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Mai-Kundgebung: Gewerkschaftsboss Sommer wettert gegen "gierige Eliten"

dapdSparpolitik zu Lasten der Beschäftigten, noch immer keine Finanzmarkt- und Reichensteuern: DGB-Chef Sommer hat die Bundesregierung für ihre Krisenpolitik scharf kritisiert. Auf den Mai-Kundgebungen kündigten die Gewerkschaftsvertreter für die nächsten Monate zudem harte Tarifkämpfe an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830767,00.html
  1. #120

    und wohin ?

    Zitat von oups007 Beitrag anzeigen
    Die gierigen Eliten sollten möglichst schnell das Land verlassen....dann bestünde immerhin die Chance, den zweiten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden entstehen zu lassen....
    und wohin ? am b esten in die schweiz..............
  2. #121

    verlogen und verbogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sparpolitik zu Lasten der Beschäftigten, noch immer keine Finanzmarkt- und Reichensteuern: DGB-Chef Sommer hat die Bundesregierung für ihre Krisenpolitik scharf kritisiert. Auf den Mai-Kundgebungen kündigten die Gewerkschaftsvertreter für die nächsten Monate zudem harte Tarifkämpfe an.

    Mai-Kundgebungen: Gewerkschaften attackieren "gierige Eliten" - SPIEGEL ONLINE
    Ich will, ich will, ich will........................!

    Irgendwie erinnert mich die Gewerkschaftsrethorik an die von kleinen Kindern.

    Zum einen fordern sie einen realitätsfernen gesetzlichen Stundenlohn von 8,50 Euro. Obwohl ihnen klar sein sollte, dass die Kandidaten ohne Schul- und Berufsausbildung damit klar für ihre Hiwidienste übervorteilt wären. Zum anderen haben die Gewerkschaftsfunktionäre vor 10 Jahren im Bundestag den Hartz-Orgien zugestimmt, und damit den prekären Jobverhältnissen erst systematisch den Weg geebnet.

    Kurzum. Eine konsequente, verlogene Lobbyistenvereinigung.

    Die armseelige Beteiligung an den Veranstaltungen kann man nur als Indiz für die Enttarnung dieser mehrzüngigen Lobbisten werten.

    Leider ist die Kritik an der Bundesregierung hinsichtlich der fehlenden Finanzmarktreformen und der fehlenden Transaktionssteuer berechtigt.

    Persönich gehe ich davon aus, dass die Verhinderungspartei FDP nach der NRW-Wahl geschmeidiger werden wird.
  3. #122

    Die nerven, die Gewerkschaften

    Deutschland braucht eine Lohnpolitik nach Maßstäben von sozialer Gerechtigkeit und Vernunft - keine Lohn-Preis-Spirale. Es ist Wahnsinn, Unternehmensgewinne an die Arbeiter verteilen zu wollen - richtiger sind höhere Gewinnsteuern. Übrigens: ein BGE kann das Ende der tarifpolitischen Gewerkschaften bedeuten (es gibt dann aber noch Betriebsräte und Arbeitervereinigungen). (imho)
  4. #123

    Der Staat sollte steuern und regeln, nicht Mr. Reich

    Zitat von netsracc Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, dass Herr Sommer das durcheinandergebracht hat. Die "Reichen", "Besserverdienenden", "Leistungsträger" - also all die, über die Herr Sommer so schimpft - sind diejenigen, die den ganzen Sozial-Spaß mit ihren exorbitanten Steuerzahlungen finanzieren.
    Der Staat steuert das System. Wenn der Staat, also im Grunde genommen wir, eine Gesellschaft führt, indem er vor allem Reiche, Eliten und die oberen 10.000 bevorzugt, müsssen diese dann auch den "Sozial-Spaß" "bezahlen".
    Genauso könnte man diese Gruppe beschneiden und den sozial niederen Kasten ermöglichen ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen, und somit zu Leistungsträgern zu befördern.
    Die Summe bleibt gleich.
  5. #124

    Immerhin ...

