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Magen-Darm-Epidemie: Verdacht auf Salmonellen oder Noroviren

dapdIst verdorbenes Essen eines Lieferanten schuld an dem Ausbruch der Durchfall-Epidemie? Der Hersteller weist die Vorwürfe zurück. Noch wissen die Gesundheitsbehörden nicht, welcher Erreger die Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst hat. Hygieniker haben zwei verschiedene Keime im Verdacht.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-858529.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene könnten entweder Noroviren oder Salmonellen die Ursache für die Erkrankungen sein. Die Symptome passten zu beiden Erregern, sagte Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Zastrow am Freitag.
    Für die Ersterkrankten trifft das zu.
    Sollten allerdings die Berichte von einigen Foristen stimmen, dass innerhalb kurzer Zeit die halbe Familie erkrankt ist, wären Salmonellen wohl sehr unwahrscheinlich.
    Oder aber die hygienischen Verhältnisse geben dort zu erheblichen Bedenken Anlass.
  2. #2

    Die Dunkelziffer

    wird wohl weit höher liegen, weil viele mit ihren Kindern nicht zum Arzt gegangen sind. Ich habe mein Kind auch nicht zum Arzt gebracht, denn der kann ohnehin nichts ausrichten und ich möchte mein ohnehin geschwächtes Kind nicht noch anderen Keimen aussetzen. Die Inkubation hat bei uns ca. 12 h gedauert, was Salmonellen wohl eher ausschließt.
  3. #3

    Arme Kinder

    Auch bei uns ging es schon letzten Donnerstag los. Gott sei Dank hatte nur ein KInd die Hauptspeise gegessen, das andere begnügte sich mit der Beilage und blieb daher verschont. Man fragt sich als Eltern ständig, warum das Essen stundenlang aufbewahrt und warmgehalten wird. Das ist doch ein toller Nährboden für Keime! Essen wird um 8:15 Uhr morgens geliefert und dann ab 11:00 Uhr gegesssen. Bei Hortkindern erfolgt die LIeferung gegen 10:00 Uhr und die letzten Kinder kommen um 13:30 Uhr von der Schule. WAnn es denn tatsächlich gekocht wurde möchte ich lieber gar nicht wissen! Keiner von uns Erwachsenen würde so etwas noch zu sich nehmen. Aber von unseren Kinder verlangt man dies. Wann wacht hier endlich die Politik auf und gibt klare Grenzen? Was man während der Kinheit bei der Ernährung versäumt, kann man schwerlich wieder aufholen. Es muss doch möglich sein, zu vernünftigen Preise qualitatives Essen herzustellen.
  4. #4

    @Volejnik

    Was soll denn die Politik bitte da regeln? Hallo hier gehts um ne Magen-Darm-Grippe und da sind nicht versehentlich Pocken-Viren ins Essen geraten. Das kann es überall mal geben.
    Sie könnten ja mal vorschlagen, dass Sie die ganze Schule bekochen. Also von Regulierung halte ich hier garnichts. In unserer Schulkantine damals gabs auch abundzu mal irgenwas, was nicht in Ordnung war. Hat kein Hahn nach gekräht...
  5. #5

    Zitat von Volejnik Beitrag anzeigen
    Auch bei uns ging es schon letzten Donnerstag los. Gott sei Dank hatte nur ein KInd die Hauptspeise gegessen, das andere begnügte sich mit der Beilage und blieb daher verschont. Man fragt sich als Eltern ständig, warum das Essen stundenlang aufbewahrt und .......
    Der Durchschnittspreis pro Mittagessen liegt bei 3,50. Da kriegen Sie Fertigpamps, stundenlang aufgewärmt.
    Geben Sie mehr Geld aus- oder kochen selbst.
  6. #6

