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Männliche Erzieher dringend gesucht: Allein unter Frauen

SPIEGEL ONLINEZehntausende Erzieher werden Deutschland in den kommenden Jahren fehlen. Die Lücke sollen auch Männer schließen, das Familienministerium gibt Millionen Euro für eine entsprechende Initiative aus. Doch die grundsätzlichen Probleme bleiben: geringes Gehalt und Vorurteile.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822877,00.html
  1. #80

    Angst lähmt das Denken

    Angst vor den Pädophilen: Genau deshalb ist es wichtig, dass Männer in der Erziehung arbeiten. Dann werden aus kleinen Menschen keine grossen hysterische erwachsene Menschen.
    Quote: Quatsch. Wo sind denn die Mengen an Erziehern die auf ihre Chance warten.
    Verdienst: Ist doch oft angelehnt an mittlere Sachbearbeiterstellen des öffentlichen Dienstes. Jeder denkt dass er mindestens das Gehalt eines Managers verdient hat.
    Kosten der KITA: Frechheit, dass für KITA Gebühren verlangt werden. Kindergeld auf dieHälfte kürzen und das Geld in kostenfreie und ab dem 4LJ verbindliche Kindergärten mit der Option Ganztagesbetreuung stecken. MAcht auch Sinn in einem Einwanderungsland.
  2. #81

    wenn Sie "angezeigte Fälle" meinen passt das. Real ist das eine Mär!

    Zitat von bekkawei Beitrag anzeigen
    Den Anteil weiblicher Paedophiler, vor allem als Einzeltaeterin (die meisten unter ihnen handeln mit einem maennlichen Paedophilen zusammen) an der Gesamtzahl ist wohl vernachlaessigenswert.
    Kindesmißbrauch mit einer Frau in Zusammenhang zu bringen, ist in der Gesellschaft einfach nur so dermaßen undenkbar, dass so was nie angezeigt wird!

    Dabei ist rein objektiv betrachtet die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ein gestörtes sexuelles Verhalten entwickelt hat erst einmal 50:50%.

    Dass eine Mutter den Vater wg Missbrcuh anzeigt ist ja in Scheidungsnagelegenheiten zur Interessendurchsetzung schon normal und wird gar nicht mehr hinterfragt. Was würde wohl passieren, wenn ein Vater die Mutter wg Missbrauch anzeigt??

    Da Frauen viel mehr "ungestört" mit Kindern zusammen sind, ist die Wahrscheinlichkeit von einer Frau Missbraucht zu werden einfach viel größer...aber wenn eine Frau die kleinen unten rum abtrocknet schreit eben keiner - als bei Männern.
  3. #82

    Hetze gegen Männer

    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    Die Hetzerinnen werden auch noch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Lesen sie mal die Wahlprogramme von 1987 der Grünen: " Wir machen Frauenpolitik, nicht Familienpolitik". Daran hat sich bis heute nichts geändert und um diese durchzusetzen, war jedes Mittel recht, auch das der nun schon Jahrzehnte andauernden Verunglimpfung von Männern, als gewaltbereit, pädophil, usw.!
    Da gab es aber auch noch ganz andere perverse Vorstellungen !

    "DIE GRÜNEN" hatten 1985 diskutiert, den § 176 StGB über den sexuellen Missbrauch von Kindern abzuschaffen.
    Jede sexuelle Handlung, die unter den Beteiligten gewaltfrei ausgeübt werde, müsse straffrei sein (Unterscheidung zwischen gewaltsamem „sexuellen Missbrauch“ und gewaltfreiem „Kindersex“).

    Einvernehmliche Sexualität sei eine Form der Kommunikation zwischen Menschen jeglichen Alters, Geschlechts, Religion oder Rasse und vor jeder Einschränkung zu schützen. Sex mit Kindern sei für beide Teile angenehm, produktiv, entwicklungsfördernd, kurz: positiv. Einvernehmliche sexuelle Beziehungen dürften grundsätzlich nicht kriminalisiert werden“. Es sei nicht hinzunehmen, dass Erwachsene, die „die sexuellen Wünsche von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und liebevolle Beziehungen zu ihnen unterhalten“, mit Gefängnis bis zu zehn Jahren bedroht würden.
  4. #83

    .