    Zitat von netsracc Beitrag anzeigen
    Da Sie heute Ihren 1. Mai feiern mache ich das sogar... obwohl sogar Sie das ohne Probleme selber ergoogeln könnten (insider - outsider - gewerkschaften). Jeder Erstsemester weiss das, drum für Sie auch eine ganz normale Semesterarbeit aus dem Netz:
    http://www.diw.de/sixcms/detail.php/40498
    ein Link zu einer Semesterarbeit, "proudly presented by" Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.
    Na, da kann man ja gleich den Hund(t) fragen, was er von Katzen hält. ;-)

    Im übrigen: Es ist sicherlich nicht die vornehmste Aufgabe der Gewerkschaften, der Wirtschaft nach dem Munde zu reden, sondern dafür Sorge zu tragen, dass bei Ihren Mitgliedern (Arbeitnehmern) auch etwas davon ankommt!
  6. #125

    ideologisch verbohrt

    Zitat von wiseguyno1 Beitrag anzeigen
    ein Link zu einer Semesterarbeit, "proudly presented by" Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung.
    Na, da kann man ja gleich den Hund(t) fragen, was er von Katzen hält. ;-)

    Im übrigen: Es ist sicherlich nicht die vornehmste Aufgabe der Gewerkschaften, der Wirtschaft nach dem Munde zu reden, sondern dafür Sorge zu tragen, dass bei Ihren Mitgliedern (Arbeitnehmern) auch etwas davon ankommt!
    na, das ist ja jetzt eine echt peinliche Reaktion. Sie sind ja total auf dem Ideologie-Trip. Ich geb's auf mit Ihnen, hat keinen Sinn. Sie finden übrigens auch bei der Böckler-Stiftung Dinge zu dem Thema. Aber danach müssen Sie jetzt selbst suchen, mir ist für Ihre Verbohrtheit nun die Zeit zu schade
  7. #126

    Dramatische Wissenslücken

    Zitat von netsracc Beitrag anzeigen
    Nonsens, schauen Sie sich die Entwicklung der Staatsschulden seit den 70er Jahren an... Die Banken haben damit reichlich wenig zu tun, sondern die Milliareden die wir für Müßiggänger ausgeben.
    Wolfgang Lieb von den NachDenkSeiten – Die kritische Website

    Selbst Finanzminister Schäuble hat sozusagen regierungsoffiziell eingeräumt, dass die derzeitige Schuldenkrise eine unmittelbare Folge der Finanzkrise ist. In einem Beitrag für die FTD räumte er ein, dass die krisenbedingten Nettokosten der Unterstützung des Finanzsektors durch die G20-Länder vom Internationalen Währungsfonds auf 905 Milliarden Dollar geschätzt werden.

    Zusammen mit den durch die Finanzkrise erforderlichen Konjunkturimpulsen erhöhte sich dadurch die Staatsverschuldung der Eurozone dramatisch. Deutschland hatte 2008 noch einen Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt von 66% und jetzt – trotz Steuermehreinnahmen und der bei der Hypo Real Estate (HRE) plötzlich gefundenen 55 Milliarden – von über 80 %.


    Aber das stand wohl nicht in der BILD-Zeitung!

    Ja, das ist Spaß... wir finanzieren damit Chips und Cola für rülpsende Menschen, die vor ihren Flatscreens Talkshows anschauen.
    Sie sehen zuviel Trashfernsehen!

    Das glauben Sie nicht im Ernst... nun echt im Ernst: Sie wissen wohl, dass 40% der untersten Einkommen garkeine Steuern zahlen und die 0,1% der Besterverdiener 10%... Träumen Sie Ihre Umverteilungsphantasien aus
    Da gibt es verschiedene Darstellungen, allen ist gemein, dass sie ein entscheidendes „Detail“ vergessen. Es wird nämlich nie erwähnt, dass dieser Anteil der Bevölkerung ebenfalls einen überproportionalen Anteil am Gesamteinkommen erzielt.

    Bei Westerwelle hat sich das mal so angehört: „Fünfzig Prozent der Bevölkerung tragen 94 % der Steuerlast.“ Dass diese oberen fünfzig Prozent der Bevölkerung 82 % des Gesamteinkommens beziehen, hat er natürlich zu erwähnen „vergessen“.
  8. #127

    Begriffsverdrehung

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Da haben Sie völlig Recht.

