In Libyen darf man seine Meinung nicht mehr sagen.
Bei Ghadafi war es kein Problem,solange man nicht
Spion,Drogenhändler war oder Al-Qaida-Sympathisant war.
Diese "freien" Wahlen sind ein Witz.
Wolfgang Maria WeberIn Libyen finden am Wochenende die ersten freien Wahlen seit 40 Jahren statt. Im Exil startet die Abstimmung schon an diesem Dienstag - auch in Berlin. Ein Ex-Spieler der libyschen Basketball-Nationalmannschaft gab als erster seine Stimme ab.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...842383,00.html
In Libyen darf man seine Meinung nicht mehr sagen.
Bei Ghadafi war es kein Problem,solange man nicht
Spion,Drogenhändler war oder Al-Qaida-Sympathisant war.
Diese "freien" Wahlen sind ein Witz.
Ein Land mit 2000 Stämmen,die seit Jahrhunderten sich selbstverwaltet haben und vom Staat kam das Geld und zwar 17 Milliarden Euro pro Jahr.Momentane Regierung sagt O-Ton "wir können keine 17 Milliarden an das Volk zahlen,wie es Gaddafi gemacht hat."
Ich freue mich für Mohhamed der seit 30 jahren in Deutschland lebt und sich in Bayern zu hause fühlt aber was ist mit den Stämmen in Libyen,wenn momentan ein Stamm dem anderen über den Weg nicht traut und die Regierung gar keine Kontrolle über das Land hat,nicht mal über eigenes Flughafen.
Ich würde Mohhamed fragen warum angeblich ganzes Land gegen Gaddafi gekämpft hat...weil es zu langweilig war..arbeiten mussten die Libyer nicht,es waren Tunesier und Ägypter. Jetzt wird dort gekämpft und zwar jeden tag,darüber sollte Mo uns berichten.
In Benghazi wird Regierungs-Zentrum gestürmt und Mohhamed sitzt in Bayern,fühlt sich wohl und hat von Libyen nur von Mama und Papa was gehört,dafür darf er jetzt wählen...wen? Das darf er nicht sagen,wir in Deutschland sollen es ja besser wissen hat er gesagt...toll.
Ja Gaddafi hat sogar eben diese Sympathisanten gejagt und zwar auf Wunsch der US-Regierung.
Rassismus gab es nicht in Libyen,Frauen konnten zum Militär und sogar als Offizier...wenn das nicht Emanzipation ist von der die Nachbarländer nur träumen können.
Es gab auch Benzin für 7 cent und kostenlose med.Versorgung. Libyen hatte den höchsten Lebensstandart in ganz Afrika,es gab keine Steuern und keine Zinsen auf Kredite,in Sahara wurde Wasser gefördert und Oasen geschaffen,die Bauer konnten alles pflanzen..von Datteln bis Gemüse.
Aber in Benghazi wurde eine gruppe Salafisten unterdrückt,bis NATO zu Hilfe kam und jetzt herrschen diese Gestalten über Libyen bzw. Nich Herrschen,denn die Stämme erkennen die Salafisten nicht an und bald wird es dort wieder heiss zu gehen.
Wahlen wollen sie dort durchführen,ein Witz ist das..da steht schon lange fest wer gewinnt. Jeder kann abstimmen sogar im Ausland...
aber nur einmal,deswegen haben sie Tinte am Finger...und das in unserer Computer-Zeit....die Russen haben wenigstens Kameras installiert. Eine Farce ist das was in Libyen abgeht,wo ist HUMAN WATCH? Warum wird verschwiegen,dass die Gefängnisse überfüllt sind,es sind mehr inhaftierte als unter Gaddafi,die schwarz-afrikaner werden gar in Käfigen in der Wüste gehalten..kann man alles im Internet betrachten...
Städten wissen nichts über Stämme und kennen "Ihren Stamm" gar nicht.
Woher haben sie die Zahl von 17 Milliarden? Dieses Jahr hat die Übergangsregierung ein Budget über 68 Milliarden Dinar (ca 42 Milliarden Euro) veröffentlicht.
Es ist nicht so, das im ganzen Land ein Stamm dem anderen nicht traut. Im Süden gibt es ethnische Probleme zwischen arabischstämmigen und schwarzafrikanischen Libyern aber vor allem mit in den letzten Jahren zugewanderten.
Im Westen gibt es in einigen Gegenden Streit zwischen verschiedenen Städten bzw Gebieten. Das hat auch mit Stämmen zu tun, geht aber manchmal auch quer durch Stämme.
Selbstverständlich mussten Libyer auch arbeiten, wurden aber falls sie keine Arbeit hatten in der Grossfamilie aufgefangen. Erntehelfer war genauso wie hierzulande keine sinnvolle Alternative, weil man von ägyptischen Löhnen nicht leben konnte.
In Benghazi haben ein paar Spinner ein Büro gestürmt, na und?
Er darf das schon sagen, hat der eine Libyer ja auch gemacht. Sie müssen den Wählern beim nächstenmal aber vorher sagen, das sie auf diese Frage nach dem gewählten Kandidaten oder Partei nicht zu antworten brauchen. Und die Wahlhelfer müssen den Pressevertretern vorher mitteilen, das diese Fragen im Wahllokal unerwünscht sind und auch kein guter Stil sind.
