Solent News & Photo AgencySie geht noch nicht zur Schule, aber sie gehört bereits dem weltweiten Mensa-Club an, dem Verein der Hochbegabten: Bei einem britischen IQ-Test erreichte die vierjährige Heidi Hankins den Wert von 159.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...827355,00.html
Ein Mensa-Club scheint mir eine ideale Organisation zu sein, damit Hochbegabte sich untereinander austauschen und diskutieren können.
Letzte Woche sprach mich auf einer Familienfeier in Estland eine noch junge Teenagerin an. Sie fragte mich aus zu Veränderungen in Materialeigenschaften seltener Erden in Maschinen meines Unternehmens. Auch mit sehr anspruchsvollen Fragen zu Aufstelltechniken und zu Aspekten der Wirtschaftlichkeit verblüffte sie mich. Dann ging sie wieder zum Spielen mit ihren Altersgenossen.
Danach hatte ich einige Interviews mit erwachsenen Bewerbern um eine Stelle. Von denen hatte keiner annähernd soviel Ahnung wie jene 13-Jährige.
Tja, bin schon echt neidisch auf jene, die wirklich hochbegabt sind. Das haette ich fuer mich so sehnlich gewuenscht.
Mir passierte es einmal im Leben, dass ich mich einem Intelligenztest unterzog, weil das die Firma, bei der ich mich als Verkaufsleiter beworben hatte, dies so einforderte und bezahlte.
Obwohl ich denen nicht ganz geheuer war, weil die mich von der Konkurrenz wegholten, nahmen die ausgerechnet mich.
Wegen des Intelligenztestsergebnis, auf meine spaetere Nachfrage.
Vorher hatte ich unterschreiben muessen, nie das Ergebnis dieses Tests erfahren zu wollen.
Es blieb als total offen, ob ich unter den vielen anderen Bewerbern wegen meines schlechtesten Abschneidens oder dem besten auserwaehlt wurde. Aufgrund des Standards der uebrigen Mitarbeiter einschliesslich Boss vermute ich eher ersteres.
Jedenfall konnte ich mal life erleben, was so als Intelligenztest gefragt oder erwartet wird.
Offen gestanden: etwas Duemmeres war mir vorher oder hinterher nie begegnet.
Ich muss also viel zu dumm gewesen sein, nicht zu begreifen, was andere womoeglich als Intelligenz einstufen.
Ich empfehle die Lektüre von Asimovs ("Mensa-IQ": 167) Autobiographie. Seine Erfahrungen mit Mensa waren alles andere als gut und er trat schliesslich aus. Er beklagte, dass bei den Treffen ein endloses intellektuelles Balzgehabe vorgeherrscht habe und sehr viele reichlich frustrierte Mitglieder anwesend waren. Frustriert weil die übrige Welt ihre Testbegabung nicht verehrungsvoll anerkennen wollte ohne reale Leistungen ausserhalb der Testsituation und viele in bestenfalls mediokren Positionen ihr Leben fristen mussten.
Interessant, das deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen! Selten so viel eitles Gesocks auf einem Haufen getroffen. Ich bin erst gar nicht Mitglied geworden. Darauf hat man mich noch mehrmals belästigt diesem Verein doch noch beizutreten um als so eine Art Maskottchen herumgereicht zu werden.
Eine tolle pädagogische Leistung. Nehmen die eigentlich auch andere Sprösslinge in ihre formende Obut? Dann nichts wie hin mit dem eigenen Nachwuchs, zu derartig talentierten Begabungspaukern, denn wir wissen ja alle, die Intelligenz an sich wird nicht "genetisch"(Pfui. Böses, böses "biologistisches" Wort.) vererbt, sonden durch die Umwelt anerzogen und in lächerlichen 4 Jahren als Papa und Mama einen IQ von 159 hinzubekommen, das ist wahrlich schon eine aussergewöhnliche Leitung. Wirklich nicht schlecht.