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Mahnung*der Vorfahren: Wegsteine in Nordjapan warnten vor Tsunamis

Verpuffte Mahnungen: Im Norden Japans stehen vielerorts Steine, die vor Tsunamis warnen. Es sind Jahrhunderte alte*Gravuren der Vorfahren. Dass*sie ignoriert wurden, überrascht Experten nicht - Erinnerungen an Katastrophen verblassen nach drei Generationen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...756622,00.html
  1. #90

    ...

    Zitat von burninghands Beitrag anzeigen
    dann sollten sie die Warnungen der Vorfahren schon beachten.
    Ist ihnen nie die Idee gekommen, dass bei Anzeichen von INtelligenz die geeignete Massnahme wäre, einfach woanders zum Leben hinzugehen, anstatt solch einen Aufwand zu betreiben?
  2. #91

    ...

    Zitat von B.C. Beitrag anzeigen
    Ich glaub da haben sie sich selbst ein Ei gelegt, in der Legende steht ganz klar das die Angaben in Meter sind.
    In der Tat! Ich nehme alles zurück. Danke für den Hinweis!

    Zitat von B.C. Beitrag anzeigen
    Wie kommen sie auf Fuß?
    US-Regierungsseite (gov-Domain) und Amis benutzen i.d.R. Fuß. Punkt statt Komma wies ebenfalls auf ein nichtmetrisches Maß hin und 85-m- bzw. sogar 90-m-Wellen (für 1741) erschienen mir unwahrscheinlich hoch. Ja, ich gehe in mich.
  3. #92

    Nix Titel

    Zitat von titeroy Beitrag anzeigen
    Bitte lies mal:
    Alan Weisman, Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde. Piper, München 2007, ISBN 978-3492051323 (deutsche Ausgabe)

    In Wikipedia wird das Buch hier besprochen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welt_ohne_uns
    Nach 1000 Jahren wuerde man auch von unserer Zivilisation kaum noch etwas finden, dessen Herkunft einen zweifelsfrei kuenstlichen Charakter hat.
    Doch, würde man. Sogar eine ganze Menge. eine x-beliebige Spielkonsole ließe sich wohl noch in tausenden von Jahren ausgraben. Das Super Nintendo wird wohl länger halten als jede Pyramide. Und das gilt für viele Dinge. Stühle, Monitore, Radios, Handies. Alles wird erhalten bleiben und "ewig" bestehen. Auch die Häuser fallen nicht so lustig zusammen wie in dieser N24 Serie. Auch die werden eine ganze Weile bestehen und ihre Reste wird man wie eine Römersiedlung aus der Erde graben können. Darüber hinaus gibt es ja auch noch Mt. Rushmore, die Überreste von uns auf Mars und Mond (und da kommt sicher noch so einiges dazu) und der Weltraummüll der so zahlreich ist dass er nicht morgen einfach verschwindet.
    Auf der anderen Seite, wird trotzdem viel "verschwinden". Und es ist alles andere als unwahrscheinlich dass es bereits einige Hochkulturen auf der Stufe der Römer gab. Was vor 12.000 jahren und mehr war ist wirklich sehr, sehr schwierig zu rekonstruieren. Selbst ganze Pyramiden könnten da locker verschwinden, in dem einfach jemand auf die Idee kommt sie als Baumaterial zu verwenden, wenn sie nicht anderweitig zerstört wird. Eine Zivilisation auf unserer Stufe allerdings, hätte wirklich so erhebliche Spuren hinterlassen, dass sie gefunden worden wäre.
  4. #93

    Kultur ist was anderes

    Zitat von SethSteiner Beitrag anzeigen
    Doch, würde man. Sogar eine ganze Menge. eine x-beliebige Spielkonsole ließe sich wohl noch in tausenden von Jahren ausgraben. Das Super Nintendo wird wohl länger halten als jede Pyramide. Und das gilt für viele Dinge. Stühle, Monitore, Radios, Handies. Alles wird erhalten bleiben und "ewig" bestehen......
    Ziemlicher Unsinn - Plastik wird recht schnell spöde und zerfällt in 10-20 Jahren schon in Bruckstücke - nach 100 jahren haben sie letztlich da feinen "Plastikstaub" - der ist zwar noch da - aber erfüllt weder zweck noch ist deren Zweck erkennbar!
    Die Einzigen Dinge die länger leben sind Steine und Metalle - alle natürlichen Stoffe und Plastik wird definitiv in 1000 Jahren nicht mehr in einer erkennbaren Form vorliegen!