    Zitat von koala1909 Beitrag anzeigen
    Ich kann Sie nicht verstehen. Nimmt man die Anzahl der Erzieher und berücksichtigt dabei die Zahl derer, die wirklich Übergriffe machen, werden Sie fest stellen, dass die Gefahr nicht so groß ist, wie immer behauptet wird.
    .
    Jetzt stellen Sie sich mal vor, man waere mit obigem Argument gekommen, als vor einigen Jahren der Volkszorn wegen der vielen bekannt gewordenen Uebergriffe von Pfarrern und Priestern - zu Recht natuerlich - hochgekocht ist.
  5. #84

    Zitat von bekkawei Beitrag anzeigen
    Jetzt stellen Sie sich mal vor, man waere mit obigem Argument gekommen, als vor einigen Jahren der Volkszorn wegen der vielen bekannt gewordenen Uebergriffe von Pfarrern und Priestern - zu Recht natuerlich - hochgekocht ist.
    Wäre doch völlig richtig gewesen. Aber vermutlich hatte die Kirche eine kleine Hexenjagd durchaus verdient.
  6. #85

    sehr zu befürworten

    Zitat von Eckhard Beitrag anzeigen
    Nein, ich will keine Ausreden hören (so wie man den Frauen immer mangelndes Karrierestreben unterstellt um ihre Benachteiligung bei Chefposten zu kaschieren). Dass es so wenige männliche Erzieher gibt ist eindeutig Männerdiskriminierung - die Erziehungsstrukturen im Kindergarten und der Grundschule sind feminin beherrscht. Und ich fordere bis nächstes Jahr einen Männeranteil (à la Reeding) von 40%, (ist mir egal ob es gar nicht soviele Neueinstellungen geben kann, dass man auf diesen Prozentsatz kommen kann, da bis ich jetzt mal stur-doof) sonst ist dieses Land sexistisch und alles Unglück der Männer kann darauf zurückgeführt werden. Mindestens sollten es aber 30% bis Ende diesen Jahres sein. Frau von der Leyen, übernehmen sie.

    Gleichzeitig sollten wir auch gegen den Willen von Betroffenen dafür sorgen, dass bei Kanalisations- und Straßenbauarbeiten ebenfalls 30-40% Frauen arbeiten. Und nicht nur in den Chefetagen der betroffenen Firmen.

    Wenn schon denn schon.

    Man stelle sich mal vor dieser Kommentar würde wegen fadenscheinigen Begründungen nicht von SPON akzeptiert. Hätte man mit Veröffentlichungsblockaden ebenfalls den ganzen Feminismus unterbinden können? Sind wir heute moralisch hinter die Zeit des Aufbegehrens der ersten Feministinnen gegen das Patriarchat gefallen, dass entsprechendes (allerdings jetzt für andere Gruppen) nicht mehr möglich wäre? Schlimm.
    Es wäre völlig in Ordnung wenn beide Geschöechter gleiche Arbeit bei gleichem Lohn verrichten würden. Nur es gibt da immer gewisse Vorbehalte: man stelle sich eine KFZ-Mechanikerin vor, den Job hätte ich durchaus gerne gemacht aber! alle schauen sehr komisch wenn man als Frau diesen Wunsch äußert, ging wohl nur in der DDR.
    Welcher Mann möchte freiwillig so wenig verdienen wie Frauen?
    Leider haben wir bei den Gehältern noch lange keine Gleichberechtigung.
    Es ist wriklich sehr zu begrüßen wenn es eine echte Gleichberechtigung in jeglicher Hinsicht gibt.
  7. #86

    genauso ist es!

    Zitat von herr-vorragend Beitrag anzeigen
    Also meine persönliche Erfahrung sieht da etwas anders aus.

    Aussage einer Kita-Chefin: "Wir haben hier keine Männer mehr. Die Eltern wollten das nicht."
    es gibt leider Frauen- und Männerberufe wo das jeweils andere Geschlecht unerwünscht ist. Schade!
  8. #87

    Zitat von TylerD. Beitrag anzeigen
    1.
    Könnten Sie bitte erklären warum ?

    Ich vermute mal Sie machen sich Sorgen, dass ihr Kind möglicherweise Opfer eines Pädophilen werden könnte aber vieleicht haben Sie ja einen anderen Grund.

    2.
    Was machen sie denn wenn ihr Kind mal in einen Sportverein gehen möchte ?
    Was wenn Sie bei der Nachhilfe oder in der Musikschule einen Mann als Lehrer für ihr Kind haben ?
    Wie sieht es mit Jugendgruppen wie den Pfadfindern aus ?

    Darf ihr Kind da auch nicht hin, wenn Männer dort tätig sind ?

    Ich möchte mal wissen was für ein Sturm der Empörung losgehen würde, wenn jetzt hier ein Vater käme und folgendes scheiben würde:

    "Ich geb zu, wenn in der Schule meines Kindes weibliche Lehrer arbeiten würden, würde ich die Schule wechseln. Ich habe nämlich Sorge, dass die Frauen meinem Kind in Sachkunde nichts beibringen können. Ich weiß das darf man nicht sagen aber die Sorge hab ich trotzdem."
    Ein gewisses Risiko hat man nun mal im Leben. Die Frage ist, wie viel zusätzliches Risiko bin ich bereit einzugehen?
    Ist wie mit dem Rauchen oder Fahrradfahren ohne Helm. Es muss nicht gleich bedeuten, dass es tödlich ausgeht, das Risiko ist aber höher als bei denen, die nicht rauchen oder nur mit Helm fahren.

