtlich der fehlenden Finanzmarktreformen und der fehlenden Transaktionssteuer berechtigt.
Persönich gehe ich davon aus, dass die Verhinderungspartei FDP nach der NRW-Wahl geschmeidiger werden wird.
Deutschland braucht eine Lohnpolitik nach Maßstäben von sozialer Gerechtigkeit und Vernunft - keine Lohn-Preis-Spirale. Es ist Wahnsinn, Unternehmensgewinne an die Arbeiter verteilen zu wollen - richtiger sind höhere Gewinnsteuern. Übrigens: ein BGE kann das Ende der tarifpolitischen Gewerkschaften bedeuten (es gibt dann aber noch Betriebsräte und Arbeitervereinigungen). (imho)
Der Staat steuert das System. Wenn der Staat, also im Grunde genommen wir, eine Gesellschaft führt, indem er vor allem Reiche, Eliten und die oberen 10.000 bevorzugt, müsssen diese dann auch den "Sozial-Spaß" "bezahlen".
Genauso könnte man diese Gruppe beschneiden und den sozial niederen Kasten ermöglichen ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen, und somit zu Leistungsträgern zu befördern.
Die Summe bleibt gleich.
ein Link zu einer Semesterarbeit, "proudly presented by" Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.
Na, da kann man ja gleich den Hund(t) fragen, was er von Katzen hält. ;-)
Im übrigen: Es ist sicherlich nicht die vornehmste Aufgabe der Gewerkschaften, der Wirtschaft nach dem Munde zu reden, sondern dafür Sorge zu tragen, dass bei Ihren Mitgliedern (Arbeitnehmern) auch etwas davon ankommt!
na, das ist ja jetzt eine echt peinliche Reaktion. Sie sind ja total auf dem Ideologie-Trip. Ich geb's auf mit Ihnen, hat keinen Sinn. Sie finden übrigens auch bei der Böckler-Stiftung Dinge zu dem Thema. Aber danach müssen Sie jetzt selbst suchen, mir ist für Ihre Verbohrtheit nun die Zeit zu schade
Wolfgang Lieb von den NachDenkSeiten – Die kritische Website
Selbst Finanzminister Schäuble hat sozusagen regierungsoffiziell eingeräumt, dass die derzeitige Schuldenkrise eine unmittelbare Folge der Finanzkrise ist. In einem Beitrag für die FTD räumte er ein, dass die krisenbedingten Nettokosten der Unterstützung des Finanzsektors durch die G20-Länder vom Internationalen Währungsfonds auf 905 Milliarden Dollar geschätzt werden.
Zusammen mit den durch die Finanzkrise erforderlichen Konjunkturimpulsen erhöhte sich dadurch die Staatsverschuldung der Eurozone dramatisch. Deutschland hatte 2008 noch einen Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt von 66% und jetzt – trotz Steuermehreinnahmen und der bei der Hypo Real Estate (HRE) plötzlich gefundenen 55 Milliarden – von über 80 %.
Aber das stand wohl nicht in der BILD-Zeitung!
Sie sehen zuviel Trashfernsehen!Ja, das ist Spaß... wir finanzieren damit Chips und Cola für rülpsende Menschen, die vor ihren Flatscreens Talkshows anschauen.
Da gibt es verschiedene Darstellungen, allen ist gemein, dass sie ein entscheidendes „Detail“ vergessen. Es wird nämlich nie erwähnt, dass dieser Anteil der Bevölkerung ebenfalls einen überproportionalen Anteil am Gesamteinkommen erzielt.Das glauben Sie nicht im Ernst... nun echt im Ernst: Sie wissen wohl, dass 40% der untersten Einkommen garkeine Steuern zahlen und die 0,1% der Besterverdiener 10%... Träumen Sie Ihre Umverteilungsphantasien aus
Bei Westerwelle hat sich das mal so angehört: „Fünfzig Prozent der Bevölkerung tragen 94 % der Steuerlast.“ Dass diese oberen fünfzig Prozent der Bevölkerung 82 % des Gesamteinkommens beziehen, hat er natürlich zu erwähnen „vergessen“.
Sie verdrehen doch hier absichtlich und böswillig die Begriffsbedeutungen.
Der Wunsch nach angemessener Bezahlung geleisteter Arbeit ist ganz sicher nicht mit der "Gier der Eliten" gemeint, ganz im Gegenteil. Ebensowenig wenden die Gwerkschaften sich damit gegen das Leistungsprinzip oder die soziale Marktwirtschaft, wie Sie hier krampfhaft zu suggerieren versuchen. Das sind doch nichts als billige Klischees und Unterstellungen, die Sie hier auftischen.
Um in Ihrem Bild von der Friseurin zu bleiben:
Kritikwürdige "Gier" wäre es z.B., wenn der Besitzer der Friseuladenkette, seinen Angestellten mit Entlassung droht, falls sie z.B. tarifliche Bezahlung, Beachtung der Arbeitnehmerrechte oder die Gründung von Betriebsräten verlangen, um so die Lohnkosten zugunsten seines Gewinnes zu drücken.
Nein, ich zeige die Absurdität von Sommers Parolen.
Er ist es, der den Wunsch nach Einkommen mal Gier nennt und mal nicht.
Systematisch lenkt er damit von zwei Dingen ab: Erstens ist der Wunsch, mehr Geld zu verdienen, nicht schlimmes, und zwar unabhängig davon, wie hoch das Einkommen gerade ist. Und zweitens kann jeder selbst etwas dafür tun, sein Einkommen zu steigern. Weder der Milliardär, der seinen Rang auf der Forbes-Liste verbessern will, noch die alleinerziehende Mutter, die sich gern mal ein Paar neue Schuhe leisten will, müssen ihre Lage als schicksalhaft zementiert betrachten. Beide können etwas dafür tun, sie zu verbessern, und das beschränkt sich nicht auf den Ruf nach staatlichen Eingriffen.
Sie haben völlig recht. Meiner Meinung nach ist heute die Hauptaufgabe der Gewerkschaften die Eindämmung und die der Zeit- und Leiharbeit, sowie gleiche Entlohnung bei gleicher Arbeit.
Als ebenso wichtig sehe ich die Begrenzung der Alimentierung des Beamtenheeres durch die Arbeitnehmer. Das ist so nicht länger hinzunehmen. Ein erster Schritt wäre die Bürgerversicherung (ohne Vergünstigungen der Beamten durch ihren Dienstherrn durch die Hintertür).
Man muss allerdings auch den Vorwurf machen, dass die Gewerkschaften generell nicht ausreichend Unterstützung bekommen. Der Mitgliederzahl ist viel zu gering.