Halt! Moment mal... wie war das? Man darf/soll Frauenfußball nicht mir Männerfußball vergleichen? Hat man doch in den letzten Tagen immer wieder gehört! Jedenfalls, wenn es um das Sportliche/Spielerische ging... Komisch, komisch.
Frauen, das schwache Geschlecht? Beim Fußball sicher nicht. Forscher haben Dutzende Bundesliga- und WM-Spiele analysiert. Das Ergebnis: Nach Fouls sind Spielerinnen sehr viel schneller wieder auf den Beinen - und machen auch sonst weniger Show auf dem Platz.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...771558,00.html
Halt! Moment mal... wie war das? Man darf/soll Frauenfußball nicht mir Männerfußball vergleichen? Hat man doch in den letzten Tagen immer wieder gehört! Jedenfalls, wenn es um das Sportliche/Spielerische ging... Komisch, komisch.
So weit ich weiss, ist der Maennerfussball deutlich dramatischer (im Sinne von Theater) geworden. Alos muessten Sie ein Spiel aus den Fuenfzigern nehmen koennen, und dies vergleichen mit heutigen Frauenfussballspielen, und schon werden Sie womoeglich keine Unterschiede mehr finden.
Und schon wars das mit Ihrer These, dass die Theaterspielerei ein spezifisch geschlechtlicher Zug ist. Der ist offensichtlich auch von anderen Faktoren abhaengig, die Sie in Ihrem Artikel nicht behandelt haben.
ABgesehen davon, dass die SChlussfolgertung, Frauen seien im Fussball nicht das schwache Geschlecht, weil sie im Fussball weniger Theater spielen, natuerlich grenzenloser Unsinn ist.
Der Artikel ordnet sich ein in die Reihe:
Wir muessen so tun, als ob Frauen in allem besser sind als Maenner und die Maenner das bloss nicht sehen.
Leider sind die Argumente dafuer nicht immer sauber, wie man hier sieht.
Männer-Bashing ist ja gerade groß in Mode...
Kann es nicht einfach sein, dass ein Foul eines 90kg-Mannes ein bisschen schmerzhafter ist, als das einer 60kg-Dame?
Das mit dem Simulieren und in Szene setzen ist soo einfach auch wieder nicht, es muss schon glaubhaft rüberkommen, sonst geht der Schuss nach hinten los. Da wird den Frauen noch die Erfahrung und Professionalität fehlen. Wenn mehr Geld im Spiel ist, wird sich das vielleicht ändern, glaube es aber nicht, da Frauen das Risiko meiden, lieber auf Sicherheit setzen.
Insgesamt auch schön die vielen Pausen beschrieben, man müsste 2 komplette frische Manschaften für 90 Minuten auflaufen lassen, ein träger, langsamer Sport mit vielen Pausen, nichts für mich jedenfalls
Der gewaltige Dur- Akkord, zu dem die vereinigte Presse angestimmt hat, kann trotz seines harmonischen Wohlklangs nicht überdecken, dass der Sportjournalismus aktuell einer selbstverordneten „Beißhemmung“ unterliegt, die eine vollständige Berufsunfähigkeit zur Folge hat. Da kann man schon mal über eine „schlampig ausgeführte Flanke“ ins Stottern kommen. Für solche Kommentierungen, auch wenn in womöglich emotionaler Erregung geäußert, sieht die Gebührenordnung der „politischen Korrektheit“ öffentlichen Pranger, Beichte und Selbstkasteiung als angemessene Bestrafung vor.
Ungeachtet dessen kämpfen sich die Fußballerinnen durch ein Turnier, dass mittlerweile mit absurd anmutender Bedeutungsüberhöhung aufgeladen ist. Bedanken können sie sich dafür bei einer Schar publizistisch bisweilen nur noch ekstatisch zuckender Journalisten. Deren unkritischer Gleichschritt gibt den Takt der Berichterstattung vor. Sportlicher Erfolg ist dabei nur noch willkommenes Vehikel, um eine gänzlich andere Botschaft zu vermitteln.