    Ich kann also nicht alle Risiken von meinem Spross fernhalten, aber ich kann es einschränken!

    Für mich persönlich gehören Männer nicht mehr in die Erzieherrolle, da leider viel zu viel in den vergangenen Jahren von Männern ausging. Und wenn doch, dann müssen hier konkrete Skills als auch eigene Kinder vorhanden sein. Dazu müssen alle Erzieher durch neuausgerichtete Psycho-Tests und Zufälligen Überprüfungen um zu zeigen, dass kein Pädophiler unter den ganzen Erziehern/Lehrern/Pfadfindern/usw. dabei ist.

    Ob das insgesamt hilft weiss ich nicht. Es wird den Pädophilen aber wesentlich schwerer gemacht als bisher. Vielleicht kann sich dieser Berufszweig dadurch wieder mehr vertrauen schaffen.
  9. #88

    Zitat von zorga Beitrag anzeigen
    Ich geb zu, wenn in der Kita meines Kindes männliche Erzieher arbeiten würden, würde ich die Kita wechseln. Wäre es nicht möglich eine Kita ohne Männer zu finden, würde ich mein Kind zuhause behalten.
    Ich arbeite im Einkauf eines Produktionsbetriebes. Teile die von weiblichen Facharbeitern gefertigt wurden oder von weiblichen Ingenieuren konstruiert wurden kaufen wir grundsätzlich nicht. Sollten wir einen solchen Zulieferer nicht finden, dann konstruieren wir halt das Teil und stellen es selber her.
  10. #89

    Zitat von Eckhard Beitrag anzeigen
    Nein, ich will keine Ausreden hören (so wie man den Frauen immer mangelndes Karrierestreben unterstellt um ihre Benachteiligung bei Chefposten zu kaschieren). Dass es so wenige männliche Erzieher gibt ist eindeutig Männerdiskriminierung - die Erziehungsstrukturen im Kindergarten und der Grundschule sind feminin beherrscht. Und ich fordere bis nächstes Jahr einen Männeranteil (à la Reeding) von 40%, (ist mir egal ob es gar nicht soviele Neueinstellungen geben kann, dass man auf diesen Prozentsatz kommen kann, da bis ich jetzt mal stur-doof) sonst ist dieses Land sexistisch und alles Unglück der Männer kann darauf zurückgeführt werden. Mindestens sollten es aber 30% bis Ende diesen Jahres sein. Frau von der Leyen, übernehmen sie.

    Gleichzeitig sollten wir auch gegen den Willen von Betroffenen dafür sorgen, dass bei Kanalisations- und Straßenbauarbeiten ebenfalls 30-40% Frauen arbeiten. Und nicht nur in den Chefetagen der betroffenen Firmen.

    Wenn schon denn schon.

    Man stelle sich mal vor dieser Kommentar würde wegen fadenscheinigen Begründungen nicht von SPON akzeptiert. Hätte man mit Veröffentlichungsblockaden ebenfalls den ganzen Feminismus unterbinden können? Sind wir heute moralisch hinter die Zeit des Aufbegehrens der ersten Feministinnen gegen das Patriarchat gefallen, dass entsprechendes (allerdings jetzt für andere Gruppen) nicht mehr möglich wäre? Schlimm.
    Ziemlich weinerlicher und auch unlogischer Kommentar (und das sag ich als Mann).
    Der Unterschied ist eben, das Frauen durchaus Karriere machen wollen - es aber oft nicht können, weil Männer bevorzugt befördert werden, was statistisch hinreichend bewiesen ist.

    Im Unterschied dazu gibt es eben nicht die Schlangen von Männern, die gerne in Kitas arbeiten. Wir können ganz einfach mehr Männer in Kitas haben, die Männchen müssen nur weniger vorm Fernseher saufen und mehr arbeiten gehen.

    Die unsrige hat übrigens mehrere Männer, stört keinen. Warum auch?

    Aber hey, über den Feminismus (der übrigens auch Männern hilft - ohne Feminismus wären zum Beispiel männliche Vergewaltigungsopfer massiv schlechter dran, dank dem Feminismus bewegt sich da endlich etwas) jammern ist einfacher.

    Manchmal schäm ich mich dafür, männlich zu sein, bei all dem Geweine über völlig sinnvolle Dinge.


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