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Magen-Darm-Epidemie: Hinweise auf Noroviren verdichten sich
dapdEssensproben, Speisepläne, Lieferwege und Laboranalysen: Die Task Force der Gesundheitsbehörden sucht weiter nach dem Auslöser der Magen-Darm-Erkrankungswelle im Osten Deutschlands. Erste Ergebnisse werden frühestens am Montag erwartet. Doch der Verdacht auf Noroviren scheint sich zu erhärten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-858729.html
- #1 29.09.2012 13:16 von
Der Lacher des Tages...
Auch eine separate Toilette für den Erkrankten ist angebracht.
Und was bitte sollen Menschen mit nur einer Toilette machen? Losrennen und Campingklos kaufen? Wirklich ein Aprilscherz:) - #2 29.09.2012 13:34 von
Ja natürlich, jedes Jahr braucht Deutschland irgendeine Epidemie, um die Pharmaindustrie zu pushen. Vogelgrippe, Noro-Virus, Schweinegrippe, Ehec und jetzt wieder Noro-Virus. Über die zigtausenden Menschen, die jedes Jahr weltweit an Grippe sterben redet allerdings kein Schwein mehr...
- #3 29.09.2012 13:47 von
dies legt einen Verdacht nahe
Nämlich den, dass es so etwas wie eine Art Monopol für Schulkantinenessen geben muss. Denn über 6000 Infektionen sind schon sehr massiv. Wann werden konkrete Namen von Personen oder Firmen genannt, wann werden diese Leute zur Verantwortung gezogen für diesen Skandal?
- #4 29.09.2012 14:01 von
- #5 29.09.2012 14:05 von
die brauchen tatsächlich eine ganze Woche um festzustellen ob das Noroviren sind? und wissen es immer noch nicht zu 100%?
was machen die da?
mein Gott ist das dilettantisch...
übrigens habe ich mich nicht infiziert, obwohl meine Lebensgefährtin auch an Noroviren erkrankt war...
getrennt schlafen, Toilette und Waschbecken nach jedem ihrer Benutzungen gut desinfizieren und was ganz wichtig ist, die Küche und alle Nahrungsmittel müssen für den Kranken tabu sein...
da hab ich ihr 1 Woche alles zubereitet, sofern sie überhaupt hunger hatte... sie durfte nichtmal anden Besteckkasten sich einen Löffel nehmen...
hat funktioniert, auch ohne 2tes Badezimmer und nur 1 Toilette....
man muss nur für ein paar Tage diszipliniert sein....
Fernbedienung für den TV war auch tabu... wir hatten aber 2 davon...
das sind so die Feinheiten über die man sich schnell mal infiziert...
gemeinse Toilette konnten wir nicht verhindern, aber ich hab mir Hände, Gesicht und Zähne an der Küchenspüle gewaschen und geputzt...
alle Risiken minimieren... dann geht sowas...
wichtig ist auch zu wissen, dass der Erkrankte auch noch ein paar Tage nachdem er sich wieder gut fühlt, immer noch infektiös ist...
7-10 Tage sollte man das schon durchziehen... - #6 29.09.2012 14:12 von
Die Firma die das macht, liefert jeden Tag 200.000 Essen aus an Schulkantinen, Mensen und Altersheime. Hab den Namen auch heute schon in der Tagesschau oder bei ntv oder irgendwo gehört, aber schon wieder vergessen.
Sowas kommt halt immer mal wieder vor. Meist ist da mal an einem Tag irgendwas verdorben ... Fleisch, Eier oder sonstwas und in solchen riesigen Großküchen, die 200.000 Essen am Tag herstellen und ausliefern, ist dann da meiste auch gleich eine ganze Tagesproduktion betroffen.
Als ich bei der Bundeswehr (in Bayern) war, gab es auch mal einen Tag, an dem von 3.000 Soldaten einer Kaserne nach dem Mittag- oder Abendessen nachts dann plötzlich ganze 2.500 sich bei den Sanitätern eingefunden haben wegen irgendeinem Magen-Darm-Erreger.
