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Machtwechsel im Militär: Nordkorea benennt neuen Vize-Marschall

DPANordkoreas Staatschef Kim Yong Un baut offenbar seinen Machtapparat um. Nach der überraschenden Entlassung des angeblich erkrankten Militärchefs Ri hat er einen Vize-Marschall ernannt: Hyon Yong Chol. Beobachter vermuten, dass er der neue Generalstabschef wird.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844755,00.html
  1. #1

    Go, Kim, go!

    Mal sehen, ob sich mein instinktiv gutes Gefühl damals nach seiner Amtsübernahme bestätigen sollte ... dass der Sohnemann ein womöglich einsamer, aber cooler Hund ist, der jetzt seine Perestroika in NK durchzieht.
  2. #2

    Zitat von spacedust Beitrag anzeigen
    Mal sehen, ob sich mein instinktiv gutes Gefühl damals nach seiner Amtsübernahme bestätigen sollte ... dass der Sohnemann ein womöglich einsamer, aber cooler Hund ist, der jetzt seine Perestroika in NK durchzieht.
    Das Problem aus Sicht reformorientierter Kräft in NK dürfte sein, dass sie wissen, dass von Seiten der kapitalistischen Länder ein reformierter Sozialismus in NK nicht geduldetet wird.

    Die kapitalistische Welt wird erst Ruhe geben, wenn sich NK komplett der Logik des Marktes unterworfen hat:
    - Öffnung als Absatzmarkt
    - Billige Arbeitskräfte
    - Rohstofflieferant
  3. #3

    lächerlich

    Es wirkt ziemlich bemüht wie der Spiegel seit einigen Tagen versucht Hoffnungen in unser Moppelchen zu projezieren.
    Und es werden immer noch die Fehler gemacht dieses Land als "Kommunistisch" zu bezeichnen, was meiner Meinung nach nur dazu dient echte Gesellschaftliche alternativen bei uns madig zu machen. Es funktioniert ja auch da einige Foristen dabei blindwütig sogar einen einen Bezug zu unserer Linkspartei herstellen zu können.

    Dabei erfährt man auch von der Wikipedia:
    "Der Marxismus-Leninismus wurde 1977 offiziell durch die von Staatsgründer Kim Il-sung entwickelte „Chuch'e-Ideologie“ ersetzt. Im Jahr 2009 wurden alle Kommunismus-Bezüge aus der Verfassung gestrichen und ein militaristischer Staat kodifiziert."
    Des weiteren heist es dort:
    "Akademische Kreise bezeichnen das politische System Nordkoreas jedoch als de facto absolutistische Monarchie [...] und beschreiben das System neuerdings als nationalsozialistisch."

    Wer etwas qualifiziertes zu diesem Thema schreiben will sollte sich doch wenigstens damit auseinandersetzen. Alleine diese "Chuch'e-Ideologie" hat einen extremst religiösen charackter.
    Das problem dieses Regimes sind doch keine linken politiker, ein Eindruck der hier gerne vermittelt wird, sondern stockkonservative Militärs und die damit zusammenhängenden Strukturen.

    Ich würde mich ja freuen wenn das Moppelchen ernsthaft Reformen durchführen würde, die Macht hätte er vermutlich. Aber wenn Mickey Mouse und eine Entlassung eines 70 Jährigen Militärs hier als Vorboten derartiger Veränderungen gewertet werden sehe ich schwarz.
  4. #4

    k.T.

    Zitat von c.coolman Beitrag anzeigen
    Das Problem aus Sicht reformorientierter Kräft in NK dürfte sein, dass sie wissen, dass von Seiten der kapitalistischen Länder ein reformierter Sozialismus in NK nicht geduldetet wird.
    Klar, der Westen ist immer Schuld. Der Staatsbürgerkundeunterricht scheint immer noch zu wirken.
    Die kapitalistische Welt wird erst Ruhe geben, wenn sich NK komplett der Logik des Marktes unterworfen hat:
    - Öffnung als Absatzmarkt
    - Billige Arbeitskräfte
    - Rohstofflieferant
    Dem Westen ist Nordkora ziemlich egal, solange dort nicht mit Atombomben rumgemacht wird. Und sozialistische Länder können viel effektiver billige Arbeitskräfte und Rohstoffe liefern, denn der Staat hat die Kontrolle über seine Bürger und die Ressourcen und kann damit tun, was er will. Nur als Absatzmarkt taugt das nicht, denn orthodox-sozialistische Länder sind ökonomisch zu schwach, um am Weltmarkt als Käufer auftreten zu können.
  5. #5

    Zutreffende Analyse

    Zitat von c.coolman Beitrag anzeigen
    Das Problem aus Sicht reformorientierter Kräft in NK dürfte sein, dass sie wissen, dass von Seiten der kapitalistischen Länder ein reformierter Sozialismus in NK nicht geduldetet wird.

    Die kapitalistische Welt wird erst Ruhe geben, wenn sich NK komplett der Logik des Marktes unterworfen ( ach Gottchen,gibts das noch) hat:
    - Öffnung als Absatzmarkt
    - Billige Arbeitskräfte
    - Rohstofflieferant
    Aber falsche Schlüsse gezogen.Fünf,setzen!

    Richtig muß es heißen:
    dass die wissen,das ein Sozialismuß kein reformfähiges Kostrukt ist.
    Das der junge Kim weiß,dass Ihn dieses Staatmodell nicht ausheben wird.
    Das der junge Kim weiß,das seine Leute ohne Essen,Kleidung und Heizung nicht mehr lange Sozialismuß üben wollen.
    Seine einzige Chance lebend und mit allen Körperteilen über die nächsten Dekaden zu kommen wird eine Annäherung an den Wohlstand der marktwirtschaftlich agierenden Länder sein.
    Das ist so sicher ,als das Wasser immer den Berg hinunter läuft.
  6. #6

    Zitat von Bezahler Beitrag anzeigen
    Aber falsche Schlüsse gezogen.Fünf,setzen!

    Richtig muß es heißen:
    dass die wissen,das ein Sozialismuß kein reformfähiges Kostrukt ist.
    Das der junge Kim weiß,dass Ihn dieses Staatmodell nicht ausheben wird.
    Das der junge Kim weiß,das seine Leute ohne Essen,Kleidung und Heizung nicht mehr lange Sozialismuß üben wollen.
    Seine einzige Chance lebend und mit allen Körperteilen über die nächsten Dekaden zu kommen wird eine Annäherung an den Wohlstand der marktwirtschaftlich agierenden Länder sein.
    Das ist so sicher ,als das Wasser immer den Berg hinunter läuft.
    Es ist doch immer wieder schön, wenn man von klügeren Menschen etwas lernen kann.


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