    Und ihr Supernintendo wird in wenigen Jahren schlicht schonamal Müll sein - unsere Technoglie die Programme auf Datenträger zu schreiben ist schlichtweg schon jetzt kaum noch nachvollziehbar - alte Aufzeichnungsverfahren haben schlicht heute keine "Auslesgeräte" mehr!

    Unsere Stahl/Beton häuser werden wohl weniger lange halten als die Häuser die unsere Vorfahren bauten - die fallen ja schon bei bauende zusammen oft weil es schlicht eine marode billigbautechnik ist!

    Es ist vielleicht übertreiben zu sagen das "Nichts" mehr zu finden sein wird - aber es wird schlichtweg einfach Müll oder nicht erkennbares mehr sein! Dort wo Städte aufgegeben wurden holt sich die Natur blitzschnell in wenigen Jahrzehnten das "Land zurück" - das wird so schnell zugewachsen das alles unter einer Dicken Schicht von Planzen und später Humus etc. verschwindet!

    Steine wird man sicherlich lange finden - aber unsere Häuser sind ja nicht aus Stein, sondern billigst Beton - der sich selber zersetzt im Laufe der Jahre - und unser Stahl rostet was der Teufel herhält ... der ist noch nicht mal so stabil wie die Kupferwerkzeuge der Ägypter!

    Nach 1000 Jahren wird das einfach alles ohne Menschen unter einem riesigen Berg von Planzen -Erde, Humus verschwunden sein - finden tun wir nur das wo aussergewöhnliche Umstände etwas "an der Erdoberfläche gelassen hat" und wo keine Naturkatastrophen hat alles verschwinden lassen!

    Und Hochkultur ist nicht "Handys" - das ist nur ein Technologisches Produkt - sowas zählt unter Tech.Zivilisation - aber "Kultur" ist was grundlegend anderes - beruht auf dem "Konsens/Nicht Konsens" der Gesellschaft - und muss sich schlicht nicht in Gimmicks von Technologie äussern!
  5. #94

    Bleibt uns bloss vom Hals

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Ist ihnen nie die Idee gekommen, dass bei Anzeichen von INtelligenz die geeignete Massnahme wäre, einfach woanders zum Leben hinzugehen, anstatt solch einen Aufwand zu betreiben?
    Eine sinnlose Handlung , weil jeder Ort auf der Erde ein gewisses Gefahrenpotential hat. Man kann schlichtweg egal wo man ist nur dieses Potential durch entsprechende Verwendung seiner Resourcen mindern - wobei letztlich jeder Aufwand gerechtfertigt ist!

    Und anderswo hingehen auf einem Planeten wo jedermann eifersüchtig über die paar qkm Land die er ergattert hat wacht? Ob es um Inselbewohner geht deren Land absäuft oder um Migranten wo in ihren Ursprungsländern schlicht kein Überleben möglich ist - der Streit um "Bleibt uns bloss vom Hals ist doch allgegenwärtig"!
  6. #95

    Der GAU ist ein durch Wirtschaftsysteme gemachtes Unglück

    Zitat von Huuhbär Beitrag anzeigen
    Angesichts der Katastrophe in Japan, dem Fall Guttenberg und dem Artikel stelle ich parallelen mit ungeheuerlichen Gemeinsamkeiten fest und zwar beim Thema Wissenschaft. Ihr Zeitalter scheint am Ende, und zwar dahingehend das äußere Gebäude dieses Kulturkraftwerks wie auch seinen inneren Kern betreffend. Soweit ich schon durchgestiegen bin ist, der Wissenschaftsbetrieb geprägt von der Massenuniversität, von zu umfangreichen Aufgabenstellungen bei Doktorarbeiten, stupidem Ranking, fachfremden Eintreiben von Drittmitteln, Erreichen von Veröffentlichungs- und Zitier-Maxima, Kampf um armselige Lehraufträge für Privatdozenten und Auseinandersetzungen mit einem Behörden-Moloch.

    Die Kernschmelze der wissenschaftstheoretischen Maßstäbe im Inzuchtbereich der Kapitalbereitsteller der oberen fundamentalistischen Wissenschaft ist seit langem im Gange, bei inzwischen verminderter Strahlung. Gibt das den oberen Entscheidungsträgern und den Medien eigentlich nicht zu denken?

