Machtkampf im Vatikan: Die Intrigen um Papst Benedikt

DPAIm Vatikan geht es drunter und drüber: Der Kammerdiener des Papstes ist in Haft, sein Bankchef gefeuert, in der Kurie wird erbittert um Einfluss gerungen. Der Papst scheint macht- und ratlos.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...835816,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Vatikan geht es drunter und drüber: Der Kammerdiener des Papstes ist in Haft, sein Bankchef gefeuert, in der Kurie wird erbittert um Einfluss gerungen. Der Papst scheint macht- und ratlos.

    Hinter den Mauern des Vatikan tobt ein Kampf um Macht und Einfluss - SPIEGEL ONLINE
    Seine Scheinheiligkeit hat hart durchgegriffen. Alles ist wieder im Lot. "Liebe Deinen Nächsten", "Du sollst nicht lügen" und andere christliche Gebote werden demnächst wieder von den Kirchenvätern befolgt, wenn's denn passt.
  2. #2

    Shitstorm … Vatikan als Unterhaltungsformat …

    So ein kleiner Staat und so viel Dreck … wie machen die das nur? Ich denke es ist eine Frage der Zeit bis sich der Haufen selbst zerlegt … hier weitere (gefakte) hochdramatische Enthüllungen:

    VatiLeaks – Heiliger Stuhl, Raketen und Moneten
    darin enthalten:
    a) Bailout der Vatikanbank
    b) Umbau des Petersdoms zur Weltbörse
    c) Aufrüstungsverhandlungen der Vatikan Forces

    und wie sich andere Staatenlenker Erleuchtung erschleichen wollen … ich finde man sollte den Zwergenstaat in den Weltenzirkus schicken, oder doch besser in den Zirkus Maximus … und Eintritt verlangen … (°!°)
  3. #3

    Wir reden über Benedict XVI, den ehemaligen Vorsitzenden der Glaubenkongregation (auf gut deutsch: der Inquisition), den "deutschen Panzer-Kardinal" ...
    Es glaubt doch wohl nicht IRGENDWER auch nur EINE SEKUNDE, dass DIESER Mann KEIN Machtpolitiker ist, oder ...?
    Meine Empfehlung an die italienischen Glaubensbrüder ist daher: Besser schon mal "volle Deckung" nehmen.
  4. #4

    Falsches Frage.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Vatikan geht es drunter und drüber: Der Kammerdiener des Papstes ist in Haft, sein Bankchef gefeuert, in der Kurie wird erbittert um Einfluss gerungen. Der Papst scheint macht- und ratlos.

    [...]
    Denn daran, den Papst jetzt zu stürzen - was ein deutsches Boulevard-Blatt am Dienstag vermeldete ("Soll unser Papst gestürzt werden?") - denkt im Vatikan ernsthaft kaum jemand. "Das", sagt ein Vatikan-Bediensteter lachend, "wäre katholisches Harakiri."

    Hinter den Mauern des Vatikan tobt ein Kampf um Macht und Einfluss - SPIEGEL ONLINE
    Es fällt auf, -dies wurde heute auch bereits im DLF berichtet- daß stets Kardinal Bertone durch die 'Leaks' in schlechtem Licht dasteht. Also wohl nicht der Papst, sondern der Kardinal ist den Intrigen derjenigen ausgesetzt, die ihn für eher ungeeignet halten.

    Darüber hinaus frage ich mich: Was sind das eigentlich für wichtige Geheimnisse?
    Bei meinem letzten Besuch einer katholischen Messe sang der Priester 'Geheimnis des Glaubens'. Den Inhalt des 'Geheimnisses' schienen alle Gottesdienstbesucher, da diese -ebenfalls singend- antworteten, zu kennen. Wurde dieses Geheimnis vielleicht an Unbefugte verraten? Tss, tss....

    Grüße, tutmosis
  5. #5

    Einheit der christlichen Kirche

    Der Papst widmet sich derzeit hauptsächlich der Aussöhnung mit der Piusbruderschaft. Diese Einigung mag Außenstehenden als relativ belanglos und schädlich erscheinen, jedoch hat der Papst erkannt, dass keine Einigung noch schädlicher wäre. Die Piusbruderschaft wünscht sich eine katholische Kirche, wie es sie bereits vor dem zweiten Vatikanum gegeben hat. Sie wollen also keine neue, andere Kirche - wie z.B. viele "Reformer" - sondern wieder die alte Kirche. Sollte es zum Bruch mit der Piusbruderschaft kommen, so hätte Rom ein großes Legitimationsproblem. Rom müsste zugegeben, dass es für eine veränderte, andere Kirche steht. Die Piusse hingegenen könnten darauf verweisen, dass sie die wahre, ewige Kirche repräsentieren. Ein Bruch würde die Gläubigen vor die Entscheidung stellen, ob sie weiterhin der ewigen katholischen Kirche angehören möchten, oder aber einer neuen Kirche, die sich nicht auf die immerwährende Tradition berufen kann. Sicherlich kann die Rom-Kirche für viele attraktiver sein, ob sie jedoch die wahre Kirche ist, die den Willen Gottes vollzieht, ist ungewiss.