Das war aber nur ein einziger Tag. Am nächsten Tag war alles wieder OK. Es wurde zwar jeder einzelne befragt, wer wann welches Gericht in der Truppenküche hatte, welchen Nachtisch usw., um eventuell die Ursache zu finden, aber rausgekommen ist da irgendwie auch nix. Jedenfalls hat man uns nix mehr dazu gesagt. War nach ein paar Tagen auch wieder vergessen. - #7 29.09.2012 14:25 von
zweite toilette...so ein blödsinn
musste eben beim lesen des artikels mal kräftig lachen. ist doch tatsächlich wie selbstverständlich von einer zweiten toilette die rede. als wenn es in jedem haushalt eine zweite toilette gäbe. tsss, unglaublich. die leute, die ein haus mit gäste-wc bewohnen, können das sicher einhalten und die toiletten trennen. die mehrheit der bevölkerung (gerade in berlin) bewohnt aber WOHNUNGEN. und da wird es mit einer separaten toilette doch eher eng. der schreiber des artikels hatte scheinbar echt humor oder bewohnt selbst ein haus und für ihn ist dies selbstverständlich. dafür wird nur von "regelmässigen desinfektionen" gesprochen, wenn die gleiche toilette benutzt wird. stattdessen muss,um einer infektion vorzubeugen, peinlichst genau nach jedem toilettengang des infizierten alles desinfiziert werden. auch getrennte handtücher sind nötig. regelmäßige desinfektionen (etwa alle paar stunden oder einmal am tag) kann man gleich sein lassen, weil es gegen einen derart ansteckenden virus wie den norovirus nicht hilft. nur peinlichste reinlichkeit, wie sie ein vorhergehender forist beschreibt KANN eine ansteckung verhindern. aber selbst ärzte sagen, dass man in einem gemeinsamen haushalt eine ansteckung kaum verhindern kann. dazu ist der norovirus zu aggressiv und ansteckend...
- #8 29.09.2012 14:57 von
Gegen eine Norovireninfektion hilft viel Trinken, Ruhe und etwas Geduld.
Welches Pharmaunternehmen handelt damit?
Wenn Sie täglich etwas über Grippe lesen wollen, speichern Sie sich doch einfach ein paar Seiten darüber ab.
Derzeit gibt es in Deutschland rund 11.400.000 Schüler.
6.000 entsprechen also 0,05%.
Eine einzige Tankstelle bedient durchschnittlich 0,03% aller Autofahrer, eine grosse einzelne locker 0,1%.
Hat die einzelne Tanke dann auch schon ein Monopol?
Die Lieferfirma der betroffenen Schulen ist lange bekannt und zigmal benannt.
Nur daraus ergibt sich der Verdacht, dass es mit dem Essen zu tun haben könnte.
Erwiesen ist da noch lange nichts.
Wollen Sie schon vorher jemand baumeln sehen?
Vielleicht können die besser rechnen?
Ersterkrankungen zum Mittwoch, erste Feststellung der Häufung mittwoch abend, Beginn der Nachforschungen Donnerstag.
Heute haben wir 2 Tage später... - #9 29.09.2012 15:04 von
Zeiten der Rationalisierung...
können nur von Vorteil sein für Schlamperei, Viren und Co. Vielleicht sollte man dies als Anstoß verstehen und froh sein wenn nichts schlimmeres passiert. Zeigen tut uns dies zumindest Eines, der Weg den wir eingeschlagen haben gefärdet auch unsere Kinder und wie sich zeigt im großen Ausmaß. Was ist wenn es das nächste Mal schlimmer käme? Das möchte ich mir garnicht vorstellen.
Am Ende war vielleicht infizierte MItarbeiter, der angst hatte Kasse zu machen, daran Schuld.
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