    Von daher verwundert mich die Aussage nicht, dass nach der 3. Generation alles verblast sein muss! Das Katastrophenproblem ist demnach also wieder einmal bequem weiter geschoben worden. Selbstverständlich immer schön auf den 08/15 Menschen, der sich durch den Anspruch der maßlosen Gier nach mehr und immer mehr Geld und Besitz anstecken lies? Eine menschliche universelle Ordnung müsste eigentlich gekennzeichnet sein von Verantwortung und Achtung für zukünftige Generationen. So wie die Steine oder andere Lebensweisheiten dies auch Aussagen.

    Dass was seit längerem die Wissenschaft mit der Wirtschaft und die Wirtschaft mit der Wissenschaft betreibt kann nur im langfristigen selbstgebastelten Untergang enden.
    Dieses Problem ist nicht national sonder international wie gefährliche Radioaktivität sich nicht an Grenzen hält. Diesem Treiben muss weltweit Einhalt geboten werden solange noch die Zeit zur Verfügung steht.
    Ach, die Wissenschaft wird es immer geben solange es Menschen gibt - beides bedingt sich schlichtweg - ohne diese weder "täglich Brot" noch irgendein fortbeweungsmittel!

    Das Problem ist nicht die Wissenschaft - sondern Politik und Wirtschaft! Ein System was darauf abgestellt ist ein maximum an persönlichem Resourcenbesitz und Macht als "Ideal" darzustellen hat schlicht immer nur eine begrenzte Haltbarkeitsdauer - da es seine Resourcen nicht für die "Lebensverlängerung" aller, sondern nur weniger verwendet!

    Wissenschaft mißt die Realität , und beschreibt letztlich nur was man machen "Könnte" - aber keinesfalls muss man alles machen - noch muss man der Wissenschaft daran eine Schuld zusprechen!

    Das bei Tsunamis Menschen sterben - das ist schlicht den Aktienmärkten zuzuschieben - Anstelle das "Geld" und die Resourcen in entsprechende Flutmauern und Brechern zu investieren werden hier die persönlichen Reichtümer von wenigen gefördert - nicht sehr klug auf Lange Zeit!

    Und die Gigantomanie der Energiekonzerne folgt ebenso diesem Schema - natürlich kann man auch Atomare Energieerzeuger bauen die überhaupt keine "Kernschmelze" erleben können - es ist ausschließlich die Rendite die solche "kleinstwerke" unrentabel macht - der GAU ist ein ausschließlich von den "Kapitalmärkten" gemachtes Problem ... nicht der der Wissenschaft!
  7. #96

    Technik kann nicht die Struktur des Universums beeinflussen

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Warum so lange Zeit? Die Technik wird sicherlich Mittel und Wege finden durch Transmutation die ach so gefährlichen Isotope in ungefährliche zu ändern. Und dann brauchen wir keine 10.000 Jahre.

    Und falls es einen Rückschritt geben sollte, werden sicherlich keine Tiefbohrungen in Endlager geführt. Und falls doch? Dann juckt der Strahlentod in einer rückentwickelten Gesellschaft keinen Menschen, da die Leute eh zuvor an Infektionskrankheiten sterben werden....
    Ähm, mit Technik können sie keine Naturgesetze ändern!
    Und Isotope sind schlicht deshalb so gefährlich weil die "schwache Wechselwirkung" jedes Atom "altern läßt" durch zerfall in anderen Isotope!
    An diesem Vorgang können wir schlicht nichts ändern - wir haben da keine "Kräfte" für die irgendwo da angreifen könnten!
    Und eine der notwendigen Fähigkeiten den naturlichen Zerfallsweg nachzuverfolgen bedingen Energiemengen die denen in gigantischen Sternen und Novas entsprechen - schlichtweg Unsinn sowas auf einem Planeten durchführen zu wollen!

    Solche Überlegungen sind schlicht einfach Unsinn, weil uns die nötigen Energiemengen die für solche Prozesse notwendig sind auf der Erde nie zur Verfügung stehen werden - wir bräuchten da schon Technologien um Sterne und Galaxien zu manipulieren - Ein Projekt was wohl dann eher in Mrd. von Jahren mal besprochen werden könnte!

    Technik, das ist nur das "nebeneinanderstellen von Atomen" neu anordnen - und Kerntechnik ist nur ein Trick den natürlichen "Alterungsprozess" von Isotopen ein wenig noch zu beschleunigen - aber wir als Menschen "tun" da nichts mit Quarks und Co. - wir nützen schlicht nur Randeffekte die bei den natürlichen Vorgägen eben da sind oft trickreich aus!
  8. #97

    Schön,

    dass es noch Menschen gibt die nicht Atomtechnikhörig sind.

