Zitat von
Newspeak
Lebewesen, die sich auf solche Schwankungen einstellten und ihr Verhalten, ihren Stoffwechsel und ihre Genaktivität daran anpassten, hätten bessere Überlebenschancen als solche, die all diese Funktionen konstant hielten.
Das widerspricht doch der herkömmlichen Sichtweise, zwar nicht in Bezug auf den Insulinspiegel, aber z.B. hinsichtlich der Körpertemperatur. Schlangen z.B. passen sich ja gerade der Umgebungstemperatur an bzw. müssen das tun, haben dadurch aber nicht unbedingt einen Vorteil, z.B. gegenüber Jägern, die eine annähernd konstante Körpertemperatur aufrechterhalten.
Vielleicht ist das ja die nächste Stufe der menschlichen Evolution. Das Unabhängigwerden vom Tageslicht. Zuerst technisch relativ schnell umgesetzt, später biologisch entsprechend angepasst.
Vielleicht sollte der Mensch die Trägheit dieses Anpassungsprozesses zum Anlaß nehmen, darüber nachzudenken, wie er selbst seine Evolution steuern kann. Jenseits von überkommenen Ethikkommissionen und dem Einfluß von Geisteswissenschaftlern, die meistens nicht einmal die Grundlagen von dem verstehen, worüber sie richten.