In den USA habe ich dies ähnlich erlebt, und zwar nicht speziell in Bezug auf den Erzieherberuf, sondern allgemein: es gibt da eine allgemeine Wertschätzung, egal, was man macht. In Deutschland hingegegen ist es allgemein üblich, die Menschen nach Statusvorstellungen einzuteilen und zu behandeln; es ist so üblich, dass es gar nicht mehr auffällt. Dies macht den Wettkampf um Positionen mit hohem Status um so brutaler, und es ist m.E. auch für eine miese gesellschaftliche Atmosphäre verantwortlich.
Als männlicher Erzieher kommt man in Deutschland statusmäßig unter die Räder. Auch aus diesem Grunde würde ich es meinem Sohn nicht raten, den Erzieherberuf zu wählen.

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