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Und die Gigantomanie der Energiekonzerne folgt ebenso diesem Schema - natürlich kann man auch Atomare Energieerzeuger bauen die überhaupt keine "Kernschmelze" erleben können - es ist ausschließlich die Rendite die solche "kleinstwerke" unrentabel macht - der GAU ist ein ausschließlich von den "Kapitalmärkten" gemachtes Problem ... nicht der der Wissenschaft!
    Dazu fällt mir ein Zitat von Ford ein als er in einem Interview vor vielen Jahren erklärte, dass es sofort zu einer Revolution käme, sobald das gewöhnliche Volk das herrschende Geldsystem begreifen würde. Dieser Mann wusste ganz genau wovon er sprach. Denn die beste Tarnung eines Geheimnisses ist seine Wahrheit. Weil die Wahrheit glaubt einem niemand. Was in den letzten zwanzig Jahren auf den „freien Märken“ (die keine sind) passiert ist, ist eines der größten Verbrechen der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie können sich sicher sein, dass die meisten Menschen in dieser Zeit weder etwas gehört, gesehen noch gelesen haben von den wesentlichen Gesetzesänderungen, die die Eintrittskarte zur Plünderung sämtlicher Ressourcen der gesamten Erdkugel legalisierte. Offiziell wurde von Naturressourcen, sowie Arbeitskraftpotential geschrieben. Denn nur durch die Öffnung der Märkte standen großen Unternehmen mit einem Male Milliarden von Arbeitsmenschen zur Verfügung. Die genüsslich gegeneinander ausspielt werden können. Mit der Überflutung der Arbeitsmärkte haben Gewerkschaften, sowie Arbeitsschutz und Menschenrechte jeden Einfluss verloren. In einigen Ländern mehr, während andere Länder nun Schritt für Schritt nachziehen müssen. Was das Geldsystem betrifft, scheinen einige ein Gefühl dafür zu entwickeln, dass etwas faul ist. Leider begreifen genau die gleichen nicht, dass dieses Geldsystem im Grunde nur den einen Zweck erfüllt, die Umverteilung von unten nach oben, indem sie ihre läppischen Prozente mit stahlenden Gesichtern einheimsen, wie kleine Kinder denen man eine Handvoll Gummibärchen gibt, während ihnen langsam aber sicher alle Spielsachen durch die unsichtbare Steuer gestohlen werden.

    In Fukushima zeigt(e) der Kapitalismus seine hässlichste Fratze. Der private Konzern, der ohne Kontrolle Geld scheffeln konnte, ist faktisch bankrott wie das weltweite Finanzsystem. Bezahlen müssen wieder die Bürger weltweit die milliardenschweren Nebenkosten für die Sanierung strahlender Altlasten und die Aufräumarbeiten nach Reaktorhavarien übernehmen und tragen zusätzlich noch die gesundheitlichen Folgen. Und zum Dank werden die Menschen innerhalb kürzester Zeit zerstreut, durch wiederholende Lügen belogen und betrogen, ist doch toll, wie die kapitalistische Ideologie die Welt beglückt.
  9. #98

    Dann lernen Sie mal was über Transmutation

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Die Technik wird sicherlich Mittel und Wege finden durch Transmutation die ach so gefährlichen Isotope in ungefährliche zu ändern.
    Ungefährlich werden die Isotope nie, denn durch Beschuß mit Neutronen können Sie kein einziges Radionuklid in ein nicht radioaktives Element verwandeln. Alles, was theoretisch geht, ist, die minoren Actinoide (Curium, Neptunium, etc.) in kürzerlebige Isotope umwandeln. Dafür müssten Sie aber jedes einzelne Element REIN DARSTELLEN!!! Das geht bis heute nicht, ist aber Voraussetzung, da Sie für jedes Isotop einen speziellen Neutronenbeschuß brauchen, damit die auch eingefangen werden. Die geplante Versuchsanlage in Mol soll 2025 fertig sein, nach den Erfahrungen mit unserem geplanten Fusionsreaktor ITER ist aber eher mit 2125 zu rechnen, ohne dass bisher irgendwelche Rentabilitätsnachweise vorliegen. Es ist wie immer: Die Atomindustrie kriegt die Subventionen in sämtliche Öffnungen hineingeschoben, die Kosten für die Energiewende halst man den Privathaushalten auf


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