Forum


 

Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch

dpaDietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linke-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829283,00.html
  1. #1

    Über 700 Änderungsanträge zum neuen Programm der FDP. Wenn bei der Linken so viele Änderungsanträge gestellt worden wären, hätte es dicke Geschichten von "Zerreissprobe" und "Flügelkämpfen" gegeben.
    So auch in diesem Fall von "Machtkampf": Alle anderen Parteien streiten wie die Kesselflicker - aber Links ist das gleich ein Machtkampf und nicht nur eine Personalie. In Wirklichkeit ist es der linken Basis ziemlich Wurscht, wer da Vorsitzender ist: Bei der politischen Arbeit vor Ort spielt sowas keine Rolle, da geht es um praktische Fragen und es ist uninteressant, wer in den Medien den Zampano gibt. Die tägliche politische Arbeit und eine kämpferische Basis bestimmen über den Erfolg einer linken Partei und nicht die Wahlkampfauftritte von Medienprominenz. Das mag bei Mutti anders sein. Schlimm genug.
  2. #2

    Ganz egal, was jemand FÜR oder GEGEN Oskar Lafontaine oder Sarah Wagenknecht sagt -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linke-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

    Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch - SPIEGEL ONLINE
    die beiden sprechen tatsächlich IMMER (manchmal jede/r für sich, aber seltsamerweise auch oft gemeinsam) eine tiefe Wahrheit aus.

    Ich habs ja normalerweise nicht so mit den Grüßen der Linken an den Penner von Fidel und auch nicht mit Sigmar Gabriels Eröffnungsgruß 'Genossinnen & Genossen'. Das ist anachronistisch, altmodisch, überholt und das NERVT.

    Aber wenn Lafontaine und Wagenknecht sprechen oder schreiben, klingt das immer sehr vernünftig, menschlich und gerecht. Und auch sehr zivilisiert.
    Den beiden höre ich gerne und sehr aufmerksam zu.
    Und das, OBWOHL ich bisher ein eingefleischter FDP - Wähler war....
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linke-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

    Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch - SPIEGEL ONLINE
    Mehr als verständlich.
    Wer will schon einen Wolf im Schafspelz an der Parteispitze?
    Nach außen stellt sich Lafontaine immer als Demokrat dar.
    Wer aber einmal genauer hinschaut, der bemerkt ganz schnell, dass dieser Herr, einmal in Spitzenpositionen angelangt, eher absolutistisch zu herrschen versucht!
  4. #4

    Zitat von IsaDellaBaviera Beitrag anzeigen
    die beiden sprechen tatsächlich IMMER (manchmal jede/r für sich, aber seltsamerweise auch oft gemeinsam) eine tiefe Wahrheit aus.

    Ich habs ja normalerweise nicht so mit den Grüßen der Linken an den Penner von Fidel und auch nicht mit Sigmar Gabriels Eröffnungsgruß 'Genossinnen & Genossen'. Das ist anachronistisch, altmodisch, überholt und das NERVT.

    Aber wenn Lafontaine und Wagenknecht sprechen oder schreiben, klingt das immer sehr vernünftig, menschlich und gerecht. Und auch sehr zivilisiert.
    Den beiden höre ich gerne und sehr aufmerksam zu.
    Und das, OBWOHL ich bisher ein eingefleischter FDP - Wähler war....
    Es sind schlichte Fakten, die noch dazu mit Vernunft bewertet werden. Ich versuche teilweise krampfhaft, Leute wie Ernst, Lafontain, Gysi und Co nicht zu mögen und es nicht nur kritisch wie immer, sondern überkritisch zu sehen, also sogar noch Probleme extre hineinzudeuten.

    Aber was hilfst, wenn jemand schlichtweg die Wahrheit sagt? Die reden ja gerade bei den Presseerklärungn oder im Bundestag selten um den heißen Brei herum.
    Hört man z.B. Merkel zu, ist das schon mit tiefer Überwindung verbunden, so lange zuzuhören, bis sie endlich etwas sagt, etwasw aussagt.

    Aber weder Fakten noch Vernunft zähklen etwas innerhalb einer radikalen Ideologie, wie es der Kapitalismus nunmal darstellt, der schon allein deswegen radikal ist, weil er nicht den Mensch als Kern hat, sonder materielle Reichtümer.
  5. #5

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Mehr als verständlich.
    Wer will schon einen Wolf im Schafspelz an der Parteispitze?
    Nach außen stellt sich Lafontaine immer als Demokrat dar.
    Wer aber einmal genauer hinschaut, der bemerkt ganz schnell, dass dieser Herr, einmal in Spitzenpositionen angelangt, eher absolutistisch zu herrschen versucht!
    Beweis? Auch nur ein Hinweis dafür?

    Würden Sie das über Schröder sagen, klar, der Mann hat den Charakter eines Zuhälters, aber bei Lafontain? Lafontain sieht nicht so symphatisch aus, aber das hat ja mit dem Charakter nichts zu tun.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linke-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

    Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch - SPIEGEL ONLINE
    Schöne Grüße an Sie, "Moderator", welcfher die Volksverhetzung und den Untergang dieses Landes erst wirklich macht, indem er wie einst jegliche Stimmen dagegen einfach umbringt.
    In der Geschichter werden sie als Teil jener Masse Erwähnung finden, die das Volk manipulierten, um es zum Schlimmsten zu führen.
    Das wird Ihnen noch klar werden, vielleicht erst in Jahren oder Jahrzehnten, aber das kommt noch.
  7. #7

    .

    Ich wollte diesen Beitrag eigentlich nicht kommentieren. Wenn ich aber schon lesen muss "...dem nachgesagt wird..." - Lafontaine hat, was seine Planungen angeht, das Trappistengelübde abgelegt, und er hält sich daran. Ich halte das übrigens nicht für richtig: Vorklärungen von Personalfragen vor den Wahlen in S.-H. und NRW wären m.E. hilfreich. Man hat seine Entscheidung aber zu respektieren, und ich würde wirklich wenigstens gelegentlich gerne die Wiedergabe inhaltlicher Aussagen der LINKEN lesen und nicht immer nur Glaskugeleien zu Personalfragen. Mich, um keinen gröberen Ausdruck zu gebrauchen, ödet das sowas von an, aber das gehört leider zum Standardrepertoirte der antiLINKEN Meinungsmache. Man kann das halt nur achselzuckend ertragen und sich die wirklich interessanten Informationen abseits des neoliberal gleichgeschalteten Medienkartells an versteckteren Stellen zusammensuchen.








TOP



TOP