    Das schöne ist: Hierfür ist gar nicht nötig, daß irgendjemand solidarisch sein will. Gier und Gutes wirken wunderbar zusammen.

    Ich muß nicht darüber nachdenken, ob die Friseurin ihren Job braucht. Ich muß nur bereit sein, für gutes Aussehen Geld zu bezahlen, auch ein gutes Trinkgeld, wenn ich zufrieden bin. Ich freue mich über denn Wunsch der Friseurin, Geld zu verdienen, auch wenn Herr Sommer das "Gier" nennt, denn die Gier der Friseurin sorgt für mein gutes Aussehen. Umgekehrt hängt sie davon ab, daß ich gut bezahlt worden bin, und das liegt neben meiner guten Arbeit daran, daß ich selbst darauf achte, für diese Arbeit einen möglichst guten Gegenwert in Geld zu bekommen - auch dies eine Eigenschaft, die Sommer für "Gier" erklärt, auch wenn er sie eher bei Außerirdischen vermutet, jedenfalls bei irgendwelchen Wesen, die er als das Gegenteil von Menschen darstellt. Für ihn macht die Gier die Friseurin zum Monster; ich sehe das gelassener und freue mich über den Haarschnitt.(..)
    Sie verdrehen doch hier absichtlich und böswillig die Begriffsbedeutungen.
    Der Wunsch nach angemessener Bezahlung geleisteter Arbeit ist ganz sicher nicht mit der "Gier der Eliten" gemeint, ganz im Gegenteil. Ebensowenig wenden die Gwerkschaften sich damit gegen das Leistungsprinzip oder die soziale Marktwirtschaft, wie Sie hier krampfhaft zu suggerieren versuchen. Das sind doch nichts als billige Klischees und Unterstellungen, die Sie hier auftischen.
    Um in Ihrem Bild von der Friseurin zu bleiben:
    Kritikwürdige "Gier" wäre es z.B., wenn der Besitzer der Friseuladenkette, seinen Angestellten mit Entlassung droht, falls sie z.B. tarifliche Bezahlung, Beachtung der Arbeitnehmerrechte oder die Gründung von Betriebsräten verlangen, um so die Lohnkosten zugunsten seines Gewinnes zu drücken.
  9. #128

    Zitat von OWL-Dirk Beitrag anzeigen
    Sie verdrehen doch hier absichtlich und böswillig die Begriffsbedeutungen.
    Nein, ich zeige die Absurdität von Sommers Parolen.

    Er ist es, der den Wunsch nach Einkommen mal Gier nennt und mal nicht.

    Systematisch lenkt er damit von zwei Dingen ab: Erstens ist der Wunsch, mehr Geld zu verdienen, nicht schlimmes, und zwar unabhängig davon, wie hoch das Einkommen gerade ist. Und zweitens kann jeder selbst etwas dafür tun, sein Einkommen zu steigern. Weder der Milliardär, der seinen Rang auf der Forbes-Liste verbessern will, noch die alleinerziehende Mutter, die sich gern mal ein Paar neue Schuhe leisten will, müssen ihre Lage als schicksalhaft zementiert betrachten. Beide können etwas dafür tun, sie zu verbessern, und das beschränkt sich nicht auf den Ruf nach staatlichen Eingriffen.
  10. #129

    #21

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Der brave Mann sollte lieber gegen die Verschwendungssucht des Beamtenadels wettern
    Sie haben völlig recht. Meiner Meinung nach ist heute die Hauptaufgabe der Gewerkschaften die Eindämmung und die der Zeit- und Leiharbeit, sowie gleiche Entlohnung bei gleicher Arbeit.

    Als ebenso wichtig sehe ich die Begrenzung der Alimentierung des Beamtenheeres durch die Arbeitnehmer. Das ist so nicht länger hinzunehmen. Ein erster Schritt wäre die Bürgerversicherung (ohne Vergünstigungen der Beamten durch ihren Dienstherrn durch die Hintertür).

    Man muss allerdings auch den Vorwurf machen, dass die Gewerkschaften generell nicht ausreichend Unterstützung bekommen. Der Mitgliederzahl ist viel zu gering.








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