Die Parteien und auch viele Direktkandidaten haben genügend Internetpräsenz um sich auch im Ausland ein Bild machen zu können.
Hier eine Auswahl in englischer Sprache:
Party Profile: Justice & Construction Party | Libya Herald
Party Profile: The National Front | Libya Herald
Party Profile: The National Forces Alliance | Libya Herald
Mass demonstrations in Benghazi against federalists
Bei den Wahlen in Libyen bin ich mir auch ziemlich sicher, dass sie im Gegensatz zu der in Syrien vor einigen Wochen tatsächlich frei und geheim sind:
Foreign reporters flock to cover Libyan elections | Libya Herald
geworden und die medizinische Versorgung gibts es immer noch umsonst, leider oft auch vergeblich.
Das mit den Steuern und Krediten stimmt nicht. Ich habe selbst Steuern in Libyen bezahlt, genau wie meine libyschen Kollegen. Da gab es nach den allgemeinen Steuern und Abgaben wie die Djihad Steuer zB auch eine progressive Steuer. Die lag im Spitzensatz bei 90%, auf die Einkünfte, die über 200000Dinar im Jahr lagen. Zumindest für die ohne Beziehungen.
Tinte ist in vielen Ländern üblich und auch viel fälschungssicherer als etwa Computersoftware und Gesichtserkennung.
Es sind immer noch viele Leute inhaftiert und die gegenwärtige Regierung hat die Kontrolle darüber nicht. Leider. Zahlen gibt es dazu leider auch nicht.
"Die Schwarzafrikaner" werden nicht in Käfigen gehalten. Es gibt sicher einige, denen zu Recht oder Unrecht Kollaboration mit Gaddafi vorgeworfen wird. Ich habe aber auch schwarzafrikanische Libyer unter den Kollegen, die durchs halbe Land zur Arbeit kommen. Ich kenne auch Gastarbeiter aus Sudan oder Tschad, die schon seit Monaten wieder in Libyen arbeiten.
Wer Helfer auf seiner Farm beschäftigte, riskierte unter Gaddafi die Enteignung. Also haben sie nur so viel angebaut, wie die Familie zusammen mit Freunden usw. bewältigen konnten, der Rest musste brach liegen. Denn wer riskiert schon um einer höheren Ernte willen das Land, das seit unvordenklichen Zeiten im Familien- bzw. Stammesbesitz ist?
Falls einer das bezweifelt: meine Familie hat ein paar solcher Farmen. Können alle Trecker fahren, auch wenn sie längst in der Stadt wohnen und akademischen Berufen nachgehen.
wenn es unter gaddafi keine rassismus gab, wie sie sagen(den gab es),was ist dann mit den 300 afrikanern geworden, die man 2009 von lampedusa postwendend nach tripolis zurückschickte?
und warum gab es dann im jahr 2001 fremdenfeindliche ausschreitung in einer stärke, das sogar ein ghanaischer staatschef sich gezwungen sah, seine landsleute mit der präsidentenmaschine rauszuholen?
die stämme sind im übrigen von gaddafi nach dem prinzip teile und herrsche instrumentalisiert worden.
nur einige während der letzten Jahre in den umliegenden Ortschaften gesehen. Mit oft ziemlich armseligne Unterständen als Unterkunft.
Kollegen haben mir zB erzählt, das die eigene Frau und Kinder letztes Jahr nur einen Baum am Tag abgeerntet hätten, während der Sudanese, der seit Jahren kommt, 10 Bäume schafft. Ich muss das so glauben, wie es kommt.
Ein Kollege aus relativ wohlhabender Familie sagte vor Jahren, das bei ihm Ägypter die Oliven ernten und er und seine Brüder nur die Überwachung machen sowie den Verkauf organisieren.
Sie haben es veröffentlicht, ob das Geld irgendwo ankommen wird ist was anderes.
Ich will damit sagen,dass Gaddafi dieses Land 40 Jahre lang zusammen gehalten hat,es war kein Staatsterror oder Diktatur.Die Araber,die Tuareks,die Berber,es sind alles stolze Stämme und Gaddafi wusste es. Die Stämme haben sich selbst verwaltet,vom Staat gab es regelmäsig Geld für jeden Stamm.
Ausserdem konnte jeder entweder Beduine/Baur werden,er bekamm startgeld und einen Hof,in der Sahara wurden Oasen geschaffen,sie haben dort Gemüse und Datteln angebaut. Sie haben friedlich gelebt,nur die Salafisten in Benghazi wurden verfolgt...,auf Wunsch der USA.
Alle profitierten von Reichtum,jeder hatte ein recht auf eine Wohnung mit Wasser und Strom Anschluss...Jeder. Studieren furde gefördert..
Und alle in der EU wussten es aber aufeinmal wurde aus Partner Gaddafi,ein Despot..dabei hat er nichts anderes getan,als versucht der eigenen Bevölkerung das leben zu erleichten.
Seien wir ehrlich,in jedem land gibt es unzufriedene,es gibt radikale aber was momentan passiert ist nichts anderes,als ein noch grösseres Übel dort anzurichten..