    Der Papst weiss, dass diese Entscheidungskonflikte nur vermieden werden kann, wenn es gelingt, die Piusbruderschaft als Teil der katholischen Kirche anzuerkennen, da dann deutlich wird, dass in der katholischen Kirche auch die Tradition einen Platz hat.
  6. #6

    Dreck?

    Zitat Dr.pol.Emik
    "So ein kleiner Staat und so viel Dreck … wie machen die das nur?"

    Da sind sie wieder, die selbstgerechten Ankläger/Richter, und schmeissen mit Dreck.

    Die Katholische Kirche hat 2000 Jahre lang die Angriffe der Ungläubigen überlebt; da kommt es nicht auf ein bisschen Dreck mehr oder weniger an!
  7. #7

    ...

    Zitat von coyote38 Beitrag anzeigen
    Wir reden über Benedict XVI, den ehemaligen Vorsitzenden der Glaubenkongregation (auf gut deutsch: der Inquisition), den "deutschen Panzer-Kardinal" ...
    Es glaubt doch wohl nicht IRGENDWER auch nur EINE SEKUNDE, dass DIESER Mann KEIN Machtpolitiker ist, oder ...?
    Meine Empfehlung an die italienischen Glaubensbrüder ist daher: Besser schon mal "volle Deckung" nehmen.
    Der Mann ist alt und lebt in einer selbstgeschaffenen Traumwelt. Ich glaube nicht, daß irgendein Papst Durchblick in die "italienischen Verhältnisse" des Vatikans hat. Dafür sorgen die Herren schon, daß ihre miesen Machenschaften möglichst nicht ans Licht kommen. Würde mich nicht wundern, wenn Vatikan und Mafia gar keine getrennten Organisationen sind. Solange Benedikt schön betet, darf er ja auch Papst bleiben. Aber zu sagen hat der nichts.
  8. #8

    Der Kammerdiener hat Moral, während die Offiziellen ihre Unmoral nur bemänteln

    Wäre der Kammerdiener Helfer eines Sektenbosses und hätte derart krumme Sachen ans Licht gezerrt, wäre er ein Held und man würde ihn so schnell wie möglich aus den Fängen der Sekte holen und ihn belobigen ohne Ende. Zu Recht.
  9. #9

    Abstrus!

    Zitat von karjo Beitrag anzeigen
    Die Katholische Kirche hat 2000 Jahre lang die Angriffe der Ungläubigen überlebt; da kommt es nicht auf ein bisschen Dreck mehr oder weniger an!
    Jeder "normale" Gotte würde sich bei dieser verlogenen, ja geradezu auf Absurditäten und Lügen gegründeten Weltreligion ganz sicherlich im Grabe umdrehen, sofern es ihn tatsächlich gäbe.

    Es ist eine der aller-größten Absurditäten, dass diese römisch-katholische Kirche mit der geradezu Verleugung der tatsächlichen Ideen von Jesus von Nazarath, sollte es ihn tatsächlich geben haben und seiner Personifizierung für derartige Abstrusitäten wie die Inqusition, überhaupt tatsächlich ernsthaft 2000 Jahre überleben konnte.

    Zuletzt machte ja tatsächlich Johannes Paul II. einen ernsthaften Bezug zu diesem, einen, Gott erst, auf Grund seines eigenen, persönlichen Glaubens, wieder einigermaßen glaubhaft; gut möglich, dass ihn jedoch eigentlich wahnhafte Erlebnisse dazu brachten. Deser Münchner Papst, Benedikt, hat jedoch selbst diese Ansätze endgültig verwirkt.

    Die römisch-katholische Kirche MUSS endlich zugeben, dass sie ihre Rechtfertigung überhaupt erst auf Grund einer massivsten Täuschung, der vorgeblichen Auferstehung eines Jesus, verdankt und später überhaupt erst die weitere Rechtfertigung auf Grund von abstrusen römischen Kaisern wie Konstantin überhaupt erst ermöglicht wurde.