Ob sie wollen oder nicht - vom Kader der Spielerinnen erwartet die Journaille inzwischen ein gesellschaftspolitisches „Wunder von Bern“. Das fast vergessen geglaubte Kollektivgefühl „Wir sind wieder wer!“ soll wohl unter gänzlich anderen Vorzeichen erneut heraufbeschworen werden, diesmal jedoch mit der zeitgemäß genderisierten Formel: Wir sind alle Fußballerinnen- für eine bessere Zukunft! Die Bedeutung des Themas „Frauenfußball“ ist auf so ehrfurchtgebietende Dimensionen angeschwollen, dass es – beim Spiel mit historischen Assoziationen - in einem Atemzug mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung genannt wird. Die deutschen Publizisten haben sich ihren Meistertitel bereits redlich verdient.
Einen Wunsch habe ich auf meinem Zettel ans Christkind. Es möge doch eine Fußballweltmeisterschaft stattfinden, die Männer wie Frauen aufs Feld führt, wo sie dann gegeneinander antreten. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Fußballs wäre schnell geklärt.
Und nachdem die Männer gewonnen haben - man merke: Ich schreibe nicht "Wenn die Männer gewinnen", weil das gar keine Frage ist - werden die Medien sich darüber aufregen, dass die Männer sich nicht etwas zurückgenommen haben.
Der Frauenfußball gewinnt heute nur aus einem Grund.
Weil du als Mann grundsätzlich nicht gewinnen kannst.
Wieso lassen wir das eigentlich zu?
furchtbar...
wer hier von tollen spielzügen spricht und hoher qualität hat entweder ein männer problem, oder keine ahnung.
beim champions league finale oder bei den ersten vorrunden spielen der frauen: zufallsfussball. fehlpassfestival.langeweile.technische unzulänglichkeiten.
jedes herrenspiel würde von den gleichen redakteuren zerrissen, die jetzt teilweise begeistert sind. das hat nicht mit gleichberechtigung zu tun.
was die schauspielerei angeht. das kommt bestimmt noch bei den frauen, sollte dort der druck auf die spieler ähnlich hoch werden wie bei den herren. schlecht für den sport sind die schauspieler aber auf jedenfall.
Die WM ist doch primär deswegen so populär, weil es sonst nichts gibt, worüber man berichten kann. Sportliche Ereignisse sind da immer eine willkommene Abwechslung.
Für die Sportart ist es, vor allem aus Aspekten des Nachwuchses natürlich nett, Beobachtung zu finden, aber man hat fast den Eindruck als wäre Frauenfussball eine Kernsportart deutscher Kultur, dass aber ist sie sobald der Ligaalltag wieder losgeht keinesfalls.
Was für ein dilletantischer Artikel...
Der Vergleich zwischen Herren und Frauenfußball findet absolut nicht auf Augenhöhe statt. Abgesehen von den anatomischen Unterschieden, und damit meine ich vor allem Gewicht, Größe, Athletik, gibt es noch weitere Punkte, die man berücksichtigen muss.
Alleine die Professionalität der Spieler ist ein himmelweiter Unterschied, ungefähr so als würde man Bundesliga mit Oberliga vergleichen, wenn überhaupt. Und dabei beziehe ich mich vor allem auch auf den Geldfluss. Beim Herrenfußball ist einfach viel mehr Geld im Spiel, viel mehr Prestige.
Komisch dass da die Spieler 1 Minute länger bei einem Tor jubeln als die Frauen?!?
Und die blöden Männer rotzen aufs Spielfeld, nachdem sie sich die Seele aus dem Leib gerannt haben? Der Autor hat wohl selbst noch nie Fußball gespiel, oder es ist schon seeeehr lange her. Wer weiß wie sich das anfühlt in kurzen Abständen heftige Sprints zu machen und alles zu geben, kann sehr gut verstehen, warum man ab und an ausspucken muss.
Man sollte doch einfach mal Frauen gegen Männer antreten lassen. Einfach so zum Spaß. Mich würde wirklich brennend das Spiel interessieren, wie wohl Schweini und Co gegen die Frauen aussieht. Würde bestimmt ein absoluter Quotenschlager im Fersehen....