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Macher des Mohammed-Films: Netzwerk der Islamhasser
REUTERSWer steckt hinter dem Mohammed-Video, das die muslimische Welt erzürnt? Produzent Nakoula konnte sich offenbar auf ein ganzes Netzwerk anti-islamischer Propagandisten stützen. Aktivisten, Geldgeber, Zündler - das sind die Hintermänner des Schmähfilms.
"Unschuld der Muslime": Das sind die Macher des Mohammed-Films - SPIEGEL ONLINE
- #1 18.09.2012 13:17 von
- #2 18.09.2012 13:26 von
die Dinge auf den Kopf gestellt
Was im Moment abläuft, ist mit folgender Metapher zu umschreiben:
Jemand geht auf einen Anderen zu, zeigt diesem den Stinkefinger und
beleidigt ihn auch noch verbal.
Daraufhin zieht der Beleidigte eine Pistole und erschießt den Beleidiger.
Der Schütze bekommt Recht in allen Instanzen, weil seine Familie und seine Freunde ein großes Puplikum umfassen und weil diese Leute teilweise
einflussreich sind und es auch verstehen , ihre Einflüsse geltend zu machen. - #3 18.09.2012 13:29 von
Anti irgendwas Filme
Eine halbe Stunde mit Google und Youtube, und man kann so viele antichristliche Filme oder antijüdische Filme finden wie man will. Auch gerne billig gemacht und von engstirnigen Idio** produziert.
Müssen wir deswegen Botschaften anzünden? Nein. Das ist Hintergrundrauschen, und daran muß sich jede Religion gewöhnen.
Davon abgesehen kam heute in einer Radiosendung, das viele der Protestler in Kairo von interessierten Kreisen gekauft waren - dieselben die schon von Mubarak auf Gegendemonstrationen geschickt wurden.
Also auch hier immer fragen cui bono? Wer steckt dahinter (den Video gibts ja schon seit Monaten). Vielleicht ein Machtkampf zwischen religiösen und gemäßigten IN den entsprechenden Ländern? - #4 18.09.2012 13:33 von
Irritation
Ich habe den Artikel noch gar nicht gelesen, aber alleine schon die "Anmoderation" ist dermaßen phrasendrescherisch, dass ich mir die Augen reibe. Der Grund ist nicht, dass ich diesen Streifen und seine Macher toll finde, sondern schlicht, dass ich mich frage, warum beispielsweise die Titanic, bei ihrer jüngsten Anti-Papst-und-Kirche-Volte seitens der Presse nicht ebenso im bauschen Bogen als "Aktivisten, Zündler, Propagandisten" etc. diffamiert werden. Wahrscheinlich weil die ja so furchtbar intelektuell, aufrecht, aufgeklärt und außerdem totaaal witzisch sind... Und weil sich die Adressaten nicht mit Gewaltandrohung und -anwendung wehren. Diese Echauffage wirkt vor dem Hintergrund des Karikaturenstreits sehr künstlich und heuchlerisch.
- #5 18.09.2012 13:40 von
bigotterie
Die gleichen die von Schmähfilm etc. reden sind doch die, die jede Jesus Verarsche sonst zur Kunst erheben.
Wenn man die Aufführung dieses Films untersagt muss man konsequenter Weise auch irgendwann Filme verbieten die die Pastafaris und ihr Spaghettimonster verächtlich machen.
Die Regeln einer Religion gelten nunmal nur für die Religionsangehörigen nicht für die ganze Welt, anders geht es auch nicht. - #6 18.09.2012 13:45 von
.
ein schrecklich eindimensionaler unreflektierter artikel.
- #7 18.09.2012 13:47 von
Politische Bewegungen
"Vielleicht ein Machtkampf zwischen religiösen und gemäßigten IN den entsprechenden Ländern?"
Ding-dong ;) Natürlich ist das so! Ich finde es eher erschreckend, dass diese einfache Erkenntnis immer noch nicht bei uns angekommen ist. Die meisten Opfer islamischer Terroristen sind Moslems. Libyen, Tunesien, Ägypten, Jemen, Libanon, Irak, Afghanistan... überall geht es um lokale Machtkonflikte, die von bestimmten politischen Gruppierungen durch Missbrauch von Religion angeheizt werden. Ein Großteil der Diskussion in den westlichen Medien (Gewalttägigkeit des Islam etc) geht daher völlig am Thema vorbei... - #8 18.09.2012 13:49 von
Ja, Ja ...
Ja, ja, die friedlichste und sinnträchtigste aller Religionen wurde beleidigt. Auf die Idee, dass der Islam vielfältige Ursache heutiger Leiden in der Welt bis hin zu den Angriffen auf das World Trade Center ist, kommt man natürlich nicht oder ignoriert es einfach.
Es wird zum Clash zwischen den Kulturen kommen. Wenn nicht jetzt, dann eben später. Der nächste Krieg wird wieder ein Religionskrieg sein, den der Islam bereist an vielen Orten begonnen hat. Allein der Gutmenschen- und Toleranzwahn des Westens verwischt bislang noch die Konturen.
Im Übrigen ist der Islam nicht zu hassen, er ist schlicht abzulehnen, wie andere transzendente Weltsichtweisen auch.
Wenn man sich dieses Video darüber hinaus näher ansieht, bleibt fraglich, ob es überhaupt beleidigend ist. Es zeigt schließlich nur, womit sich Muslime in ihrer Verblendung regelmäßig nicht auseinandersetzen, was ua.a. auch zu den Widersprüchen und Kämpfen innerhalb ihrer Religion führt, wo keine Aufklärung den Weg weißt. Dass die Machart des Vids grob und dilettantisch ist, reicht als Rest wohl kaum für eine Beleidigung im klassischen Sinne aus.
Interessant schließlich auch, dass "der Islam" nur mit Gewalt reagiert. Nicht mal im Ansatz hört man inhaltliches zu dem Video von islamischer Seite. Wie heißt es so schön, wer schreit hat Unrecht. Das sollte für den, der im gegebenen Zusammenhang nicht nur schreit, sondern auch Gewalt anwendet sowieso gelten. - #9 18.09.2012 13:49 von
Der Artikel hätte das Netzwerk der Ungläubigen-Hasser abhandeln sollen
Und wäre in dem Zusammenhang am besten schon vor 10 Jahren erschienen. Mir geht diese Relativierung immer mehr auf den Keks. Die politkorrekten Kriecher sind in Deutschland zur Gefährdung der Freiheit geworden!
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