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Männliche Erzieher dringend gesucht: Allein unter Frauen

SPIEGEL ONLINEZehntausende Erzieher werden Deutschland in den kommenden Jahren fehlen. Die Lücke sollen auch Männer schließen, das Familienministerium gibt Millionen Euro für eine entsprechende Initiative aus. Doch die grundsätzlichen Probleme bleiben: geringes Gehalt und Vorurteile.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822877,00.html
  1. #30

    Tabuthema des Feminismus

    Zitat von bekkawei Beitrag anzeigen
    Den Anteil weiblicher Paedophiler, vor allem als Einzeltaeterin (die meisten unter ihnen handeln mit einem maennlichen Paedophilen zusammen) an der Gesamtzahl ist wohl vernachlaessigenswert.
    Das halte ich für eine gerne geförderte Mär von Frauen. Weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Und es ist ja auch viel einfacher, wenn man meint, bei Gut und Böse einfach so zwischen Frauen und Männern unterscheiden zu können...

    Hier bei SPON gab es erst vor Kurzem einen Artikel zum tabuisierten weiblichen Mißbrauch:

    TV-Dokumentation*über Pädophilie: Wenn Mütter missbrauchen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  2. #31

    Zitat von rausfrau Beitrag anzeigen
    Ich hätte es sehr positiv gefunden, wenn meine Söhne mehr männliche Erzieher in Kindergarten und Schule gehabt hätten! Als alleinerziehende Mutter kann man wirklich viel hinkriegen, nicht aber als Frau den Söhnen ein männliches Vorbild zu sein.
    Schön, dass Sie als alleinerziehende Mutter hier diese längst feststehende Tatsache bestätigen.
    Die Autorin des Artikels jedenfalls scheint davon noch nie etwas gehört zu haben, schreibt sie doch tatsächlich:
    "Weil es gut ist, wenn Kinder männliche und weibliche Bezugspersonen haben, so der allgemeine Konsens - obwohl es dafür kaum wissenschaftliche Belege gibt."
    Hätte sie sich nur ein klein bisschen Mühe bei der Recherche zu ihrem Artikel gemacht, wäre sie an (mehreren) wissenschaftlichen Belegen dafür kaum vorbeigekommen.
    Vielleicht ist sie aber auch nur eine Praktikantin mit schlechten Voraussetzungen für den Journalistenberuf.
  3. #32

    Mit Verlaub: Quark.

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Genau. Kinder wurden immer von Frauen erzogen. Gut so.
    Lange vor, während und nach der Aufklärung war Erziehung Männersache.
  4. #33

    Das Schlimme ist ja auch, dass man im Bezug auf Familie immer wieder hört, dass die Männer/Väter sich mehr engagieren sollen, so soll die Frau/Mutter unterstützt werden. Dadurch gewinnen die Mütter! Wenn es sich um den Job dreht, wo die Frauen etwas zu verlieren haben, soll auf einmal nur die Frau gut sein für die Kinder. Frau dreht es eben oft so, wie es ihr gerade gefällt.

    Fakt ist, dass Jungen in Schule und Kindergarten konsequent schlechter wegkommen weil ihr Verhalten eben nicht so angepasst ist, Mädchen sind eher ruhiger und Jungs eben lauter und raufen mehr. So kommen Mädchen in der Schule besser zurecht. Wenn sich zwei Jungen raufen geht sofort eine Lehrerin hin und wird böse, Raufen ist so schlimm. Auch die Inhalte werden eher an Mädchen ausgerichtet. Der Lesestoff passt eher auf Mädchen als auf Jungen.

    Ich bin mal mit einem Kindergarten im Bergbaumuseum Bochum gewesen. Ich sollte die Jungs aufs Klo begleiten. Die fanden das voll cool, ist halt doof wenn da immer die Erzieherinnen mitgehen.

    Und ich sage auch, dass ein Mann immer Angst haben muss, denunziert zu werden. Oft sind da Behörden und auch Träger übervorsichtig. Wenn ein Verdacht im Raum steht - so wage er auch sein mag - kann man als Mann eigentlich schon umziehen, am besten emigrieren. Denn selbst, wenn gar nichts dran ist, bleibt das an einem kleben. Da muss nur eine Mama behaupten, dass da was war und schon muss der Erzieher das Gegenteil beweisen. Das ist die Beweislastumkehr. So ist die Realität nun mal in Deutschland. Jeder Mann, der Erzieher oder Lehrer werden will, sollte eine Gefahrenzulage bekommen.
  5. #34

    .