    Zitat von Volejnik Beitrag anzeigen
    Auch bei uns ging es schon letzten Donnerstag los. Gott sei Dank hatte nur ein KInd die Hauptspeise gegessen, das andere begnügte sich mit der Beilage und blieb daher verschont.
    Wann war IHR letzter Donnerstag?
    Gestern oder schon vor einer Woche?
    Pro Tag gibt es in D abertausende Magen-Darm-Erkrankungen.
    Bei denen vor dem jetzigen Di/Mi/Do dürfte kaum ein Rückschluss auf das Schulessen angesagt sein.
    Zitat von Volejnik Beitrag anzeigen
    Man fragt sich als Eltern ständig, warum das Essen stundenlang aufbewahrt und warmgehalten wird. Das ist doch ein toller Nährboden für Keime! Essen wird um 8:15 Uhr morgens geliefert und dann ab 11:00 Uhr gegesssen. Bei Hortkindern erfolgt die LIeferung gegen 10:00 Uhr und die letzten Kinder kommen um 13:30 Uhr von der Schule.
    Die Temperaturen, bei denen zum Servieren bereitgehaltene Speisen aufzubewahren sind, unterliegen strengen Vorschriften.
    Gelagerte (warme/heisse) Waren sind ggf. vor dem Servieren für
    definierte Zeiten auf definierte Temperaturen zu erhitzen, um eingeschleppte Keime zuverlässig abzutöten, bzw. auch um eine vorherige Vermehrung zu verhindern.
    Ebenso ist vorgeschrieben, dass bei der Anlieferung von Warm-/Heissspeisen vor der direkten Verteilung die Anlieferungstemperatur zu prüfen ist.

    Da es in D an sich keine Keimfreie Umgebung gibt, ist das alles äusserst sinnvoll.
    Tritt dennoch eine Erkrankung durch warmes Essen weitergereichte Erreger auf, ist in erster Linie der Kantinenbetrieb, Schule, Hort, Tagesmutter als Schuldiger anzusehen.
    Hätte er die Vorschriften eingehalten, wäre es kaum zur Erkrankung gekommen.

    Sie wissen jetzt, wo Sie sich ggf. bedanken können..

    Zitat von Volejnik Beitrag anzeigen
    WAnn es denn tatsächlich gekocht wurde möchte ich lieber gar nicht wissen! Keiner von uns Erwachsenen würde so etwas noch zu sich nehmen. Aber von unseren Kinder verlangt man dies. Wann wacht hier endlich die Politik auf und gibt klare Grenzen?
    Bei vielen Speisen spielt das keine Rolle, wenn die zwischenzeitliche Lagerung ok war.

    Zitat von Volejnik Beitrag anzeigen
    Was man während der Kinheit bei der Ernährung versäumt, kann man schwerlich wieder aufholen. Es muss doch möglich sein, zu vernünftigen Preise qualitatives Essen herzustellen.
    Jetzt schwenken Sie aber sehr weit vom Thema ab..
    Ein Durchfall in der Kindheit hat zumindest meine Entwicklung nicht behindert.
    Insbesondere nicht die geistige, weswegen ich auch weiss, dass ein jeweils frisch zubereitetes Essen teurer sein muss, als ein Kantinenessen.
  7. #7

    Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Der Durchschnittspreis pro Mittagessen liegt bei 3,50. Da kriegen Sie Fertigpamps, stundenlang aufgewärmt.
    Geben Sie mehr Geld aus- oder kochen selbst.
    Es ist im Grunde egal, wie das Essen zubereitet wird oder gar was es kostet; sofern die Zutaten nicht bereits verseucht oder verdorben sind, liegt es bei solchen Ausbrüchen meist an mangelhafter Hygiene.
  8. #8

    Interessant auch:

    Hier im Westen werden manche auch das erste Mal überhaupt etwas davon hören, dass es in der Schule überhaupt etwas zu essen gibt...

    ...nur so, weil sich schon Leute beschweren, das das Budget nicht ausreicht ;)
  9. #9

    Salmonellen und Campylobacter im Leitungswasser…

    Jetzt erst beginnt die Norovirussaison 2012/2013. Hingegen ist die Salmonellen-und Campylobacter-Saison 2012 auf ihrem Höhepunkt angekommen. Hiernach sollten die Gesundheitsämter im Leitungswasser der Essenszubereitung suchen.

    Wilfried Soddemann
    Soddemann-Aachen@T-online.de








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