    Zitat von bekkawei
    Ganz ohne Zweifel wuerden sich viele Paedophile von diesen Jobangeboten angezogen fuehlen und sie auch wahrnehmen. Das laesst sich ja eigentlich nicht leugnen.
    Zitat von indosolar Beitrag anzeigen
    der absolut nichts aussagt. Nach dieser Aussage müssten unter den Frauenärzten eine signifikant höhere Anzahl von Vergewaltigern zu finden sein, unter Profiboxern signifikant mehr Masochisten und bei den Bestattern signifikant mehr Nekrophile.
    Erst mal tief durchatmen.
    Diese Vergleiche sind unsinnig.
    Es gibt tatsaechlich Studien, die zeigen, dass Paedophile sich vorzugsweise bestimmte Betaetigungsbereiche aussuchen . Und in der Jugendbetreuung finden Sie tatsaechlich mehr Maenner mit dieser Neigung als beispielsweise bei der Muellabfuhr.
    Das ist so und hat mit Verunglimpfung gar nichts zu tun.
  6. #35

    Nein, das ist nicht so. Das Problem ist, dass nur die Übergriffe männlicher Täter ins Blickfeld der Bevölkerung rücken und die bereits bestehenden Vorurteile weiter anheizen. Es gibt eine enorme Dunkelziffer an übergriffen von Frauen an Jungen, das Problem dies Aufzudecken liegt einerseits darin, dass sich die Opfer nicht äußern in jungen Jahren (ähnlich bei Mädchen), bei Jungen kommt aber erschwerend hinzu, dass sie auch nicht dazu ermuntert werden sich zu äußern. Jedem jungen Mädchen wird eingebläut pass auf vor fremden Männern, wenn dein Lehrer dich anfasst, sag uns bescheid usw... so etwas gibt es bei Jungen nicht, Eltern wollen garnicht wahrhaben dass sowas auch Jungen passieren kann. Und als Erwachsener Mann oder Jugendlicher, der Opfer eines solchen Übergriffes wird - oder auch häuslicher Gewalt die von Frauen ausgeht - haben keine Möglichkeit sich jemandem anzuvertrauen, weil sie eher ausgelacht werden als dass sie Hilfe oder Verständnis erwarten können. So ist das leider
  7. #36

    Zitat von ruebenkatze Beitrag anzeigen
    Heute arbeite ich an einer Hochschule im Ausland. Obwohl ich meinen Beruf als Grundschullehrer lieb(t)e, würde ich keinem jungen Mann ernsthaft empfehlen, Erzieher oder Grundschullehrer in Deutschland, dem Land, dem Autos immer noch wichtiger sind als Kinder, zu werden.
    Wenn jeder Mann so denken würde (obwohl Sie recht haben), würden wir Männer und Väter diese Tatsache einfach billigend in kauf nehmen und unsere kinderfeindliche und feministische Gesellschaft widerstandslos hinnehmen. Als (unverheirateter, rechtloser) Vater in Deutschland werde ich das - im Interesse meiner Kinder - niemals hinnehmen.
  8. #37

    Zitat von Alastor2718 Beitrag anzeigen
    In einer Zeit, wo selbst der unbegründete Verdacht einer pananoiden Mutter einen Mann den Kopf kosten kann, sollten es nicht wundern, wenn nur wenige dieses Risiko eingehen wollen.
    Nicht nur paranoid, sondern auch böswillig. Stellen Sie sich mal die Situation vor, dass die Mutter nicht mit den Noten oder der Empehlung (z.B. für die Realschule) zufrieden ist. Wäre ich Grundschullehrer, würde ich eine Überwachungskamera im Klassenraum und der Sporthalle installieren, sowie jedes Telefonat und Gespräch aufnehmen, um mich dagegen abzusichern.
  9. #38

    Gleichberechtigung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehntausende Erzieher werden Deutschland in den kommenden Jahren fehlen. Die Lücke sollen auch Männer schließen, das Familienministerium gibt Millionen Euro für eine entsprechende Initiative aus. Doch die grundsätzlichen Probleme bleiben: geringes Gehalt und Vorurteile.

    Männliche Erzieher dringend gesucht: Allein unter Frauen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Gleichberechtigung ist wohl weiter als es viele glauben, allerdings dauert es eben auch.

    Andererseits sind Frauen keine Männer - und das ist auch gut so.

    Was nicht zu verstehen ist wenn es für gleiche Arbeit nicht das gleiche Geld gibt.

    Aber dieses Problem haben auch Männer - und das im gleichen Unternehmen. (Im großen Stil betrifft das die Leiharbeiter)
  10. #39

    Rezepte

    Ahja, dann helfen Männer dabei, den Mangel bei den Kinderbetreuungsstellen zu schließen. Und Frauen helfen dabei, den Mangel bei IT- Stellen zu bekämpfen. Am Ende haben wir keinen Mangel mehr in der Kinderbetreuung, keinen Mangel in der IT, geschlechtlich exakt austarierte Verteilungsverhältnisse und alle sind supi-zufriedenen damit. Ich bin wirklich beeindruckt über den Erfinder dieses Rezeptes. Als nächstes macht er sich dann an das Perpetuum Mobile.

    Das Geschlechter-Mainstreaming trägt schon eigenartige Blüten. Ich bin sehr gespannt, wohin das noch führt. Wichtig ist aber vor allem: Darüber Quatschen, quatschen, quatschen. Was sollte man sonst mit seiner Zeit anfangen?








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